DRINGEND: Uns läuft die Zeit davon – Tierversuche in Europa beenden

Galgos in Not: Warum jährlich unzählige Hunde getötet werden

Bei dem Einsatz von Hunden zur „Hobbyjagd“ leiden nicht nur die Tiere, die als Beute herhalten, sondern auch die Jagdhunde. So werden unzählige Galgos, auch spanische Windhunde genannt, bei der Hasenjagd in Spanien missbraucht. Verletzungen, die sich die Hunde bei der Jagd zuziehen, werden in Kauf genommen und selten medizinisch behandelt. Am Ende der Jagdsaison werden viele Hunde getötet.

Was passiert mit Galgos in Spanien?

Die Hasenjagdsaison geht in Spanien von Oktober bis Januar und ist schließlich mit dem 1. Februar beendet. Dieser Tag wird den Galgos gewidmet, die traditionell für diese Jagd missbraucht werden. [1] Ein verheerender Tag für alle Hunde, die ihren rücksichtslosen und nach Erfolg strebenden Halter:innen nicht gerecht werden konnten. Bis zu 50.000 Hunde erfüllen dann keinen Zweck mehr für die Jäger:innen und werden zum Sterben ausgesetzt oder qualvoll getötet, um weitere Kosten zu sparen [2].

Hund

Wie werden Galgos in Spanien behandelt?

Die Galgos werden in Spanien massenhaft gezüchtet und meist in engen, dunklen Schuppen zusammen mit vielen anderen Artgenossen gehalten. Wenn sie nicht gerade dazu genutzt werden, Hasen zu jagen, haben die Tiere kaum Kontakt zur Außenwelt. Um die Hunde zu unnormalen Leistungen für die Jagd zu treiben, werden sie an Autos oder Motorräder gebunden, hinter denen sie meist bei großer Hitze und hohem Tempo hinterherlaufen müssen. [1] Die Tiere werden zu Höchstgeschwindigkeiten bis zu 70 km/h getrieben. [3]

Eine Tortur für die sensiblen Hunde, die eigentlich in ein liebevolles Zuhause gehören. Früher diente diese Art der Jagd der Nahrungsbeschaffung, doch heute werden Wetten auf die Hunde abgeschlossen und Zuschauer:innen mit dem grausamen Spektakel belustigt. [3] Seit Jahrhunderten ist die Hasenjagd mit Galgos in Spanien eine Tradition und innerhalb Europas auch nur noch dort erlaubt. Andere Länder haben diese Art der Jagd mit Galgos, bei der das Tierwohl außen vor bleibt, bereits verboten.

Wie werden die Hunde getötet?

Verletzte Hunde sowie Hunde, die nicht der gewünschten Leistung entsprechen, werden am Ende der Saison auf grausame Weise getötet. Das Preisgeld steht im Vordergrund, das Wohl der Tiere hat keinen Wert. Einige der „ausgedienten“ Galgos landen in städtischen Tierheimen. Doch ein Großteil wird noch immer ausgesetzt. Hierbei werden den Hunden oftmals die Beine gebrochen, sodass sie nicht mehr für die Jagd eingesetzt werden können und qualvoll verhungern und verdursten.

Viele aussortierte Hunde werden regelrecht zu Tode gefoltert, indem sie mit einem Strick um den Hals an einen Baum gebunden werden, dabei aber gerade noch mit den Hinterläufen den Boden berühren und sich so länger und qualvoll am Leben halten können. Dieser grausame Brauch des Tötens wird von den Täter:innen als „Klavierspielen“ bezeichnet, da die Hunde versuchen, durch das Tippeln mit den Hinterläufen am Leben zu bleiben. Der Todeskampf ist nicht nur äußerst grausam, sondern auch lange und schmerzhaft. Andere Hunde werden in tiefe Brunnen oder auf vielbefahrene Straßen geworfen. Die Grausamkeit der Halter:innen kennt dabei keine Grenzen. [1]

Wie kann man Galgos helfen?

Unterstützen Sie diese Tierquälerei nicht, und besuchen Sie keine Veranstaltungen dieser Art. Wenn Sie einen Galgo oder einen anderen Hund adoptieren möchten, dann fragen Sie im örtlichen Tierheim oder bei der Nothilfe nach. Dort warten unzählige Vierbeiner auf ein neues dauerhaftes Zuhause.