Spenden
 »  »  » Hot Dogs! Hunde in heißen Autos – Nein danke!

Hot Dogs! Hunde in heißen Autos – Nein danke!

Im Sommer werden Autos für Hunde zur tödlichen Falle! So können Sie helfen

Stand August 2012
Die meisten Menschen lieben den Sommer. Aber für unsere vierbeinigen Begleiter kann die Hitze schnell zur Todesfalle werden – besonders im Auto. Immer wieder lassen unverantwortliche Halter ihre Hunde im Fahrzeug zurück, doch in nur wenigen Minuten kann sich das Innere des Autos an einem warmen Sommertag auf bis zu 70° Celsius aufheizen!

Auch ein Schattenparkplatz oder leicht geöffnete Fenster sind kein ausreichender Schutz für Hunde. Selbst an kühleren Frühlings- oder Herbsttagen kann die unterschätzte Temperatur in einem Auto schlimme Folgen für unsere tierischen Begleiter haben.

 

Klicken Sie auf das Bild für eine größere Darstellung.
Da Hunde nur wenige Schweißdrüsen haben und sich hauptsächlich über Hecheln abkühlen, können sie im heißen Wageninneren ihre Körpertemperatur nicht mehr regulieren. Sie erleiden irreparable Organschäden oder einen Herzstillstand. Auch bereits gerettete Hunde können an den Folgen der Hitzequal sterben.

Je mehr Menschen über diese Gefahr Bescheid wissen, desto mehr Leid bleibt den Hunden erspart.

Zur Aufklärung über die Gefahr hat PETA ein Poster erstellt. Tierfreunde können sich das Motiv ausdrucken und an öffentlichen Orten anbringen. Geeignet wären beispielsweise (auf Anfrage) Supermärkte, Tierarztpraxen oder das eigene Auto!


Bitte helfen Sie den Hunden

Wenn Sie einen Hund an einem warmen Tag im Auto sehen, gehen Sie bitte nicht weiter, sondern handeln Sie!

Suchen Sie den Besitzer des Wagens. Sollte das Auto auf dem Parkplatz eines Geschäfts stehen, können Sie den Halter möglicherweise über die Lautsprecheranlage ausrufen lassen – selbstverständlich nur, wenn das Tier noch nicht in akuter Lebensgefahr schwebt.

Sind die Besitzer des Wagens nicht schnell aufzufinden, rufen Sie die Polizei! Diese ist verpflichtet, einen Hund aus der tödlichen Falle zu befreien.

Befindet sich der Hund bereits in Lebensgefahr, liegt es an Ihnen, das Leben eines Tieres gegen eine mögliche Sachbeschädigung abzuwägen. Sie können in Betracht ziehen, eine Scheibe einzuschlagen. Dies kann unter Umständen rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, doch sollte das Leben des Hundes größeren Wert haben.

Anzeichen dafür, dass es dem Hund in der Hitze schlecht geht, sind Hecheln und Apathie, teils aber auch Nervosität. Wenn der Hund sehr stark hechelt, taumelt, erbricht, eine dunkle Zunge und einen glasigen Blick hat, kann er bereits einen Hitzeschlag erlitten haben und in akuter Lebensgefahr schweben. Der Hund muss sofort befreit und so schnell wie möglich zum Tierarzt gebracht werden!

Erste-Hilfe-Maßnahmen für einen Hund, der aus einem heißen Auto gerettet wurde: Bringen Sie den Hund sofort in den Schatten und versorgen Sie ihn mit Wasser. Sein Körper sollte mit handwarmem oder leicht kühlem Wasser gekühlt werden. Auch das dringend notwendige Trinkwasser darf nicht eiskalt sein! Anschließend muss der Hund umgehend zum Tierarzt – auch wenn sich sein Zustand durch die Erste-Hilfe-Maßnahmen scheinbar verbessert hat.

Bitte verbreiten Sie unser Poster und Flyer

Unter folgenden Links können Sie die Poster als PDF herunterladen und zuhause ausdrucken:

 

 

Klicken Sie auf das Bild, um die Flyer als PDF-Datei herunterzuladen.

Verteilen Sie Flyer!

Um die Menschen noch direkter über mögliche Hitzegefahren für Hunde aufzuklären, können Sie sich hier unsere praktischen Handzettel zum Verteilen selbst ausdrucken.

Vielen Dank für Ihre Hilfe, die Leben rettet!