TIERVERSUCHE IN EUROPA BEENDEN. JETZT UNTERSCHREIBEN!

Erfolg: PETA USA rettet Hunde aus tierquälerischer Zucht

Nachdem tierquälerische Zustände bei einem US-amerikanischen Hundezüchter von PETA USA aufgedeckt wurden und Unterstützer:innen Anfang Dezember 2021 tagelang protestiert und sich für die vernachlässigten Tiere eingesetzt hatten, wurden schließlich alle Hunde aus dem Zuchtbetrieb JRT John’s Jack Russell Terriers in Michigan gerettet. Der Züchter hatte die Welpen verstümmelt und extrem misshandelt.

Verstümmelte und vernachlässigte Welpen aus Zucht in Michigan gerettet

Bei einer dreimonatigen Undercover-Ermittlung deckte PETA USA auf, dass ein Züchter in Lake Michigan Welpen ohne Schmerzmittel und Narkose verstümmelte und sie in mit Urin verdreckten Zwingern unterbrachte. Der Mann trennte den Hundebabys bei vollem Bewusstsein die Schwänze ab, indem er sie mit einer Drehbewegung abriss. Auch die sogenannten Wolfskrallen entfernte er ihnen bei vollem Bewusstsein mit einem Nagelknipser – vor den Augen ihrer hilflosen Mütter.

Die zuständige polizeiliche Behörde ignorierte vier Tage lang Hinweise und eindeutiges Bildmaterial zu der Tierquälerei:

  • Der Züchter trennte den Welpen die Wolfskrallen, die vergleichbar mit dem menschlichen Daumen aus Knochen bestehen, ohne Betäubung oder Schmerzmittel mit einem Knipser ab. Die Hundebabys schrien dabei vor Schmerzen.
  • Stillende Hundemütter und ihre Babys wurden in Holzboxen inmitten von Urin in einem unhygienischen, mit Gerümpel vollgestellten Carport gesperrt.
  • Zahlreiche Hunde waren draußen bei eisiger Kälte in kleinen Zwingern eingesperrt – mitten in Schnee und Matsch. In jeder provisorischen Hundehütte gab es nur eine Handvoll Stroh als Unterlage – die Tiere wurden der Kälte und Nässe schutzlos ausgeliefert. Bei der klirrenden Kälte ist das Trinkwasser der Hunde immer wieder eingefroren. Immer, wenn die verdeckt ermittelnde Person den Hunden frisches Wasser gab, begannen sie direkt große Mengen zu trinken.
  • Fehlende Bewegung und geistige Herausforderung führten dazu, dass die Tiere Anzeichen von Verhaltensstörungen zeigten: Die traumatisierten Hunde liefen in schier endlosen Kreisen und zeigten weitere Anzeichen extremer psychischer Belastung.
  • Auch ein toter Hund, der schon seit längerer Zeit unbemerkt im Zwinger lag, wurde bei der verdeckten Ermittlung gefunden.

Trotz dieser erschreckenden Enthüllungen dauerte es mehr als einen Monat, bevor die amerikanischen Behörden reagierten – in dieser Zeit waren die Hunde im Freien weiterhin der Gefahr des Erfrierens und qualvoller Amputationen ausgesetzt.

Tierschützer:innen hatten zwischenzeitlich angefangen, gegen die Untätigkeit der Behörden zu protestieren. Das hartnäckige Engagement der Tierschützer:innen hat sich schließlich gelohnt und PETA USA und andere Tierschutzorganisationen konnten die leidenden Hunde letztendlich aus den schrecklichen Zuständen retten – die tierquälerische Hundezucht wurde für immer aufgelöst.

Tierleid ist auch in deutscher Welpenzucht an der Tagesordnung

Auch in Deutschland sind die Umstände bei der Zucht und dem Handel mit sogenannten Haustieren oft nicht anders: Immer wieder wird der illegale Handel mit Welpen aufgedeckt und auch hierzulande werden Tiere in der Zucht verstümmelt.

Den Züchter:innen geht es um einen möglichst großen Profit – darunter leiden immer die Tiere: Um möglichst viel Geld mit den Tieren zu machen, ignorieren Züchter:innen weitgehend die Bedürfnisse von Hunden, Katzen und anderen Tieren. Dabei nehmen sie das Leid der Tiere, Krankheiten und einen oftmals frühen Tod in Kauf. Kontrollen durch Behörden erfolgen viel zu selten und so bleibt das Leid der Tiere oft lange unentdeckt.

Helfen Sie, das Leid der Tiere in der Zucht zu beenden!

  • Im Tierheim warten unzählige Tiere auf ein neues Zuhause. Wenn Sie ein Tier bei sich aufnehmen möchten, sollten Sie dort nach einem geeigneten tierischen Mitbewohner suchen.
  • Sollten Sie in Online-Portalen auf dubiose Angebote stoßen, können Sie diese bei der jeweiligen Plattform melden.
  • Setzen Sie sich außerdem bitte für ein Heimtierschutzgesetz und verbindliche gesetzliche Regelungen für den Verkauf von Tieren ein: