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Pamela Anderson und David LaChapelle gegen wasserverschwenderische Tierindustrie

Kürzer duschen reicht nicht – versuchen Sie’s vegan

Stand Mai 2015
Das Motiv erinnert an Hitchcocks Film Psycho: Fotograf und Regisseur David LaChapelle hat eine kreischende Pamela Anderson in der Dusche abgelichtet, um auf die Wasserverschwendung in der Fleisch- und Milchindustrie aufmerksam zu machen.
 
Pamela Anderson von David LaChapelle in Szene gesetzt
Passender hätte er sie kaum in Szene setzen können, denn es ist wirklich Angst einflößend, was die Herstellung tierischer Produkte unserem Planeten antut. Ein Drittel unseres Trinkwasservorkommens weltweit wird für den Anbau und die Bewässerung von Futtermitteln sowie für das Trinkwasser der Tiere, die zumeist in den Ställen eingepfercht sind, verbraucht – weiteres kommt für die Reinigung der Gehege oder die Weiterverarbeitungsprozesse dazu.

Somit stecken in einem Kilo Rindfleisch rund 15.500 Liter Wasser, in Schweinefleisch 6.000 Liter; 5.500 Liter sind es bei Butter und 3.300 Liter bei Eiern. Ein Kilo Pasta „schluckt“ dagegen nur 1.800 Liter, Kartoffeln 300 Liter und Salat gerade einmal 200 Liter Wasser. Der direkte Vergleich zeigt es noch deutlicher: Während die Entstehung von einem Liter Kuhmilch 1050 Liter und die eines 150-g-Rindfleisch-Burgers 2350 Liter Wasser benötigt, sind es bei der gleichen Menge Sojadrink nur 297 bzw. 158 Liter. Nicht nur die Menge des Wassers wird eingeschränkt, sondern auch die Qualität. Immerhin gelangen die Abwässer der Tiere ungeklärt zurück in den Wasserkreislauf – und mit ihnen auch Medikamentenreste, Hormone und Blut.
 

Was Sie tun können

Gerade mit der Ernährung kann jeder sehr viel zum Kampf gegen die Trinkwasserknappheit beitragen. Schließen Sie sich Pamela Anderson an und duschen Sie nicht nur kürzer oder stellen beim Zähneputzen das Wasser ab: Versuchen Sie’s vegan; es ist das Beste, was Sie für Ihre eigene Gesundheit, die Umwelt und die Tiere tun können. Tipps, Informationen und Rezepte, die den Umstieg erleichtern, erhalten Sie in der Veggie-Broschüre oder in PETAs kostenlosem Veganstart-Programm.




Quellen:
Worldwatch Institute (2004): Meat. Now, It’s Not Personal.
WWF Deutschland (2009): Der Wasser-Fußabdruck Deutschlands.
Josef H. Reichholf (2004): Der Tanz um das goldene Kalb. Verlag Klaus Wagenbach, Berlin.
SIWI (2005): Water – More Nutrition per Drop.
UNESCO-IHE (2011): The water footprint of soy milk and soy burger and equivalent animal products.
www.waterfootprint.org.