Fordern Sie Thomas Cook auf, keinen Orca-Missbrauch mehr zu unterstützen

Die Thomas Cook Group verkauft nach wie vor Eintrittskarten für SeaWorld. Und das, obwohl man sich über den grausamen Umgang mit Tieren bei SeaWorld, der nur auf Profit abzielt, sehr wohl bewusst ist.

Das Reiseunternehmen verweist öffentlich auf seine Tierschutzrichtlinien als akzeptablen Bezugspunkt für den Umgang mit Tieren in Gefangenschaft. 
 
Orca mit Kratzspuren
Orca mit Kratzspuren


Doch die Orcas bei SeaWorld leben in kleinen Betonbecken und man verwehrt ihnen alles, was so wichtig und natürlich für sie wäre. Ihnen fehlt es an körperlichen, geistigen und emotionalen Reizen, und so schwimmen sie tagein tagaus in endlosen Kreisen.

Mindestens 40 Orcas und duzende Delfine sind in den Parks von SeaWorld bereits gestorben, z. B. an den Folgen schwerwiegender Verletzungen, Darmgangränen oder chronischem Herzkreislaufversagen. Erst letzten Monat starb ein junger Belugawal an einer Lungenentzündung – eine der häufigsten Krankheits- oder Todesursachen bei in Gefangenschaft gehaltenen Meerestieren. Klingt das für Sie „akzeptabel“?


Keine Reiseangebote mehr zu SeaWorld

Die Thomas Cook Group verkauft nach wie vor Eintrittskarten für SeaWorld. Und das, obwohl man sich über den grausamen Umgang mit Tieren bei SeaWorld, der nur auf Profit abzielt, sehr wohl bewusst ist. Die Geschäftsführung der Thomas Cook Group soll die Geschäftsbeziehung mit SeaWorld beenden. 

Online Petition

Thomas Cook: kein Ticketverkauf mehr zu SeaWorld

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich fordere die Thomas Cook Group hiermit auf, den direkten und indirekten Verkauf von Eintrittskarten für SeaWorld einzustellen.
Wie Ihnen sicher bekannt ist, steht SeaWorld seit Veröffentlichung des Dokumentarfilms Blackfish öffentlich stark in der Kritik. Der Film deckte den grausamen, rein profitorientierten Umgang mit Meerestieren bei SeaWorld auf. Unter anderem wird deutlich, dass viele der bei SeaWorld untergebrachten Orcas aus der Wildbahn entnommen und ihren Familien dort entrissen wurden. Diese Tiere legen in Freiheit täglich weitere Strecken zurück – bis zu 160 Kilometer. Bei SeaWorld hingegen müssen sie in kleinen Betonbecken leben und man verwehrt ihnen beinahe jedes natürliche Verhalten. Es überrascht daher nicht, dass die Tiere aufgrund der andauernden und extrem beengten Gefangenschaft sich selbst verletzen, neurotisch und extrem gefährlich werden. Der Orca Tilikum tötete im Jahr 2010 in SeaWorld Orlando die Trainerin Dawn Brancheau und hatte zuvor bereits zwei weitere Menschen getötet. Nach dem Tod der Trainerin verhängte die US Occupational Safety and Health Administration die höchstmögliche Geldstrafe, da das Unternehmen mutwillig gegen das Gesetz verstoßen hatte.

Zudem sind bereits mindestens 40 Orcas und duzende Delfine in den SeaWorld-Parks gestorben, z. B. an den Folgen schwerer Verletzungen, Darmgangränen oder chronischem Herzkreislaufversagen. Im letzten Monat starb ein junger Belugawal bei SeaWorld an einer Lungenentzündung - eine der häufigsten Krankheits- oder Todesursachen bei in Gefangenschaft gehaltenen Meerestieren. Und das war kein Einzelfall: Seit 1993 sind über ein Duzend Belugas frühzeitig bei SeaWorld San Antonio gestorben. Trotzdem wollte das Unternehmen neue Tiere importieren, um sie zur Schau zu stellen und mit ihnen zu züchten – bis das Programm glücklicherweise von der US-Regierung gestoppt wurde.

Thomas Cook verweist öffentlich auf seine Tierschutzrichtlinien als akzeptablen Bezugspunkt für den Umgang mit Tieren in Gefangenschaft. Doch es liegen zahlreiche wissenschaftliche Beweise darüber vor, dass die Gefangenschaft in keinster Weise mit den komplexen Bedürfnissen von Meerestieren wie Walen und Delfinen vereinbar ist.

Die Gefangenschaft in Meeresparks bringt Tiere um. Mehrere Reiseanbieter – darunter STA Travel und Responsible Travel – haben ihre geschäftlichen Verbindungen mit diesen unethischen Unternehmen bereits eingestellt. Ich appelliere an Thomas Cook, es ihnen gleichzutun.

Mit freundlichen Grüßen

 

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Orca mit umgeknickter Schwanzflosse
Orca mit umgeknickter Schwanzflosse

 

Was Sie tun können

SeaWorlds Aktienkurse fallen und auch die Besucherzahlen sind konstant rückläufig. Damit ist es an der Zeit, dass Thomas Cook dem Beispiel anderer Reiseanbieter, wie STA Travel und Responsible Travel, folgt und alle Geschäftsbeziehungen zu dem Tierqualpark umgehend einstellt.

Andere ihrer Freiheit zu berauben, nur um daraus Profit zu schlagen, ist niemals akzeptabel. Bitte fordern Sie Thomas Cook auf, den Missbrauch von Orcas nicht länger zu fördern.