Martin Brambach und Christine Sommer appellieren für PETA an Volkswagen

Jeder hat in den letzten Wochen davon gelesen, dass VW Tierversuche mit Affen durchgeführt hat – ein Aufschrei der Empörung ging daraufhin durch die Welt. Doch jetzt ist es an der Zeit, dem Thema weiterhin Nachdruck zu verleihen, um für die Zukunft zu verhindern, dass erneut Tiere bei unnötigen Tests leiden müssen.

Vor diesem Hintergrund wurden nun Martin Brambach und seine Frau Christine Sommer aktiv. Für PETA wendet sich das Schauspielerpaar mit einem Appell an die Führungsriege des Automobilherstellers VW. Sie bitten Matthias Müller, CEO der Volkswagen AG, und den Leiter Konzernkommunikation Eric Felber, umgehend zu versichern, nie wieder Tierversuche in Auftrag zu geben oder zu unterstützen. Als die Abgastests an Affen bekannt wurden, forderten wir von PETA Deutschland die Konzernchefs von VW auf, sich eindeutig von Tierversuchen zu distanzieren und diese Garantie in der Firmenpolitik zu verankern. Die Schauspieler unterstreichen nun die Aufforderung und mahnen Taten an.

„Es hat uns schockiert, dass Affen in einem berüchtigten Versuchslabor in den USA in luftdichte Kammern gesperrt wurden, stundenlang Dieselabgase einatmen mussten und anschließend gewaltsam einen Schlauch in den Hals geschoben bekamen, damit Lungenproben entnommen werden konnten. Es freut uns, dass sich Volkswagen in Medienberichten bereits von diesen völlig nutzlosen Versuchen distanziert hat. Sie, Herr Müller, bezeichneten die Tierversuche als ‚falsch, […] unethisch und abstoßend‘. Nun waren wir überrascht und geschockt, als wir von unseren Freunden bei PETA Deutschland e.V. erfuhren, dass sich Volkswagen auch nach den Enthüllungen über die Affenversuche weigerte, die Zusage zu geben, in Zukunft nie wieder Tierversuche durchzuführen bzw. zu finanzieren.“

Christine Sommer und Martin Brambach in einem schreiben an VW

Zahlreiche Fälle haben bereits gezeigt, welche verheerenden Folgen eine Übertragung von Tierversuchen auf den Menschen haben kann. Die vielen verfügbaren Alternativmethoden sind nicht nur tierfreundlicher, sondern auch sicherer für den Menschen – deshalb arbeiteten wir in der Vergangenheit bereits mit mehreren Firmen und Organisationen zusammen und unterstützte sie bei dem Umstieg von Tierversuchen auf humane, effektive, kosteneffiziente und moderne tierfreie Forschungsmethoden. Zu diesen zählen beispielsweise In-vitro-Tests, computergestützte Programme sowie klinische Studien und andere Methoden.

Zudem gibt es tierfreie Methoden, die Giftigkeit von Substanzen zu prüfen, etwa durch Computermodelle oder den Test von Chemikalien an künstlichem 3-D-Gewebe. PISC, ein von verschiedenen PETA-Partnerorganisationen ins Leben gerufenes, internationales Wissenschaftskonsortium, unterstützt diese Forschung.

Über Martin Brambach und Christine Sommer

Martin Brambach ist etablierter Bestandteil der deutschen Theater- und Fernsehlandschaft – unter anderem ist er als Kommissariatsleiter Schnabel im Tatort aus Dresden (ARD) bekannt. Neben verschiedenen Engagements, etwa im Bochumer Schauspielhaus, war er in weit über hundert Film- und Fernsehrollen zu sehen. Christine Sommer absolvierte ihre Schauspielausbildung am Max Reinhardt Seminar in Wien. Neben regelmäßigen Theaterengagements übernahm sie auch Rollen in Fernsehformaten wie „Heldt“ oder „SOKO Kitzbühel“. Die beiden Schauspieler bringen sich seit Langem für das Wohl der Tiere ein. Für das PETA-Motiv „Susi und Strolch“ zeigten sie sich 2016 verliebt und „fleischlos glücklich“. Mit dem Appell „Probiert es doch auch einmal aus und schaut, wie es euch damit geht“ warben sie für fleischfreie Mahlzeiten.