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Der Verzehr von Fisch kann schädlich sein

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Fischfleisch kann Mikroplastik, Würmer, Quecksilber, Antibiotika und Ethoxyquin enthalten.

Stand Juli 2017

Der Verzehr von Fischfleisch kann schädlich sein


Vor dem Verzehr von Fischfleisch wird in den Medien inzwischen regelmäßig gewarnt. Durch die zunehmende Verschmutzung der Meere reichern sich Schwermetalle und Mikroplastikpartikel im Fischfleisch an und landen so auch auf unserem Teller. In der Fischzucht wiederum gehören Chemiecocktails und Antibiotika zum alltäglichen „Futter“ der Tiere.
Zu den wichtigsten Gesundheitsgefahren im Zusammenhang mit Fischfleisch zählen unter anderem Mikroplastik, Würmer, Quecksilber, Antibiotika und Ethoxyquin. 

Mikroplastik

Das Fleisch von Fischen enthält inzwischen fast immer Mikroplastikartikel. Die winzigen Kunststoffteilchen treiben in jedem Meer, in jedem See und in jedem Fluss. Sie werden von Fischen mit Nahrung verwechselt und verzehrt – und somit auch von uns Menschen. Über die Langzeitschäden ist noch wenig bekannt, aber sicher ist, dass der Verzehr von Plastik nicht gesund sein kann und dass die Verschmutzung der Meere mit Plastik steigt.
Fische sind schlau und schließen Freundschaften

Quecksilber

Das Umweltbundesamt schreibt: „Quecksilber ist ein Schwermetall. Es ist für den Menschen giftig.“ Das im Fisch enthaltene Methylquecksilber kann vor allem zu Nervenschädigungen führen. „Auch Säuglinge und Kleinkinder sind hinsichtlich der neurotoxischen Wirkungen von Quecksilber besonders gefährdet, weil sie sich auch nach der Geburt in einem Stadium nicht abgeschlossener Organentwicklung befinden, welches das Nervengewebe besonders anfällig macht“, führt das Umweltbundesamt weiter aus. Quecksilber findet man häufig im Fleisch von Fischen, die in der Nahrungskette weiter oben stehen, insbesondere im Thunfisch. 

Würmer

Heringe sind oft von Fadenwürmern befallen und können, wenn sie roh verzehrt werden, sehr gesundheitsschädlich sein. Aber auch im Sushi werden regelmäßig Parasiten gefunden: „Fadenwurm im Fisch. Ärzte warnen vor Parasiten im Sushi“, warnen die Medien. Tatsächlich kommt Sushi mit Wurm häufiger vor als man denkt. Ob Maki-Sushi, Nigiri oder Sashimi: Auch in Deutschland kommt immer öfter roher Fisch im Sushi auf den Teller. Doch viele Fischarten sind vom Anisakis-Wurm befallen – und dieser kann ernsthaft krank machen und neben Schwindel und Übelkeit auch zu einem Darmdurchbruch führen.
Wussten Sie, dass Heringe oft kilometerlange Schwärme bilden und sehr kommunikativ sind? Sie geben Töne in mehreren Oktaven von sich, indem sie Gasblasen aus ihrem „Allerwertesten“ ins Wasser entlassen. Und weil Heringe sehr kommunikative Schwarmtiere sind, verwechselte die schwedische Marine Heringskonversationen mit dem Geräusch sich anschleichender russischer U-Boote.
Heringe sind sehr kommunikative Fische und bilden große Schwärme.

Pflanzenschutzmittel Ethoxyquin

„Wer Zucht-Lachs gegessen hat, bei dem lässt sich Ethoxyquin im Körper nachweisen. Bei jungen Müttern sogar in der Muttermilch“, schreibt der NDR auf seiner Homepage. Lachse in der Aquakultur werden mit Fischmehl und -öl gefüttert, das aus „Wildfischen“ gewonnen und mit dem Pflanzenschutzmittel Ethoxyquin haltbar gemacht wird. Für Ethoxyquin gibt es vorgeschriebene Höchstmengen in Fleisch und Gemüse – jedoch nicht in Fischfleisch.

Was Sie tun können

Bitte streichen Sie Fischfleisch von Ihrem Teller. Es gibt unglaublich viele leckere, fischfreie Gerichte, und es war nie einfacher, vegan zu genießen. Tipps und Hilfestellung finden Sie unter: Veganstart.de. Weitere Informationen über Fische finden Sie hier: Peta.de/Fische