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Schock-Video: Helfen Sie, die grausame Verstümmelung lebender Tiere in Militärversuchen zu stoppen!

Neues Whistleblower-Video aus den USA zeigt unfassbare Grausamkeiten bei militärischen Übungen

Stand Juni 2012
ERFOLG: U.S. Küstenwache halbiert Anzahl der Tiere in Trauma-Trainings!

Bei einem Treffen mit PETA USA haben Verantwortliche der U.S. Küstenwache eine neue Richtlinie angekündigt, durch die der Einsatz von Tieren in den tödlichen medizinischen Übungen um mehr als 50 Prozent reduziert werden soll! Es werden von nun an verstärkt moderne, lebensechte Simulatoren und andere tierfreie Methoden für das Training eingesetzt.
Ausschlaggebend für diese Entscheidung war die Veröffentlichung eines verstörenden Videos durch PETA USA im Jahre 2012, das die Grausamkeiten der „Trauma-Trainings“ der Küstenwache enthüllte. Das Video sehen Sie weiter unten auf dieser Seite.
PETA begrüßt die Entscheidung der Küstenwache und sieht sie als ersten Schritt in die richtige Richtung. Nichtsdestotrotz drängt PETA weiterhin darauf, dass auch die USA sich über 80 Prozent ihrer NATO-Alliierten anschließen und die Übungen an lebenden Tieren ein für allemal beenden.

Whistleblower-Video aus den USA zeigt unfassbare Grausamkeiten bei militärischen Übungen
Im April 2012 wurde PETA USA ein verstörendes Video zugespielt, welches geheime Trauma-Trainings einer militärischen Einheit in Virginia Beach (USA) zeigt. Ausbilder trennen lebenden Ziegen in dem Video mit Heckenscheren die Beine ab, schneiden ihnen die Bäuche auf und ziehen ihre inneren Organe heraus. Die Ziegen scheinen nicht richtig narkotisiert zu sein, sie stöhnen und treten mit den Beinen. Währenddessen hört man einen Ausbilder fröhlich pfeifen und es werden Witze gemacht.
Hintergrund
Jährlich sterben in den USA viele tausend Tiere in schrecklichen Militärübungen. Sie werden unter anderem mit Hochgeschwindigkeitsmunition erschossen oder erstochen; ihnen werden Gliedmaßen amputiert und manchmal üben Soldaten, die amputierten Beine wieder anzunähen, bevor die Tiere schließlich getötet werden. Viele der sensiblen Schweine und Ziegen – Tiere, die ebenso intelligent sind wie Hunde und Katzen – erleiden vor ihrem Tod Knochenbrüche und Organversagen.

Solche Übungen sollen Soldaten und Sanitäter auf die Behandlung von Verletzungen auf dem Schlachtfeld vorbereiten. Allerdings helfen diese Trainings den Soldaten nicht, wenn es später darum geht, das Leben eines verletzen Kameraden zu retten.
Zudem sind die Trauma-Trainings vollkommen überflüssig: 80 % der NATO-Staaten, darunter auch Deutschland, bilden ihre Soldaten ausschließlich mit tierfreien, hochmodernen Simulationsmethoden aus, die wesentlich besser zur Ausbildung geeignet sind und die Soldaten viel effizienter und adäquater auf den Ernstfall vorbereiten können. Studien zeigen, dass Soldaten, die mit Simulatoren ausgebildet wurden, später besser in der Lage sind, medizinische Hilfe zu leisten, als Soldaten, die an Tieren ausgebildet wurden. Und: Solche Methoden kosten keine unschuldigen Leben!
Wie ist die Situation in Deutschland?
Die deutsche Bundeswehr sieht laut eigener Aussage keinen Einsatz von Tieren bei der Ausbildung von Soldaten und Sanitätern vor: „Bei Übungsvorhaben werden die Soldaten an sehr guten Modellen ausgebildet und die Mediziner benötigen keine Tierexperimente.“
Allerdings versuchte die US-Armee bereits mehrfach – teils auch über Dienstleister – Trauma-Trainings an deutschen Standorten genehmigt zu bekommen. Im bayerischen Grafenwöhr wurden insgesamt dreimal entsprechende Genehmigungsanträge gestellt und jedes Mal nach massiven öffentlichen Protesten und mit Bezug auf das deutsche Tierschutzgesetz abgelehnt. Ebenso wurde dem amerikanischen Dienstleister DMI (Deployment Medicine International) in Thüringen eine Genehmigung für solche Übungen verwehrt. DMI klagte zwar, doch am 2. Oktober 2012 hat das Unternehmen nach fünfstündiger Verhandlung vor dem Verwaltungsgericht Gera aufgegeben, auf eine Erlaubnis für tödliche Übungskurse an Schweinen in Thüringen zu bestehen. Die Klage wurde zurückgezogen. Ein großer Erfolg im Kampf gegen die Trauma-Trainings!

Was unternimmt PETA?
PETA führt seit Jahren eine Kampagne gegen diese sogenannten Trauma-Trainings. Dazu gehört die Aufklärung der Öffentlichkeit (beispielsweise durch das Verbreiten solcher Videos) ebenso wie der Kontakt zu Verantwortlichen und die konkrete Beratung, wenn es darum geht, passende Alternativen zum Einsatz von Tieren zu finden.

Stoppt Tierversuche im US-Militär!
Bitte helfen Sie den Tieren und appellieren Sie an die Verantwortlichen des US-Ministeriums für Innere Sicherheit und des US-Verteidigungsministeriums, den Einsatz lebender Tiere in grausamen Trauma-Trainings komplett einzustellen!