Verängstigt: So leiden Beagles auf dem Weg in das Versuchslabor

Beagle Versuchslabor
Eingesperrt in eine enge Box, gerade groß genug um sich umzudrehen. Du weißt nicht, was passiert – erst seid ihr stundenlang auf der Straße unterwegs, dann werden eure Boxen achtlos vom Transporter geladen und irgendwo abgestellt. Es ist kalt und zugig, du hörst deine Geschwister neben dir wimmern. Wie gern würdest du dich an sie kuscheln, um euch gegenseitig Sicherheit zu geben – doch zwischen euch unüberwindbar die Wände der Boxen. Deine Exkremente an dich zu halten, hast du schon vor Stunden aufgegeben. Inzwischen hast du einen beißenden Geruch in der Nase, du liegst mitten in deinem eigenen Urin und Kot. Dein Hals brennt höllisch, du hattest noch nie so großen Durst. Wie lang ist es her, seit du das letzte Mal getrunken hast? Zehn Stunden, 15 Stunden? Doch am Schlimmsten ist die Ungewissheit – was passiert mit euch? Wie lang bleibt ihr noch hier eingesperrt?

Gestapelt und stundenlang eingesperrt

Nach über 20 Stunden hast du die Hoffnung aufgegeben. Niemand scheint sich für euch zu interessieren. Inzwischen zitterst du am ganzen Körper. Du bist schwach und hilflos, deinem Schicksal hoffnungslos ausgeliefert. Wann hat das alles hier ein Ende?
 

Das Fotomaterial stammt von einem Whistleblower aus den USA. Die Beagle standen dort über Stunden im Frachtraum am Flughafen. Wöchentlich kamen neue Beagle per LKW aus einer 15 Stunden Fahrzeit entfernten Zuchtanlage. An dem Tag, an dem die Fotos entstanden, waren es 150 Beagle, schätzungsweise zwischen drei und sechs Monaten alt. Destination: Frankfurt Hahn.

Endstation Versuchslabor: DAS erwartet die jungen Beagle

Die Antwort auf die Frage des Beagles würde lauten: Das hier hat kein Ende. Du wirst noch weitere viele Stunden eingesperrt und unterwegs sein, du wirst frieren und durstig sein. Irgendwann holt dich jemand aus deiner Box. Doch eingesperrt bleibst du weiterhin. Dein restliches Leben lang. Alleine in einem Gitterkäfig. Das ist nicht mal das schlimmste – unerträglich wird es erst, wenn die Experimente beginnen. Wenn sie dich zwingen, giftiges Zeug zu schlucken und darauf warten, was mit dir passiert. So geht es ein paar Monate, bis du nicht mehr kannst. Dein Zeitgefühl hast du schon völlig verloren. Irgendwann kannst du dich nicht mehr auf deinen Beinen halten. Futter und Wasser musst du erbrechen. Du bist schwach, kannst kaum mehr die Augen öffnen. Deine Geschwister, anfangs noch in den Käfigen um dich herum eingesperrt, sind nach und nach verschwunden und durch andere Beagle ersetzt worden.
 
Beagle Versuchslabor
Du hörst, wie jemand deinen Käfig öffnet. Durch deine halb geöffneten Augen siehst du einen der Experimentatoren – sofort geht dein Puls hoch: Experimentator heißt Schmerz. Du bist nicht mal mehr in der Lage zurückzuweichen. Du siehst eine Spritze in der Hand vor dir. Und plötzlich weißt du: Heute wirst auch du ersetzt.

Was Sie tun können

Bitte informieren Sie auch Ihre Freunde und Bekannten über das Leid, das Tieren in Versuchsindustrie angetan wird. Hier bekommen Sie Tipps, wie Sie Hunden direkt helfen können!

Auch durch Ihr Konsumverhalten können Sie Tierversuche vermeiden: Verwenden Sie tierversuchsfreie Kosmetik und kaufen Sie tierversuchsfreie Haushaltsmittel.

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