KFC goes vegan: KFC UK führt veganen Chicken Burger ein

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Tolle Neuigkeiten! Nach Gesprächen mit PETA UK führt KFC UK eine vegane Version seines berühmten „Fried Chicken“ ein.

Das britische Volk hat gesprochen: Über 13.000 PETA-Unterstützerinnen und Unterstützer haben KFC UK aufgefordert, eine vegane Option auf die Speisekarte zu setzen. Und das Unternehmen hat offenbar zugehört – hier kommt „The Imposter“. Der vegane Chicken-Burger besteht aus einem leckeren Filetstück aus Quorn, ummantelt mit Kräutern und Gewürzen und ergänzt durch frischen Eisbergsalat und eine cremige vegane Mayo im Brötchen. Das klingt doch lecker!
 

Durch diese vegane Option erkennt KFC UK an, dass die vegane Ernährung in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Geschätzte 3,5 Millionen Menschen ernähren sich im Vereinigten Königreich vegan – und ständig kommen neue hinzu. Vielen geht es dabei nicht ausschließlich um den Schutz von Tieren, sondern auch um den Schutz der Umwelt. Das neue Angebot bei KFC UK wird nun viele weitere Menschen eine weitere Zielgruppe auf vegane Lebensmittel aufmerksam machen.

KFCs veganes Chicken wird ab dem 17. Juni in 18 Restaurants in Bristol, London und den Midlands erhältlich sein.
 

Die Veganisierung ist definitiv im Kommen. Immer mehr Supermärkte, Restaurants und andere Einrichtungen passen sich an die wachsende Nachfrage nach tierfreundlichen Versionen alter Klassiker an. Wer schon immer überlegt hat, es mal vegan zu probieren: Jetzt ist der perfekte Zeitpunkt!

Warum vegane Optionen bei unveganen Firmen gut sind

Obwohl bei Restaurants wie KFC immer noch vorrangig Fleischprodukte auf der Speisekarte stehen, ist es kein Fehler, dort vegan essen zu gehen. Denn wie immer bestimmt die Nachfrage das Angebot – und wenn es Menschen gibt, die den veganen Chicken Burger bei KFC essen, wird es vielleicht bald noch mehr vegane Optionen in den Filialen geben. Möglicherweise wird sogar das ein oder andere Fleischprodukt von der Karte verschwinden. Auch werden nicht-vegane Menschen so auf rein pflanzliche Speisen aufmerksam, probieren sie vielleicht und kommen auf den Geschmack.

Natürlich gibt es nachvollziehbare Gründe, Firmen, die auch Fleisch produzieren, aus Prinzip zu meiden. Doch vegane Firmen zu unterstützen, ist genauso ein Schritt in die richtige Richtung, wie vegane Produkte von unveganen Firmen zu kaufen. Das Ziel bleibt immer dasselbe: das Leid der Tiere zu verringern.

Die Hühnerfleischindustrie

Für ihr Fleisch gezüchtete Hühner werden intensiver gehalten als jedes andere Landtier. Frisch geschlüpfte Küken steckt man – meist mit Zehntausenden Artgenossen – in riesige staubige, fensterlose Ställe. Sie werden gemästet, bis ihr Körper so an Masse zugelegt hat, dass sie oftmals nicht einmal mehr in der Lage sind, ihr eigenes Gewicht zu tragen.

Am Ende ihres leidvollen Lebens werden sie ins Schlachthaus gebracht. Nie durften sie in einem Baum schlafen, ein Staubbad nehmen, mit ihren Eltern interagieren oder irgendein anderes natürliches Verhalten ausleben. Man pfercht sie gewaltsam in Kisten und transportiert sie zum Schlachthaus. Dort werden sie meist an den Beinen aufgehängt.

Ihr Kopf wird entweder in ein elektrifiziertes Bad getaucht, das sie betäuben soll, bevor der Kehlschnitt erfolgt, oder sie werden mit einem schmerzenden Gas betäubt. Doch diese Methoden funktionieren nicht immer – und so wachen die Vögel teils wieder auf, während sie gerade ausbluten oder in ein Bad aus kochend heißem Wasser getaucht werden.

Normalerweise sind sie noch Babys, wenn sie getötet werden. Denn ihr „Schlachtgewicht“ erreichen viele bereits im Alter von nur 41 Tagen.

Was Sie tun können

Die gute Nachricht ist: Niemand von uns muss Fleisch essen. Es gibt so viele leckere pflanzliche Optionen und es war nie so einfach wie heute, sich vegan zu ernähren. In PETAs kostenlosem Veganstart-Programm erhalten Sie viele Tipps, Rezepte und Informationen, die Ihnen den Umstieg erleichtern. Erzählen Sie auch Ihren Bekannten vom kostenlosen Veganstart-Programm und ermutigen Sie sie, Ihrem Beispiel zu folgen.