Auslandstierschutz – weil Tierleid keine Ländergrenzen kennt

Tiere auf der ganzen Welt erfahren Tag für Tag massives Leid. In Rumänien werden heimatlose Hunde eingefangen und getötet, in Griechenland müssen Esel und Maultiere in sengender Hitze den ganzen Tag Touristen auf dem Rücken tragen und in Spanien finden immer noch grausame Stierkämpfe statt. Die Tiermisshandlung kennt keine Ländergrenzen. So kann es auch vorkommen, dass Ihnen im Urlaub Fälle von Tierquälerei begegnen. Egal, ob im In- oder Ausland: Tiere brauchen unsere Hilfe. Wir sollten niemals wegsehen, sondern uns immer für Tiere in Not einsetzen.

Wie PETA Deutschland Tieren im Ausland hilft

Unsere Arbeit im Ausland ist aufgrund der Entfernung, der nationalen Gesetzgebung und der fremden Sprache häufig kompliziert. In vielen Ländern der Welt gibt es keine PETA-Büros oder feste Mitarbeiter. Dennoch sind wir mit speziellen Kampagnen und Projekten immer wieder auch im Ausland für Tiere aktiv. So setzen wir uns mit unserer karitativen Kastrations- und Bildungskampagne im Tierschutz in Rumänien ein. Im Rahmen der Kampagne sorgen wir dafür, das Leid der etwa 600.000 heimatlosen Hunde, der Vierbeiner in Tötungsstationen und der Hunde, die zwar einen Halter und ein Zuhause haben, aber dennoch Hilfe benötigen, nachhaltig zu verringern. Auch andere Vierbeiner in Not, wie Katzen, Pferde oder Wildtiere, erhalten durch unser lokales Team medizinische Behandlung, dringend benötigte Nahrung und Schutz. Auf Santorin in Griechenland setzen wir uns dafür ein, dass Esel und Maultiere nicht länger als Touristentaxis missbraucht werden. Und mit unserer Kampagne gegen TUI kämpfen wir für Orcas und Delfine, die in winzigen Betonbecken in Meereszoos zur Unterhaltung eingesperrt werden.

Weitere Kampagnen

Petitionen stellen nur einen kleinen Teil unserer Arbeit dar. Damit wir sichtbare und langfristige Erfolge für die Tiere erzielen können, werden unsere Petitionen mithilfe von detaillierter Recherchearbeit im Vorfeld, zielgerichteten Aktionen, Anschreiben an verantwortliche Behörden, Besuche vor Ort und Gespräche mit Beteiligten und Entscheidungsträgern ergänzt und unterstützt. Daneben sind auch der Austausch und die Zusammenarbeit mit ortsansässigen Tierschützern sowie deren Kontrollen vor Ort enorm wichtig.

Tierschutzfallen im Urlaub

Jeder von uns kann etwas für die Tiere im Ausland tun. Als Tourist sollte man besonders darauf achten, mit den Urlaubsaktivitäten kein Tierleid zu unterstützen. Tierfreunde sollten niemals an vermeintlichen Attraktionen wie Elefanten-, Kamel- und Eselreiten teilnehmen, Foto-Shootings mit Wildtieren buchen oder Tiershows besuchen. Auch Stierkämpfe, Zoobesuche oder der Kauf von Souvenirs wie Schnitzereien aus Elfenbein oder Muscheln sind unweigerlich mit Tierquälerei verbunden. Seien Sie aufmerksam und vermeiden Sie solche Angebote im Ausland.