DRINGEND: Uns läuft die Zeit davon – Tierversuche in Europa beenden

Erfolg: Air France beendet den Transport von Affen in Labore

Großartiger Erfolg für Primaten: Nach zehn Jahren intensiver Aufklärungs- und Kampagnenarbeit von PETA USA, ihren Partnerorganisationen wie PETA Deutschland sowie unzähligen Unterstützer:innen verkündete Air France, den Transport von Affen in Tierversuchslabore endgültig einzustellen. Der Stopp gilt ab dem Auslaufen des aktuellen Vertrags.

Wir von PETA danken Air France dafür, endlich das Richtige zu tun und die Welt einen Schritt näher an die Beendigung des Handels mit Affen für unzuverlässige Experimente in einem Zeitalter hochmoderner, tierfreier Methoden wie Organen auf Chips zu bringen.

Jetzt konzentrieren wir unsere Arbeit auf die Fluggesellschaft EgyptAir, die Berichten zufolge seit März 2022 fast 5.000 Affen für den Missbrauch in Tierversuchslaboren in die USA geflogen hat. Helfen Sie jetzt, die Affentransporte zu beenden!

  • Text der Online-Petition: Tödliche Affentransporte von Air France stoppen!

    Stoppen Sie den Transport von Primaten an Versuchseinrichtungen!

    Sehr geehrte Entscheidungsträger,

    mit Schrecken musste ich feststellen, dass Air France noch immer Affen an Laboratorien liefert. Und das trotz der Tatsache, dass alle anderen großen Fluglinien weltweit diese grausame Praxis bereits eingestellt haben. In Tierversuchen werden die Primaten verstümmelt, vergiftet und man entzieht ihnen Nahrung und Wasser. Die Tiere werden in Geräten fixiert und so bewegungsunfähig gemacht, mit schmerzhaften und tödlichen Krankheiten infiziert und psychischen Qualen ausgesetzt. Zusätzlich leiden die Primaten auf den langen, strapaziösen Transporten in Frachträumen von Flugzeugen und auf LKW-Ladeflächen. Aus eben diesen Gründen transportieren andere Airlines – beispielsweise Lufthansa, United, Air China, Delta und American – keine Primaten, die für die Verwendung in Tierversuchen vorgesehen sind. Es ist eine Schande, dass Air France hier hinterher hinkt und diese ethisch verwerfliche Praxis weiterhin unterstützt. Ich werde solange nicht mit Air France fliegen, bis sich Ihr Unternehmen dazu entscheidet, es allen anderen führenden Fluglinien gleichzutun und eine offizielle Firmenpolice gegen den Transport von Primaten an Versuchseinrichtungen verabschiedet und auch einhält. Bitte stellen Sie umgehend sicher, dass sich Ihr Unternehmen nicht mehr länger am Leid dieser hochintelligenten und sensiblen Tiere beteiligt!

Affen aus der Wildnis entrissen und in winzige Holzkisten gezwängt

Viele der Affen, die Air France zu Laboren transportiert haben, sind Wildfänge, die ihren Familien und ihrem Zuhause entrissen wurden. Eingezwängt in winzige Holzkisten müssen sie in den dunklen Frachträumen von Passagiermaschinen Todesängste ausstehen. Nach ihrer Ankunft werden sie beispielsweise zu Einrichtungen wie Covance oder dem berüchtigten US-amerikanischen Tierversuchslabor SNBL transportiert, wo sie eingesperrt werden und ihr Leben in grausigen Experimenten lassen.

Große Fluggesellschaften lehnen Transport von Primaten ab

Alle anderen großen Fluggesellschaften weltweit – zum Beispiel Lufthansa, United Airlines, China Southern Airlines, Delta Airlines, Cathay Pacific, Air China und British Airways – haben mittlerweile ihr Mitgefühl mit diesen Tieren unter Beweis gestellt und transportieren keine Primaten mehr, die für Versuchszwecke bestimmt sind. Vor einem Jahr sagte Air France sogar nach einem öffentlichen Aufschrei von PETA-Schwesterorganisationen und unseren Unterstützer:innen einen geplanten Transport von 60 lebenden Affen aus Afrika in die USA ab, wo die Affen in das schreckliche SNBL-Labor gebracht worden wären. Wir sind begeistert, die Fluglinie davon überzeugt zu haben, diese Todestransporte ein für alle Mal einzustellen.

Werden Sie jetzt aktiv

Helfen Sie den Affen, indem Sie keine Flüge bei Airlines buchen, die Tiere zu Tierversuchslaboren transportieren. Unterstützen Sie außerdem unsere Petition gegen Affentransporte bei EgypAir und helfen Sie uns dabei, den grausamen Affenhandel weltweit zu stoppen.