Diese 3 Katzenbabys konnten in letzter Sekunde gerettet werden

Unser Team von PETA HELPS ROMANIA wurde zu einem dringenden Notfall gerufen – drei kleine, ausgesetzte Katzenkinder seien schutzlos auf der Straße. Eine Situation, in der keine Zeit verloren werden darf, denn die rumänischen Straßen sind gefährlich – für Tierkinder ganz besonders.

Die verzweifelte Stimme am Telefon sagte uns: „Drei Kätzchen brauchen dringend eure Hilfe! Anfangs waren es sechs Kätzchen, winzig klein, ohne Mutter, doch drei von ihnen sind schon von den Autos überfahren worden. Bitte kommt und helft so schnell ihr könnt – ich versuche, sie nun von der Straße zu holen!“

Rettung auf viel befahrener Straße

Da es sich um einen Notfall handelte, machten wir uns sofort auf den Weg, um den kleinen Katzenkindern zu helfen, die direkt neben einem viel besuchten Krankenhaus ausgesetzt worden waren.

Die Frau, die uns angerufen und den Notfall gemeldet hatte, arbeitet in einem Krankenwagen und hatte zwischen zwei Notfällen mit Menschen, die Hilfe brauchten, die Kätzchen entdeckt. Fest entschlossen, den Tieren zu helfen, rannte sie auf die Straße, um die Kätzchen zu retten. Sie steckte die Katzenbabys in die Taschen ihres Kittels und erwartete unser Team am Eingang des Krankenhauses.

In der Notunterkunft angekommen, wurden alle Katzenkinder medizinisch untersucht. Sie waren gesund, aber sehr dehydriert durch die rumänische Hitze. Keiner wusste, wie lange sie schon allein auf der Straße saßen, bevor die Melderin sie gefunden hatte. Niemand wusste, wo ihre Mama war und wie es ihr geht.  

Alle benötigten Päppelnahrung, Wasser und entsprechende Medikamente. So kam nach und nach das Leben in die kleinen, ausgezehrten Körper zurück.

Unsere drei Musketiere

Jedes der drei Kätzchen wog 500 Gramm und alle drei waren Kater – also wurden sie unsere drei Musketiere: Porto, Athos und Aramis.

Porto, Athos und Aramis hatten eine starke und enge Bindung zueinander, vermutlich auch weil sie so viel durchgemacht hatten. Als wir an ihrem Bettchen vorbeikamen, bemerkten wir jedes Mal, dass sie entweder miteinander spielten, ineinander gekauert schliefen oder zusammen aus derselben kleinen Schüssel aßen.

gerettete Katzenbabys

Ein Land ohne Zukunft für all die kleinen ausgesetzten Seelen

Alle drei dürfen sich bald in ihre Adoptivfamilien aufmachen.

Wir freuen uns natürlich, dass wir zu einem gesunden Start in ihr junges Leben beitragen konnten, aber noch glücklicher wären wir, wenn diese Babys nicht mehr zur Welt kämen in einem Land ohne Zukunft für sie – für sie alle.

Unsere „drei Musketiere“ hatten Glück, aber ihre Geschwister von heute und von morgen werden vielleicht von niemandem bemerkt werden. Keiner wird sich ihrer annehmen. Sie sind zu viele, um in liebevolle Menschenfamilien aufgenommen zu werden. Und so bleiben sie dort, während auch jene Menschen, die sie erblicken, wegschauen.

Jeder neue Tag zeigt uns, wie wichtig es ist, die Tiere, ob mit oder ohne Halter:innen, zu kastrieren.

Nur so können wir das massive Leid von morgen stoppen – und irgendwann für immer beenden.

Was Sie tun können

Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende, damit wir das Kastrationsprojekt in Rumänien weiter ausbauen können.

Rumänien ist das Land mit den meisten heimatlosen Hunden in ganz Europa. Tausende von ihnen werden Jahr für Jahr von Hundefänger:innen eingefangen und in städtischen Tierheimen und Tötungsstationen untergebracht. Um dieses Leid zu verringern, haben wir gemeinsam mit unserem Partner Eduxanima ein großes Kastrations- und Bildungsprogramm vor Ort ins Leben gerufen.

Mit einer mobilen Kastrationskampagne können wir jedes Jahr über 8.000 Tieren helfen. Mithilfe von Kastration und Registrierung sorgen wir für eine nachhaltige Populationskontrolle von Hunden und Katzen. Durch Spenden von Laufleinen und Nahrung und mit medizinischer Versorgung hilft unser Team Hunden, die auf der Straße leben, und jenen, die zwar ein Zuhause haben, aber im Freien gehalten werden. Kinder lernen im Tierschutzunterricht an Schulen, wie wichtig es ist, Mitgefühl und Empathie für alle Lebewesen zu entwickeln. Durch Gespräche mit Politiker:innen und lokalen Bürgermeister:innen wird die Kampagne auf viele weitere Orte in Rumänien ausgeweitet, denn nur so lässt sich das Leid Tausender Tiere langfristig verringern. Wo immer Hilfe benötigt wird, helfen wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Möglichkeiten und Kräften.