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Nachhaltig leben: 10 nützliche Tipps für den Alltag

Nachhaltig leben ist inzwischen nicht nur unglaublich wichtig geworden, sondern auch sehr einfach – vor allem im Rahmen einer veganen Ernährung. Es gibt unzählige Möglichkeiten, mit denen wir im Alltag Ressourcen sparen können – und das ohne großen Aufwand oder zusätzliche Kosten. Nachhaltig zu leben, kann sogar bedeuten, Geld und Zeit zu sparen.

Wir haben für Sie einfache Tipps für mehr Umweltschutz im Alltag zusammengetragen.

1. Sich vegan ernähren

Der Konsum von Fleisch, Fischfleisch Milch, Eiern und anderen tierischen Produkten verschwendet Ressourcen und Wasser. So werden für die Herstellung von einem Kilo Steak rund 15.500 Liter Wasser verbraucht. Außerdem verursacht die landwirtschaftliche Tierhaltung immense Mengen an Treibhausgasen und ist damit maßgeblich für die Umweltzerstörung und Erderwärmung verantwortlich. Für den Anbau von Nahrungsmitteln für die Tiere in der Landwirtschaft werden zudem Regenwälder großflächig abgeholzt.

Konsumieren Sie daher keine tierischen Produkte, sondern ernähren Sie sich vegan. Eine rein pflanzliche Ernährung schont die Umwelt, hilft den Tieren und kann sogar Ihre Gesundheit fördern.

Veganstart Banner

2. Lebensmittelreste verwerten

Häufig bleiben nach dem Kochen Reste im Kühlschrank übrig. Da es jedoch meist an Ideen fehlt, um diese Lebensmittelreste entsprechend zu verwerten, landen sie früher oder später doch im Müll. Das muss nicht sein, denn aus Resten lassen sich ganz schnell leckere Zutaten oder Gerichte zaubern. Viele Gemüsesorten können beispielsweise zu Gemüsebrühe verarbeitet werden, und altes Brot eignet sich super für Semmelknödel.

3. Einkaufstaschen mitnehmen

Auch wenn es inzwischen in vielen Supermärkten keine Plastiktüten für Obst und Gemüse mehr gibt, ist es nachhaltiger, eigene Einkaufstaschen mitzunehmen, als immer wieder einen neuen Beutel im Laden kaufen zu müssen. Verwenden Sie Ihre Einkaufstaschen, Stoffbeutel und Tüten mehrfach. Auch die Bäckertüte kann öfter als einmal benutzt werden. Noch besser: Brot und Brötchen gleich in den mitgebrachten Beutel packen lassen.

Gemuese im Einkaufsbeutel
Wer beim Einkauf eine eigene Tüte mitnimmt, verursacht keinen unnötigen Abfall und spart auch Geld.

4. Kleidung bewusst tragen

Am nachhaltigsten ist es, Kleidung so lange wie möglich zu tragen und sie nicht frühzeitig im Altkleidercontainer zu entsorgen. Wer mal etwas Neues braucht, kauft am besten im Secondhandladen oder stöbert in Kleidertausch-Portalen im Internet.

Es gibt viele Modehersteller, die nachhaltige und faire Kleidung produzieren. Achten Sie dabei auf die entsprechenden Gütesiegel wie das GOTS- oder Fairtrade-Siegel. Auch sollten Sie keine Kleidung oder Accessoires mit Leder, Pelz, Wolle oder Seide kaufen. Leder trägt beispielweise einen nicht unerheblichen Teil zur Klimakrise bei. Vegane Kleidung ohne tierische Materialien wird unter anderem durch unser „PETA-Approved Vegan“-Label gekennzeichnet.

5. Selbst machen statt kaufen

Jedes Jahr landen mehr als 10 Millionen Tonnen Plastik und anderer Müll in unseren Ozeanen und schaden Umwelt, Mensch und Tier. Versuchen Sie daher, im Alltag so wenig Müll wie möglich zu verursachen – das Stichwort lautet Zero Waste. Dazu gehört nicht nur, in Unverpackt-Läden oder auf dem Markt einzukaufen, sondern auch, Dinge selbst zu machen, statt zu kaufen. Selbstgemachte Hafermilch in einer Glasflasche, vegane Schokolade oder sogar Kosmetik in kleinen Einweckgläschen – es gibt unzählige Möglichkeiten, Verpackungsmüll zu sparen.

6. Wasserflasche mitnehmen

Leitungswasser ist der perfekte Durstlöscher für zwischendurch und kann in Deutschland problemlos getrunken werden. Damit man unterwegs nicht durstig zur Plastikflasche greifen muss, sollte man immer eine Trinkflasche dabei haben und einfach immer wieder mit Leitungswasser auffüllen. So lässt sich nicht nur Kunststoffmüll einsparen, sondern auch Geld.

7. Insektenfreundlich gärtnern

Wer einen Garten oder Balkon hat, kann auch hier einiges für die Umwelt tun. Gestalten Sie tierfreundliche Grüninseln mit heimischen Wildpflanzen und schenken Sie Schmetterlingen, Bienen und anderen Insekten damit ein buntes Zuhause. Achten Sie beim Kauf von Erde und Dünger darauf, dass diese torffrei und vegan sind. Mit einem Insektenhotel geben Sie Wildbienen und anderen Insekten gute Nistmöglichkeiten.

Zwei Frauen pflanzen Blumen um
Bei der Pflanzenauswahl sollte man angesichts der schwindenden Artenvielfalt auch an Insekten denken.

8. Veganen Strom beziehen

Einer der größten Bereiche, den wir als Einzelpersonen nachhaltig gestalten können, ist unser Energie- und Stromverbrauch. Mit dem Wechsel zu einem veganen Ökostromanbieter werden nicht nur Lebensräume geschützt, auch der negative Einfluss von Kohle und Gas auf den Klimawandel wird aktiv verringert.

Außerdem können Sie mit einfachen Tricks Energie sparen:

  • Heizkörper regelmäßig entlüften
  • Energiefresser Stand-by-Betrieb: Geräte, die nicht direkt benötigt werden, lieber ausstecken
  • Beim Gerätekauf nicht nur auf den Kaufpreis, sondern auch auf die Energieeffizienz und Lebensdauer achten
  • Beim Kochen den Herd oder Backofen früher ausschalten und die Restwärme nutzen
  • Töpfe und Pfannen auf die passenden Herdplatten stellen und mit Topfdeckel kochen
  • Den Kühlschrank regelmäßig abtauen, da die Eisschicht zusätzlich Energie verbraucht
  • Kühl- und Gefriergeräte richtig bei +7 Grad Celsius bzw. -18 Grad Celsius einstellen

9. Regional und saisonal einkaufen

Beim Einkauf können Sie nicht nur Verpackungsmüll vermeiden, sondern auch darauf achten, möglichst regionale und saisonale Erzeugnisse zu kaufen. Saisonale Lebensmittel aus der Region, wie etwa Gemüse, Hülsenfrüchte und Co., sind klimafreundlicher, da lange Transportwege entfallen. Wirken Sie dem Klimawandel entgegen – einfach, indem Sie Erdbeeren beispielsweise im Frühjahr kaufen, wenn sie in Deutschland angebaut werden, und nicht im Winter, wenn sie aus Spanien kommen.

Unverpacktladen
In Unverpacktläden oder auf Wochenmärkten findet man oft Produkte aus der Region und ökologischem Anbau.

10. Bio und fair einkaufen

Die nachhaltigste, fairste und natürlichste Produktion von Lebensmitteln ist in der bio-veganen Landwirtschaft zu finden. Diese Anbauform, auch veganer Ökolandbau genannt, kommt ganz ohne Gülle als Düngemittel aus. Stattdessen kommen pflanzliche Düngemittel und die Wechselwirtschaft zum Tragen, was auch die Böden gesund hält. Außerdem können sich Verbraucher:innen sicher sein, dass in der der bio-veganen Landwirtschaft keine Tiere leiden und die angebauten Feldfrüchte zu 100 Prozent bio und nachhaltig sind.

So einfach steigen Sie auf nachhaltige, vegane Ernährung um

Mit einer veganen Ernährung retten Sie Tiere, schützen die Umwelt und tun Ihrer Gesundheit Gutes. Das kostenlose Veganstart-Programm begleitet Ihren Einstieg in die vegane Lebensweise 30 Tage lang mit nützlichen Hintergrundinformationen, praktischen Tipps und köstlichen veganen Rezepten. Melden Sie sich am besten gleich heute an – wahlweise per App oder E-Mail.