Petition: Kein Verkauf von Kokosprodukten aus Affenausbeutung

Wie von PETA Asien durchgeführte Ermittlungen in den letzten Jahren mehrfach aufgezeigt haben, wird ein Großteil der aus Thailand stammenden Kokosnüsse von Affen geerntet – unter anderem für die weltbekannte Marke Chaokoh. Als Ergebnis dieser Veröffentlichungen haben bereits mehr als 26.000 globale Verkaufsstellen von Einzelhandelsketten Richtlinien gegen den Verkauf von Kokosnussprodukten erlassen, die unter Affenarbeit hergestellt werden.

Dennoch gibt es im deutschen Einzelhandel weiterhin Unternehmen, die Produkte von Chaokoh und weiteren affenausbeuterischen Marken anbieten, darunter Edeka, Globus, Metro, REWE und Coop. In der Schweiz und in Österreich verkaufen Denner und SPAR die tierquälerischen Produkte.

Bitte helfen Sie den Affen: Unterzeichnen Sie unsere Petition, damit diese Produkte aus den Regalen entfernt werden.

Fordern Sie diese Unternehmen auf, thailändische Kokosprodukte der Marke Chaokoh auszulisten – denn für diese Produkte werden Affen ausgebeutet.

In Thailand werden völlig verängstigte junge Affen in Ketten gelegt, gewaltsam trainiert und zum Pflücken von Kokosnüssen für die Marke Chaokoh gezwungen. Helfen Sie den Tieren und fordern Sie Supermarktketten in Deutschland, Österreich und der Schweiz dazu auf, thailändische Kokosprodukte der Marke Chaokoh auszulisten.

Online Petition

Auslistung von thailändischen Kokosprodukten aus Affenausbeutung

 

ich schreibe Ihnen bezüglich der thailändischen Kokosmilchprodukte in Ihrem Sortiment.

Mehrere Ermittlungen von PETA Asien haben entsetzliche Zustände in der thailändischen Kokosindustrie aufgedeckt, die vor allem die Marke Chaokoh betreffen. Wie ein Branchenkenner den Ermittlern mitteilte, wird ein Großteil der aus Thailand stammenden Kokosnüsse von Affen gepflückt. Berichten zufolge werden die Tiere häufig schon als Babys in freier Wildbahn eingefangen – eine illegale Praxis, die sich leider kaum nachverfolgen lässt. Sie werden einem qualvollen Training unterzogen, über lange Zeiträume hinweg angebunden und gezwungen, an hohen Palmen hinaufzuklettern, um Kokosnüsse zu pflücken. Für den Transport von Ort zu Ort werden sie in winzige Käfige gesperrt, in denen sie sich kaum umdrehen können. Entsprechend zeigen die Affen oftmals Verhaltensstörungen und Anzeichen für psychischen Stress. Darüber hinaus werden die Tiere zur Unterhaltung von Touristen ausgebeutet.

Als Ergebnis der Veröffentlichungen von PETA Asien haben bereits mehr als 26.000 globale Verkaufsstellen von Einzelhandelsketten Richtlinien gegen den Verkauf von Kokosnussprodukten erlassen, die unter Affenarbeit hergestellt werden, darunter Unternehmen in den USA, Großbritannien, Deutschland und Australien. Zahlreiche Einzelhändler konnten mit Nachweisen, Dokumenten und Zertifikaten belegen, dass für die von ihnen bezogenen Waren keine Affen ausgebeutet werden. Dazu gehören die Unternehmen Target, Walgreens Boots Alliance, Costco, Sainsbury's, Asda, Tesco und tegut.

Mit diesem Schreiben möchte ich Sie bitten, dem Beispiel dieser Einzelhandelsunternehmen zu folgen und Kokosprodukte, die aus der affenausbeuterischen thailändischen Kokosindustrie stammen, aus Ihrem Sortiment zu nehmen.

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Empfänger +
  • Andrea Ebert
  • Lea Furtjes
  • Isabel del Alcazar von Buchwald
  • Matthias Sinn
  • Britta Gallus
  • Rebecca Veiga
  • Rob Philipson
  • Thomas Kaderli

Keine Nachweise von den Unternehmen

Wir von PETA haben uns bereits mehrfach an diese Lebensmittelhändler gewandt und gebeten, Produkte der Marke Chaokoh auszulisten und ihre Lieferanten in Thailand kritisch zu überprüfen. Nach Veröffentlichung der Ermittlungsergebnisse von PETA Asien teilten die Unternehmen uns mit, dass für die von ihnen bezogenen Waren keine Affen ausgebeutet würden. Mehrmalige Aufforderungen von PETA Deutschland, diese Aussage zu verifizieren und mit belastbaren Nachweisen zu belegen, blieben mit dem Verweis auf Vertraulichkeitsvereinbarungen und Datenschutzgründe bisher allerdings erfolglos.

Im Gegensatz hierzu haben andere Supermarktketten, Einzelhändler und Food-Marken wie Lidl, tegut oder Famila sehr wohl Nachweise, Dokumente und Zertifikate vorgelegt. Auch weitere Hersteller haben sich nach Bekanntwerden des Affenmissbrauchs dazu entschlossen, die Kokosnussmarke Chaokoh nicht mehr in ihrem Sortiment zu führen und ihre Lieferketten und Eigenmarken auf sichere Herkunftsländer umzustellen.

Es drängt sich daher die Vermutung auf, dass die Aussagen von Unternehmen wie Edeka, Globus, Metro, REWE, Coop, Denner und SPAR bezüglich Datenschutz und Vereinbarungen in Wahrheit nur ein Schutzvorwand vor kritischen Prüfungen sein könnten.

Affen für thailändische Kokosprodukte ausgebeutet

Die Ermittlungen von PETA Asien haben aufgedeckt, dass Affen in der thailändischen Kokosindustrie unter unsäglichen Bedingungen zur Ernte von Kokosnüssen gezwungen werden. Häufig werden sie schon als Babys in freier Wildbahn eingefangen und anschließend jahrelang dressiert – eine illegale Praxis, die sich leider kaum nachverfolgen lässt. Die Tiere werden einem qualvollen Training unterzogen, über lange Zeiträume hinweg angebunden und gezwungen, an hohen Palmen hinaufzuklettern, um Kokosnüsse zu pflücken. Für den Transport werden sie in winzige Käfige gesperrt, in denen sie sich kaum umdrehen können. Entsprechend zeigen die Affen oftmals Verhaltensstörungen und Anzeichen für psychischen Stress.

Leider hat sich seit den ersten Ermittlungen in der thailändischen Kokosindustrie nichts geändert: Viele Farmen setzen immer noch Affen als billige Arbeitskräfte ein. Sogenannte „Affenschulen“ zur Dressur der Tiere sind weiterhin in Betrieb. Nach wie vor werden Affen für touristische Zwecke missbraucht. Seit diese Missstände vor knapp zwei Jahren aufgedeckt und darüber hinaus den Verantwortlichen zugetragen wurden, haben weder Chaokoh noch die thailändische Regierung entsprechende Schritte unternommen, um die tierische Ausbeutung und Zwangsarbeit zu beenden.

Alternative Erntemethoden

In anderen Kokosanbaugebieten hingegen kommen offenbar tierleidfreie Erntemethoden zum Einsatz, so etwa in Brasilien, Kolumbien und Hawaii, aber auch den Philippinen, in Sri Lanka und in Vietnam. Die Kokosnüsse werden dort zum Beispiel mithilfe von hydraulischen Aufzügen auf Traktoren, menschlichen Baumkletterern, Seil- und Plattformsystemen oder Leitern geerntet. In manchen Anbaugebieten setzt die Industrie alternativ auf Zwergformen der Kokospalme. Studien haben gezeigt, dass diese Methoden dem Einsatz von Affen weitaus überlegen sind. Es gibt also Möglichkeiten, Kokosnüsse tierleidfrei anzubauen, zu ernten und zu produzieren. Zeigen Sie durch Ihre bewusste Konsumentscheidung beim Lebensmitteleinkauf, dass Sie die tierquälerischen Praktiken nicht unterstützen möchten. Kaufen Sie bewusst Kokoswaren, die nicht aus der affenausbeuterischen thailändischen Kokosindustrie stammen. Oder noch besser – werfen Sie einen Blick auf unsere Liste von Kokosmarken, die von PETA als sicher eingestuft werden.