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PETAs Animal Times – Die Zeitschrift für engagierte Tierfreund:innen – 2. Ausgabe 2026

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Liebe Leser:innen der Animal Times,

der Sommer ist im vollen Schwung und vielleicht waren Sie bereits auf der ein oder anderen Gartenparty mit vielen veganen Optionen. Ich mache am liebsten Gemüsegrillspieße und einen Kartoffelsalat, wenn ich irgendwo eingeladen bin. 

Die hohen Temperaturen, die viele von uns dieser Tage nach draußen locken, bergen aber auch Gefahren. Wenn Insekten, Vögel oder Igel und andere Tiere nicht genug zu trinken finden, weil die Böden ausgetrocknet sind, kann das lebensbedrohlich werden. Sie können helfen, indem Sie Schälchen mit Wasser nach draußen stellen. Denken Sie aber daran, ein Stöckchen oder einen Stein an den Rand der Gefäße zu lehnen, sodass kleine Tiere wie Insekten, die darin landen, auch wieder herauskommen. 

Neben Wasser fehlt es Vögeln oft auch an Essen. Holen Sie also das Vogelhäuschen samt Vogelnahrung wieder aus der Versenkung. Denn wegen der verloren gegangenen Pflanzenvielfalt durch Bodenversiegelung, der landwirtschaftlichen Monokulturen für die Tierhaltung und der Trockenheit finden Vögel immer weniger zu essen. Deshalb ist es auch im Sommer wichtig, unseren gefiederten Freunden Nüsse, Körner oder Rosinen bereitzustellen. 

Gefährlich wird es aktuell auch häufig für Hunde, die im Auto zurückgelassen werden: Denn dabei kann nur ein „kurzer Moment“ im Supermarkt zur Todesfalle für den tierischen Begleiter werden. Hunde haben nur wenige Schweißdrüsen und kühlen sich hauptsächlich über Hecheln ab. So erleiden sie im heißen Wageninneren schon nach wenigen Minuten irreparable Organschäden oder sogar einen Herzstillstand. Zögern Sie nicht, aktiv zu werden und im Ernstfall auch die Polizei zu rufen, wenn Sie einen eingesperrten Hund sehen, und klären Sie Hundehaltende in Ihrem Umfeld über die Gefahr auf. 

Zuletzt möchte ich noch etwas ansprechen, das uns alle betrifft: Wetterextreme wie Hitzewellen, starke Regenfälle und Gewitter mit Stürmen sind oftmals Auswirkungen der Klimakatastrophe. Und hier kommen wieder die Gemüsespieße und der Kartoffelsalat ins Spiel. Die Wahl unserer Nahrungsmittel hat einen großen Einfluss auf unsere Umwelt und auf das Klima. Denn die globale Tierwirtschaft verursacht mehr Treibhausgasemissionen als der gesamte Verkehrssektor. Wer sich heute für eine vegane Ernährungsweise entscheidet, trägt dazu bei, dass wir noch viele schöne Sommer gemeinsam erleben können. 

In diesem Sinne: Guten Appetit und passen Sie auf sich und die Tiere in Ihrer Umgebung auf. 

Für alle Tiere!

Harald Ullmann
Vorstand
PETA Deutschland e.V.