Erfolg! King’s College London stellt Forced Swim Test ein

Maus

Tolle Neuigkeiten! Das King’s College London (KCL), eine der angesehensten Hochschuleinrichtungen der Welt sowie eine der ältesten und reichsten Universitäten des Vereinigten Königreichs, entschied sich als erste akademische Einrichtung überhaupt dazu, keine Mäuse und andere Tiere mehr im grausamen Forced Swim Test zu quälen.  

Wissenschaftler von PETA UK stellten den Verantwortlichen am KCL überzeugende Fakten gegen den Forced Swim Test zur Verfügung. Nun freut es uns ganz besonders, dass die Einrichtung bestätigt hat, den Test ab sofort nicht mehr durchführen zu wollen – und zwar an keiner Tierart.

Damit ist das KCL unseres Wissens nach die erste Hochschuleinrichtung, die eine solche wissenschaftlich und ethisch konsequente Entscheidung trifft. Der Forced Swim Test wird meist zur vermeintlichen Erforschung menschlicher Depression durchgeführt, mittlerweile steht er jedoch stark in der Kritik. Mäuse, Ratten, Meerschweinchen, Hamster und Rennmäuse werden dabei in einen ausweglosen Wasserbehälter gesetzt, wie in den folgenden Aufnahmen zu sehen ist.


Die Tiere suchen panisch nach einem Ausweg, um sich vor dem Ertrinken zu retten. Sie versuchen, an den Wänden des Behälters hochzuklettern, oder tauchen sogar, um zu prüfen, ob sie dem Behälter unter Wasser entkommen können. Sie paddeln wie wild, um ihren Kopf irgendwie über Wasser zu halten.

Die Experimentatoren messen die Zeit, die vergeht, bis die Tiere ihren Kampf aufgeben und sich treiben lassen. Ihrer Meinung nach befinden sich Tiere, die weniger lang schwimmen, in einem Zustand der „Verzweiflung“. Doch viele Wissenschaftler haben den Test scharf kritisiert: Sie vertreten die Auffassung, dass Tiere, die sich treiben lassen, nicht depressiv oder verzweifelt sind, sondern einfach Lernverhalten zeigen – sie sparen so ihre verbleibende Energie und passen sich damit dem neuen Umfeld an. Letztlich ist der Test in jedem Fall eine denkbar schlechte Möglichkeit, um vorherzusagen, ob ein Medikament gegen Depression beim Menschen helfen wird.

Mit der Entscheidung gesellt sich das KCL zu Unternehmen wie Bayer, Pfizer, Johnson & Johnson, Roche, AbbVie, Bristol-Myers Squibb und anderen Pharmafirmen, die den grausamen Versuch nach Gesprächen mit PETAs internationalen Partnerorganisationen bereits verbannt haben.

Jetzt appelliert PETA an das KCL, diese Linie auch in Bezug auf andere Tierversuche fortzusetzen. Außerdem rufen wir alle Universitäten dazu auf, dem Vorbild des KCL zu folgen und den Forced Swim Test zu verbannen!

Was Sie tun können

Bitte fordern Sie Eli Lilly auf, den Forced Swim Test zu verbieten:

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Unsere Blogbeiträge zu den Themenbereichen Tierrechte und Veganes Leben werden von Mitarbeitern von PETA Deutschland und externen Co-Autoren verfasst.