Petition an das IOC: Kein Pferdesport bei den Olympischen Spielen

Die Olympischen Spiele in Tokio waren in vielerlei Hinsicht beispiellos. Dass bei den Disziplinen Springreiten, Dressur, Vielseitigkeit und Moderner Fünfkampf wieder viele Misshandlungen von Pferden zu beobachten waren, ist jedoch nicht überraschend. Werfen Sie mit uns einen Blick auf diese Vorfälle. Einige der Teilnehmenden nämlich die Pferde – mit Gewalt über die Parcours zu zwingen – entehrt den olympischen Geist und muss ein für alle Mal der Vergangenheit angehören.

Keine Pferde bei Olympischen Spielen

Bitte helfen Sie den Pferden, indem Sie das Internationale Olympische Komitee auffordern, alle Pferdesportveranstaltungen zu streichen. Überlassen wir die Olympischen Spiele den freiwilligen Teilnehmer:innen.

Online Petition

Please Ban Dangerous Equestrian Events From the Olympics

 

I urge the International Olympic Committee to ban equestrian events from future Olympic Games, particularly in light of the events that unfolded at the 2020 Games in Tokyo. A visibly upset German pentathlon competitor, Annika Schleu, was filmed spurring and whipping a horse named Saint Boy after he refused to enter the course. Then Schleu’s trainer, Kim Raisner, was filmed hitting the horse and was rightfully expelled from the games.

Jet Set, a horse ridden by Swiss competitor Robin Godel, was injured so badly during a cross-country event that he had to be euthanized. And even though a horse named Kilkenny had blood pouring from his nostrils, Irish rider Cian O’Connor forced him to finish the course. Officials didn’t suspend the competition to check on him.

We live in a world that increasingly refuses to accept abuse of animals in any form. Just as the Olympics have evolved to include sports that are of current interest—like skateboarding, surfing, and sport climbing—it’s time to change and remove “sports” that are no longer supported by the public or risk losing your social license to operate.

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Empfänger +
  • Thomas Bach
  • Übersetzung des Petitionstextes an den Präsidenten des Internationalen Olympischen Komitees:

    Sehr geehrter Herr Bach,

    ich fordere das Internationale Olympische Komitee auf, Pferdesportveranstaltungen von zukünftigen Olympischen Spielen auszuschließen, insbesondere angesichts der Ereignisse, die sich bei den Spielen 2020 in Tokio abspielten. Eine sichtlich aufgebrachte deutsche Fünfkampf-Teilnehmerin, Annika Schleu, wurde dabei gefilmt, wie sie ein Pferd namens Saint Boy anspornte und auspeitschte, nachdem es sich weigerte, den Parcours zu betreten. Dann wurde Schleus Trainerin Kim Raisner beim Schlagen des Pferdes gefilmt und zu Recht von den Spielen ausgeschlossen.

    Jet Set, ein Pferd des Schweizer Reiters Robin Gödel, wurde bei der Vielseitigkeit so schwer verletzt, dass er getötet werden musste. Und obwohl einem Pferd namens Kilkenny Blut aus der Nase floss, zwang ihn der irische Reiter Cian O’Connor, den Parcours zu beenden. Die Offiziellen unterbrachen den Wettbewerb nicht, um nach ihm zu sehen.

    Wir leben in einer Welt, die sich zunehmend weigert, jegliche Form von Tierquälerei zu akzeptieren. So wie sich die Olympischen Spiele entwickelt haben, dass sie aktuell interessante Sportarten wie Skateboarding, Surfen und Sportklettern umfassen, ist es an der Zeit, „Sportarten“ zu ändern und zu entfernen, die von der Öffentlichkeit nicht mehr unterstützt werden oder die Gefahr laufen, ihre Akzeptanz zu verlieren.

Die deutsche Teilnehmerin beim Modernen Fünfkampf, Annika Schleu, ritt ein Pferd namens Saint Boy. Videoaufnahmen zeigen, wie sie ihn auspeitschte und mit den Sporen trat, weil er sich weigerte, den Parcours zu betreten. Die Bundestrainerin Kim Raisner stand daneben und spornte Annika Schleu lauthals an, den völlig panischen Saint Boy zu misshandeln:

„Hau mal richtig drauf! Hau drauf“.

Nach dem Vorfall wurde Raisner zu Recht von den Olympischen Spielen ausgeschlossen – auch weil sie Saint Boy mit der Faust schlug.

Der 14-jährige Jet Set, geritten vom Schweizer Robin Gödel, erlitt während des olympischen Vielseitigkeitsturniers mitten auf der Strecke eine Verletzung. Tierärzt:innen diagnostizierten die Verletzung als irreparablen Bandriss in einem seiner Beine. Er wurde daraufhin getötet.

Während eines Springreitens floss Blut aus Kilkennys Nase – und obwohl es für die Zuschauer:innen deutlich sichtbar war, zwang der irische Reiter Cian O’Connor das Pferd, den Parcours zu beenden. Nichts wurde von den Offiziellen unternommen, um den Wettbewerb zu stoppen und ihm zu helfen.

Diese traurigen Ereignisse in Tokio sind keine Einzelfälle. Anfang 2021 hat der Springreiter Kevin Lemke bei einem Turnier in Kalifornien aggressiv und wiederholt Good Luck geschlagen. PETA USA meldete den Vorfall und Lemke wurde suspendiert. Aber Geldstrafen und Suspendierungen reichen eindeutig nicht aus, um andere Trainer:innen oder Reiter:innen von ähnlich rücksichtslosem Verhalten abzuhalten.

Eines ist klar: Goldmedaillen sind Pferden egal. Und im Gegensatz zu Menschen entscheiden sie sich nicht, an gefährlichen Veranstaltungen teilzunehmen – sie werden dazu gezwungen.