Canada Goose: Jacken aus toten Kojoten und gerupften Gänsen

Bild Links: YouTube / tierschutzbundTV

Hinter jedem Kleidungsstück von Canada Goose steckt Tierquälerei – von Pelzkapuzen und -mützen bis hin zur Daunenfüllung von Jacken und Parkas.

Kojoten mit zertrümmerten Pfoten und blutigen Wunden


Canada Goose lässt in Nordamerika Kojoten bejagen und töten, um ihr Fell an Kapuzen nähen zu können. Oftmals werden hierzu Schlagfallen eingesetzt. Tritt ein Kojote in die Falle, gräbt sich diese tief in sein Fleisch ein und hinterlässt blutige Wunden und schmerzhafte Verstümmelungen. Bis der Jäger zurückkommt, können Stunden oder mehrere Tage vergehen – eine lange Zeit, in der die Kojoten allen Wetterbedingungen, Fressfeinden und Wundbrand wehrlos ausgeliefert sind. Anschließend werden die Tiere erschossen, erwürgt oder totgetreten. Auch tierische Mitbewohner, wie Hunde und Katzen, oder bedrohte Tierarten können in die Fallen treten und sich schwer verletzen oder sterben. So viel Leid, für ein kleines Stückchen Pelz.

Gänse für Daunenfüllungen von Canada Goose getötet

Aber nicht nur Kojoten leiden für Canada Goose, denn viele Jacken der Marke sind mit den Federn von Enten und Gänsen gefüllt. Diese stammen entweder von getöteten oder lebendig gerupften Tieren, die zum Teil auch für die Stopfleberproduktion missbraucht werden. Standards und Zertifikate, die den Lebendrupf verhindern sollen, haben sich als unzuverlässig erwiesen, wie ein Enthüllungsbericht von PETA Asia zeigt. Unabhängig davon werden Enten und Gänse auf Zuchtfarmen mit tausenden Artgenossen eingesperrt – oftmals in dunklen, völlig verdreckten Hallen. Am Ende ihres entbehrungsreichen Lebens werden alle Tiere zum Schlachthof transportiert. Dort wird ihnen die Kehle aufschlitzt und Maschinen reißen ihnen die Federn mit Gewalt aus dem Körper.
 

So täuscht Canada Goose seine Kunden

Auf seiner Website versucht Canada Goose, das Gewissen der Kunden zu beruhigen. Das Unternehmen behauptet, alle Daunen und Pelze würden aus „ethischer Beschaffung“ und von Tieren stammen, „die keinen unfairen Praktiken und vorsätzlicher Misshandlung unterliegen oder unnötiges Leid ertragen müssen (…)“. (1)
PETA USA konnte diese Behauptungen bereits widerlegen. Eine Recherche bei einem Daunen-Lieferanten von Canada Goose zeigt, wie Gänse grob am Hals herumgetragen und in viel zu kleine Drahtgitterkäfige gestopft werden. Einige Tiere mussten darin sogar über 24 Stunden lang ohne Nahrung und Wasser verharren, bevor sie im Schlachthof kopfüber aufgehängt und getötet wurden. Daunen und Pelze stammen von toten Tieren und sind daher immer mit Leid und Missbrauch verbunden.
 

Mode geht auch ohne Tierleid

Niemand zwingt Canada Goose dazu, seine Jacken mit Daunen zu befüllen und Pelzen zu behängen. Heute gibt es eine Vielzahl an hochwertigen Kunstpelzen und funktionalen, synthetischen Daunenfüllungen wie Primaloft, Thermore oder Climashield. Modemarken wie Hoodlamb, Save the Duck, Ragwear oder THOKKTHOKK beweisen seit Jahren, dass warme Jacken auch ohne Tierleid machbar sind.

Was Sie tun können

Bitte glauben Sie niemals den falschen Versprechungen von Canada Goose. Kaufen Sie keine Produkte mit Pelzbesatz oder Daunenfüllung und unterzeichnen Sie unsere Petition.
 
Informieren Sie auch Freunde und Bekannte über das Leid von Kojoten und Gänsen in der Modeindustrie und werden sie selbst aktiv:
Bestellen Sie kostenlos unser Demo-Paket zu Canada Goose und können Passanten in ihrer Region über das Tierleid für die pelzbesetzten Daunenjacken von Canada Goose informieren. Damit können Sie zum Beispiel einen Protest vor Verkaufsstellen von Canada Goose abhalten, wie den Kaufhäusern Breuninger, Engelhorn, Lodenfrey oder Hirmer