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Zirkus Charles Knie

Erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Ergänzungen bitte an PETA Deutschland e.V. unter Nennung von Quellenangaben senden.

Stand: Dezember 2015


Oktober/Juni 2015
Der Elefantenhalter des Zirkus Charles Knie, R. Errani, wurde vom Amtsgericht Darmstadt im Juni 2015 wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu einer Geldbuße in Höhe von EUR 150,- verurteilt. Hintergrund der Verhandlung war die gängige Praxis in dem Zirkus, die Elefanten zwischen den häufigen Ortswechseln des Zirkusbetriebs bis zu 16 Stunden auf den engen LKW-Transportern zu belassen. Das Amtsgericht bestätigte die Auffassung des Veterinäramtes Darmstadt, dass den Elefanten erhebliches Leiden zugefügt wurde, weil sie nach Ankunft am Zielort nicht sofort aus dem Transporter gelassen wurden. Das Urteil wies einen Widerspruch der Zirkusverantwortlichen im Oktober 2015 ab – das Urteil ist somit rechtskräftig.
Quelle: Aktenzeichen 233 OWi 8200 Js 40305/13 AG Darmstadt

Juni/September 2015
Zirkusdirektor Sascha Melnjak wird in einem Zeitungsartikel in der Fuldaer Zeitung im September 2015 wie folgt zitiert: „Unsere Tiere sind Nachzuchten und haben die freie Wildbahn nie erlebt.“ In einem Artikel in der FAZ sagt er im Juni 2015, die Tiere bei Knie „sind keine Wildtiere, sie sind im Zirkus geboren […]“
Laut einem Gutachten im Auftrag des hessischen Umweltministeriums handelt es sich bei den zu dem Zeitpunkt im Zirkus mitgeführten drei Elefanten des Dompteurs Errani jedoch um Wildfänge.
Quelle: www.fuldaerzeitung.de/artikelansicht/artikel/4288837/wildtiere-in-der-manege-sind-tierqualerer-demo-in-fulda-gegen-zirkus-charles-knie sowie www.faz.net/aktuell/gesellschaft/tiere/tierhaltung-im-zirkus-babys-letzter-ausflug-13658752.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 //
Gutachten (2011) liegt PETA vor

Juli 2012
Tierschutz-Ermittler dokumentieren an mehreren Orten, dass die Elefanten und andere Tiere beim Transport zum nächsten Gastspielort bis zu 16 Stunden auf dem LKW-Anhänger ausharren müssen. PETA erstattet daraufhin Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Wuppertal gegen die Zirkus-Verantwortlichen wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz (Az. 70 Js 46/12).
Quelle: Schriftliche Aussagen sowie Fotomaterial liegen PETA vor

Juli 2012
Die Staatsanwaltschaft Flensburg stellt eine Anzeige durch einen Verantwortlichen des Zirkus Charles Knie gegen einen PETA-Mitarbeiter ein. PETA darf somit u.a. weiterhin behaupten, dass die Akkord-Tournee des Zirkus erheblichen Stress für die Elefanten, Seelöwen und andere Tiere bedeutet und dies der Tierquälerei gleichkommt.
Quelle: Az. 108 Js 10989/12 (Landgericht Lüneburg)

Juni 2012
In Lüneburg bricht ein Känguru aus dem dort gastierenden Zirkus Charles Knie aus. Das Känguru läuft durch die Lüneburger Innenstadt, den Kurpark und schlussendlich auf einen Schulhof, wo es verletzt eingefangen wird.
Quelle: http://www.bild.de/regional/hannover/hannover-regional/zirkuskaenguru-auf-stadttour-in-lueneburg-24522364.bild.html

März 2012
Ein Riesenkänguru bricht aus dem in Zeven gastierenden Zirkus Charles Knie aus und überquert bei dem Fluchtversuch mehrere Straßen. Nachdem Polizei und Zirkusmitarbeiter das Känguru einfangen, weisen die Polizisten darauf hin, dass so ein Känguru „ganz schön austeilen“ kann.
Quelle: http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/heide/kaenguru227.html

März 2012
Besitzer von Freikarten, die der Zirkus im Vorfeld des Gastspiels in Prüm großzügig verteilte, werden am Eingang abgewiesen. Einige Besucher bezeichnen das Vorgehen des Zirkus unseriös und waren derart erbost, dass die Polizei eingreifen muss.
Quelle: http://www.eifelzeitung.de/?artikel=68440