Bis 31. Oktober​: Spende gegen Tierversuche verdoppeln lassen​

Queen Elizabeth II. ist tot – PETA-Vorsitzende erinnert an Queen

Am Mittag des 8. September 2022 meldete der Buckingham-Palast, dass Queen Elizabeth II. unter ärztlicher Beobachtung stünde. [1] Nur wenige Stunden später wurde bekannt gegeben, dass die Queen im Alter von 96 Jahren auf ihrem schottischen Landsitz Schloss Balmoral verstorben ist. [2] Ihr Sohn Prince Charles ist ihr Thronfolger und ist damit ab sofort König.

Die Monarchin gilt als eine der wichtigsten Persönlichkeiten unserer Zeit. Sie reiste bis zuletzt in viele Länder und Städte, traf sich mit Staatsmächten und wurde von Politik und Gesellschaft hoch geachtet. Wir von PETA begrüßen es, dass die Queen – entgegen monarchischer Gewohnheiten – auf Pelz in ihrer Garderobe verzichtet hat. [3]

PETAs 1. Vorsitzende Ingrid Newkirk meldete sich persönlich zu Wort:

„Wir von PETA erinnern uns an Königin Elisabeth II., die mit der Zeit ging und – obwohl das Tragen von Pelz bei ihrer Thronbesteigung nicht mit einem Stigma behaftet war – in den letzten Jahren Mitgefühl über Grausamkeit stellte und Pelz aus ihrer Garderobe verbannte. Die Königin lebte ein Leben im Dienste der britischen Werte.“

Ingrid Newkirk, 1. Vorsitzende PETA

Pelz fordert unzählige Tierleben

Queen Elizabeth II. hatte keine politische Macht und besaß doch einen hohen Einfluss auf die Werte der Gesellschaft. Daher setzte sie mit ihrer Wirkung, die sie auf die Menschen hatte, ein großes Zeichen, als 2019 verkündet wurde, dass sie keinen Pelz mehr tragen würde.

Für Pelz werden jedes Jahr weltweit viele Milliarden Tiere bei lebendigem Leib gehäutet. Arten wie Nerze, Marderhunde und Waschbären werden auf sogenannten Pelzfarmen in enge Käfige gesperrt, dort nahezu sich selbst überlassen, massiven Qualen ausgesetzt und schließlich für ihren Pelz grausam getötet. Diese Tiere dürfen dort niemals ihre natürlichen Bedürfnisse ausleben, sie werden nicht geachtet und ausschließlich zu Profit- und Modezwecken gequält und getötet.

Pelzfarmen müssen endlich geschlossen werden

Mehr als 50 Prozent der gehandelten Pelze stammen aus Europa – bei Nerzen liegt der Anteil sogar bei 85 Prozent. Wir von PETA fordern alle Länder und Unternehmen auf, Pelz endgültig zu verbannen und stattdessen auf tierfreundliche Alternativen zu setzen. Auch wenn Monarchen:innen und andere geschichtsträchtige Personen Pelz trugen, ist dies längst nicht mehr zeitgemäß – und ist es vielleicht nie gewesen. Unter anderem in Belgien, Estland und Italien existieren bereits Pelzfarmverbote. Luxusmarken wie Moncler, Canada Goose und Dolce & Gabbana haben Pelz aus ihrem Sortiment genommen.

Die Queen hat es vorgelebt: Pelz aus dem Kleiderschrank verbannen

Wir von PETA hoffen, dass Länder, Unternehmen und alle Menschen, die auf Pelz setzen und das Leid der Tiere im Namen der Bekleidungsindustrie in Kauf nehmen, es der Queen gleichtun und Pelz aus endgültig verbannen.