Sex mit Hund: PETA zeigt Sodomiten nach Youtube-Video an

Ende Juli 2021 wurde ein schrecklicher Fall von Tierquälerei in Form von Zoophilie bekannt: In einem Youtube-Interview gab ein maskierter Mann offen zu, Sex mit seinem Hund zu haben. [1] Wir von PETA Deutschland haben den Mann angezeigt und die Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt in dem Fall.

Tierquälerei: Mann missbraucht Hund für sexuelle Handlungen

In dem Youtube-Video, das ohne Altersbeschränkung auf dem Kanal „Leeroy will´s wissen“ einsehbar ist, beschreibt der maskierte Mann, wie er seinen Hund für sexuelle Handlungen missbraucht. Er berichtet, wie er seinen eigenen Anus dehnt, sich „vorbereitet“ und von dem Hund besteigen lässt. Auch erzählt er, dass die Penetration bis zu dreißig Minuten dauern und der Hund die gesamte Zeit über in ihn ejakulieren würde. Bei dem Interview ist der betroffene Hund anwesend.

Ebenfalls anwesend ist ein weiterer Mann, der sich offen zeigt und bereits seit Jahren zoophile bzw. sodomitische Handlungen an Tieren durchführt. Er gehört offensichtlich zu ZETA, einer Gruppierung, die Sex mit Tieren propagiert. So berichtet der Mann unter anderem davon, wie er Tiere penetriert und anderweitig missbraucht:

„Also Cassy wollte ab und an masturbiert werden. […] Dann hab ich halt die Hand hingehalten und sie hat dann drauf rumgeritten. Also gerieben und dann auch geguckt, dass der Finger auch drin war.“ [1]

Sex mit Tieren ist nie einvernehmlich

Die Männer in dem Video behaupten, eine Liebesbeziehung mit ihren Hunden zu führen und einvernehmlichen Sex mit den Tieren zu haben. Doch Sex mit Tieren kann niemals einvernehmlich sein, denn sie sind den Menschen ausgeliefert und können sich nicht wehren, ohne dass es Konsequenzen für sie haben könnte. Es liegt eine sexuelle Nötigung vor, die zu Verhaltensstörungen führen kann, weswegen Zoophilie laut Tierschutzgesetz verboten ist. So besagt der § 3, Abs. 1 Nr. 13 des Gesetzes, dass es verboten ist, ein Tier für eigene sexuelle Handlungen zu nutzen und es dadurch zu artwidrigem Verhalten zu zwingen. [2]

„Was als Wohlbefinden und Lustausdruck fehlinterpretiert wird, ist nicht selten das Verhalten eines Tieres, das einer extremen Belastungssituation ausgeliefert, also ihr gegenüber völlig hilflos ist.“

Martina Kuhtz-Böhnke, Tierärztin [3]

PETA zeigt Sodomiten an und fordert Tierhalteverbot

Wir von PETA Deutschland haben am 2. August 2021 Strafanzeige wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz gegen den maskierten Mann erstattet und ein Tierhalteverbot gefordert. Es ist davon auszugehen, dass der Mann weiterhin Tiere, die sich in seiner Obhut befinden, sexuell missbrauchen und vergewaltigen wird. Dies ist eine enorme Gesundheitsgefährdung für die betroffenen Tiere.  

Am 9. August bestätigte die Staatsanwaltschaft Berlin, ein Strafermittlungsverfahren eingeleitet zu haben.

Immer wieder Fälle von Zoophilie in Deutschland

Leider kommt es immer wieder zu Fällen von Zoophilie und Sodomie in Deutschland, bei denen Tiere missbraucht, schwer verletzt und teilweise sogar getötet werden. So vergewaltigte ein Tierquäler im Juni 2019 eine Stute auf einer Weide und verletzte sie dabei schwer. Im selben Monat wurde eine Katze mit schweren Verletzungen im Afterbereich aufgefunden, die ebenfalls Opfer eines Vergewaltigers wurde. Der After der Katze war extrem geweitet und vollständig gelähmt. Das Tier erholte sich zwar, doch der Täter wurde bisher nicht gefasst. Im November 2020 wurde ein toter Kater gefunden, der offensichtlich totgeschlagen und anschließend sexuell missbraucht wurde.

Wir von PETA Deutschland suchen bei solchen Fällen nach Hinweisen und Zeug:innen, die die Täter:innen überführen können und erstatten Strafanzeige. So wurde im September 2020 eine von uns angezeigte Tierquälerin wegen sexuellen Missbrauchs an ihrem Hund verurteilt. Uns wurden Videos zugespielt, auf denen die Täterin ihren Hund zwang, sie oral zu befriedigen und mehrfach auf ihn urinierte. Die Verurteilte musste eine Geldstrafe in Höhe von 600 Euro zahlen.

Was Sie tun können

Zu dem Youtube-Interview mit den zoophilen Männern gingen zahlreiche Hinweise bei uns ein. Diese sind wichtig für unsere Arbeit, damit wir uns für die Tiere, die Opfer von Missbrauch werden, einsetzen und Tierquäler:innen anzeigen können. Sollten Sie mitbekommen, dass andere Menschen Tiere zu sexuellen Handlungen zwingen oder sie vergewaltigen, melden Sie uns dies bitte!