Riesiger Erfolg: Israel verbietet als erstes Land der Welt Pelz

Es ist ein weiterer Beweis dafür, dass wir von PETA Deutschland und unsere internationalen Partnerorganisationen es schaffen können, die Pelzindustrie vollständig in die Knie zu zwingen: Nach Jahren unermüdlicher Kampagnen von PETA und Aktiven vor Ort hat Israel nun als erstes Land der Welt den Verkauf von Pelz verboten.

PETAs Einsatz gegen Pelz führt zum Erfolg für die Tiere

Das bahnbrechende Verbot ist das Ergebnis unseres unermüdlichen Engagements. Dan Mathews, Senior Vice President of Campaigns bei PETA USA, und PETAs Ehrenvorsitzende Pamela Anderson haben sich bei der Regierung in Tel Aviv persönlich für ein Verbot eingesetzt und auch an Premierminister Benjamin Netanjahu appelliert. Aktive vor Ort führen seit Jahren Kampagnen für ein solches Verbot. Am 9. Juni 2021 hat die israelische Umweltministerin Gila Gamliel den Gesetzentwurf verabschiedet, nachdem er von überwältigenden 86 Prozent der Israelis unterstützt wurde.

Doch am wichtigsten ist dieser Sieg für die Tiere – für all die Nerze, Marderhunde, Kaninchen, Füchse und anderen Tiere, die auf unzähligen Pelzfarmen weltweit leiden und getötet werden.

Seit Jahrzehnten zeigen wir und unsere internationalen Partnerorganisationen die unsagbare Grausamkeit der Pelzindustrie auf. Wir konnten immer wieder darüber aufklären, wie Tiere ihr gesamtes Leben in winzigen, dreckigen Drahtkäfigen eingesperrt werden. Die Betriebe bedienen sich der billigsten verfügbaren Tötungsmethoden und brechen den Tieren beispielsweise das Genick, ersticken sie oder töten sie per genitalem Elektroschock. Zahllose Video-Enthüllungen zeigten, wie Nerze massenhaft vergast werden, wie Kaninchen bei Elektroschocks panisch schreien und unzählige Tiere bei lebendigem Leib gehäutet werden.

Pelzfarmen sind Corona-Brutstätten

Und es gibt noch einen Grund, warum andere Länder Israels Beispiel folgen sollten: Viele kranke und gestresste Tiere derselben Art unter unhygienischen Bedingungen auf Pelzfarmen zusammenzupferchen, schafft eine perfekte Brutstätte für tödliche Krankheiten. Das Coronavirus wurde bereits in einem Dutzend Ländern auf Nerzfarmen nachgewiesen: in Kanada, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Italien, Lettland, Litauen, den Niederlanden, Polen, Spanien, Schweden und den USA. Das hatte die massenhafte Notfalltötung von Millionen von Tieren zur Folge.

Der Druck auf die Pelzindustrie wächst weltweit

Israel befindet sich mit der tierfreundlichen Entscheidung in bester Gesellschaft. Schon 2019 verbot der amerikanische Bundesstaat Kalifornien den Verkauf von neuem Pelz und im Juni 2021 hat Estland ein Verbot von Pelzfarmen beschlossen. Darüber hinaus entscheiden sich immer mehr führende Marken und Einzelhandelsunternehmen gegen diese Tierquälerei, wie beispielsweise Burberry, Gucci, Versace, Michael Kors, Jimmy Choo und Giorgio Armani. Zudem kommen ständig neue tierfreundliche Alternativen wie Kunstfell aus Hanf, Jeansfransen und sogar recycelten Plastikflaschen auf den Markt.

Fordern Sie jetzt auch andere dazu auf, Pelz zu verbannen

Während Israel – ein ganzes Land – Pelz verboten hat, verkaufen immer noch Modeunternehmen wie Yves Saint Laurent und Brioni das Fell von Tieren wie Füchsen, die auf Pelzfarmen gezüchtet werden und in Gefangenschaft ein Leben voller Entbehrungen und Qualen führen müssen, bevor sie auf brutale Weise getötet werden. Fordern Sie Yves Saint Laurent und Brioni jetzt auf, Pelz aus ihren Kollektionen zu streichen!