Spenden
 »  »  »  »  » So geht es den Orcas im Loro Parque

5 Gründe, warum Sie den Loro Parque nicht besuchen sollten

So leiden Orcas im Loro Parque auf Teneriffa

Stand April 2017
Orcas im Glas? Wenn Sie das Video gesehen haben, werden Sie verstehen, warum Sie den Loro Parque lieber nicht besuchen sollten.


Der Loro Parque auf Teneriffa gilt als vermeintliche Touristenattraktion in Spanien. Neben Vögeln, Delfinen, Seelöwen und anderen Tieren werden auch sechs Orcas in Tiershows zur Schau gestellt. Was der Loro Parque jedoch nicht zeigen möchte, sind die Lebensbedingungen der Orcas.

5 Gründe, warum Sie den Loro Parque nicht besuchen sollten:


1. Die Orcas werden auf kleinstem Raum in kargen Betonbecken gehalten. 

Dieses Orca-Weibchen rammte aus Verzweiflung immer wieder den Kopf gegen ein Metalltor, um aus dem Gefängnis zu entkommen. In Freiheit schwimmen Orcas über 150 Kilometer pro Tag.
© Anima.dk



2. Orcas treiben lustlos im Wasser

Die Orcas im Loro Parque bewegen sich häufig lustlos oder treiben gelangweilt an der Wasseroberfläche. Die Rückenflosse der männlichen Tiere ist abgeknickt. Bei frei lebenden Tieren ragt diese bis zu zwei Meter in die Höhe. 



3. Um Nahrung zu bekommen, müssen die Orcas stupide Tricks vorführen

Die Orcas sind darauf trainiert, zu lauter Popmusik zu „tanzen“ und das Publikum mit Wasser zu bespritzen. Ohne Futterbelohnung würden die Tiere diese unnatürlichen „Kunststücke“ niemals aufführen.



4. „Killerwale“ mit kaputten Zähnen

Viele Orcas im Loro Parque haben abgenutzte und kaputte Zähne. Einige hatten freiliegende Zahnhöhlen. Weil die intelligenten Tiere nichts zu tun haben, kauen sie neurotisch an den Beckenwänden.



5. Orca-Mädchen Morgan wird nicht ausgewildert

Morgan wurde entkräftet an der niederländischen Küste gefunden und sollte nach einer Rehabilitationszeit wieder freigelassen werden. Nun wird Morgan seit beinahe sieben Jahren im Loro Parque gefangen gehalten und muss dort genau wie die anderen Orcas stupide Tricks vorführen. Wir fordern seit Jahren eine Übersiedlung von Morgan und den anderen Orcas in betreute Auffangstationen:

Orcas gehören ins Meer und nicht in Gefangenschaft! Loro Parque, Marineland und SeaWorld ignorieren das Leid der Tiere und zeigen damit, dass ihnen das Wohl der Tiere, die sie einsperren, nicht am Herzen liegt.
© Annemieke Podt

 

Was Sie tun können

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition und fordern Sie die Verantwortlichen auf, die Orcas in betreute Auffangstationen im Meer umzusiedeln und Morgans Familie für eine mögliche Wiederauswilderung zu suchen.
Bitte besuchen Sie keine Freizeitparks oder Zoos, die Meeressäuger in Gefangenschaft halten.
Informieren Sie Ihre Freunde und Familie über das Leid der Meeressäuger in Gefangenschaft.
Unterstützen Sie PETAs Kampagnen mit einer Spende oder Fördermitgliedschaft.