Ankara beschließt „Fütterungsverbot“ – PETA appelliert an türkische Behörden: Tiere versorgen, kastrieren und schützen
In Ankara hat der Tierschutzrat ein „Fütterungsverbot“ für heimatlose Hunde und Katzen beschlossen, obwohl das türkische Tierschutzgesetz Gemeinden zur Fürsorge verpflichtet. In Istanbul untersagt das Gouverneursamt die „unkontrollierte Fütterung“ heimatloser Hunde an zahlreichen öffentlichen Orten – darunter Gehwege, Parks und Gärten.
„Hunde und Katzen in der Türkei befinden sich mehr und mehr in Not und brauchen unsere Hilfe. Die Tiere sind auf uns Menschen angewiesen. Statt Schutz und Fürsorge zu gewährleisten, werden heimatlose Tiere dem Hungertod überlassen.“
Jana Hoger, Fachreferentin für Tierische Mitbewohner bei PETA, Deutschland
Wir von PETA Deutschland fordern die türkischen Behörden in Ankara und Istanbul auf, diese Entscheidungen zu revidieren und ihrer gesetzlichen Pflicht nachzukommen: Heimatlose Tiere mit Nahrung zu versorgen, sie zu kastrieren und dadurch nachhaltig zu schützen.
Update vom 15. August 2025
PETA appelliert an deutsche Politik, sich für die Hunde in der Türkei einzusetzen
Angesichts der grausamen Tötungen heimatloser Hunde in der Türkei haben wir von PETA Deutschland uns Anfang Juli 2025 direkt an die Fraktionsvorsitzenden im Deutschen Bundestag gewandt. Wir fordern von der deutschen Politik, sich klar gegen das Hundemassaker in der Türkei zu positionieren und sich für den Schutz der Tiere einzusetzen.
Update vom 13. Mai 2025
Das türkische Verfassungsgericht hat das umstrittene Gesetz zur Änderung des Tierschutzgesetzes Nr. 7527 bestätigt. Die Gesetzesänderung ermöglicht es Kommunen, heimatlose Tiere wie Straßenhunde einzufangen und zu töten. Viele bezeichnen dieses Gesetz als „Massaker-Gesetz“.
Die Oppositionspartei, die Republikanische Volkspartei „Cumhuriyet Halk Partis“ (CHP), hatte versucht, große Teile des Gesetzes aufheben zu lassen, da es ihrer Meinung nach gegen das Recht auf Leben, den Tierschutz und das öffentliche Interesse verstößt. Doch das Gericht lehnte den Antrag ab – eine Begründung dafür steht noch aus.
Das Urteil des höchsten Gerichts in der Türkei, mit dem der Antrag der CHP auf eine Gesetzesaufhebung und damit das Ende der grausamen Hundetötungen abgelehnt wurde, kritisieren wir von PETA Deutschland ausdrücklich.
„Mit dieser Gerichtsentscheidung wurde nicht für das Leben und einen ethischen Umgang mit Tieren entschieden, sondern für das Töten unschuldiger Lebewesen. Das vom amtierenden Präsidenten Erdoğan verabschiedete Straßentiergesetz ist unethisch und passt nicht in dieses Jahrhundert.“
Björn Thun, Fachreferent bei PETA Deutschland
Die praktizierte Methode ist nicht nur kaltherzig, sondern auch nicht nachhaltig. Sie bedeutet lediglich einen unethischen und schmerzhaften Tod, das zeigen Beispiele aus anderen Ländern. Es werden weiterhin Jungtiere geboren, die sich unkontrolliert vermehren. In einigen Jahren wird die Situation nicht wesentlich anders sein als heute und der Kreislauf beginnt von Neuem. Durch Einfangen, Kastrieren und Freilassen ließe sich der Bestand dauerhaft regulieren.
Nach der Gesetzesänderung im Jahr 2024 ist die Situation von heimatlosen Tieren in der Türkei verheerend. Uns von PETA Deutschland erreichen vermehrt Meldungen zu den grausamen Zuständen vor Ort: Heimatlose Hunde aber auch Katzen werden misshandelt, gewaltvoll eingefangen und in Massen getötet. Die städtischen Tierheime befinden sich in katastrophalen Zuständen und Menschen, die sich gegen das Tierleid einsetzen, werden eingeschüchtert oder sogar angegriffen.
Nun haben wir uns an die Landesvertreter:innen von DITIB, der Türkisch-Islamischen Union in Deutschland, gewandt. Wir appellieren an ihr Mitgefühl und hoffen, dass sie sich für eine gewaltfreie und nachhaltige Lösung für heimatlose Tiere in der Türkei einsetzen. Durch Konzepte wie „Fangen, Kastrieren, Freilassen“ lassen sich Tierpopulationen eindämmen, ohne weiteres Tierleid zu verursachen.
ich schreibe Ihnen im Namen von PETA Deutschland e.V., der mit über 1,5 Millionen Unterstützer:innen größten Tierrechtsorganisation Deutschlands, aufgrund der aktuellen Situation der Straßenhunde in der Türkei. Wir möchten an Ihr Mitgefühl appellieren und Sie darum bitten sich für eine gewaltfreie, nachhaltige Lösung einzusetzen, die das Leben schätzt.
Mit großer Sorge haben wir die Entwicklungen im Tierschutz in der Türkei verfolgt, denn obwohl es bereits ein Gesetz zum „Fangen, Kastrieren, Freilassen“ in der Türkei gab wurde 2024 ein Gesetz beschlossen, dass das grausame Töten von “Straßenhunden” erleichtert. Wir bekommen viele Nachrichten und Fotos aus der Türkei, die grausame Zustände schildern und zeigen, welches Leid den Tieren angetan wird. Die städtischen Tierheime befinden sich in katastrophalen Zuständen, Hunde werden gewaltvoll eingefangen, Misshandlungen gegenüber Straßentieren, Berge von getöteten Hunden und Katzen sowie Gewalt und Einschüchterungen gegen diejenigen Menschen, die das Beste für die Tiere wollen.
Wir möchten Sie aus den folgenden Gründen darum bitten sich ebenfalls für ein nachhaltiges Konzept zur Eindämmung der Population einzusetzen, welches weniger Tierleid verursacht und auch einen tatsächlichen Effekt hat.
Heimatlose Hunde sind Nachkommen unserer „Haushunde“, daher tragen wir eine besondere Verantwortung für ihr Wohlbefinden. Tiere aus Privathaushalten und der gewerbliche Handel mit Hundewelpen sorgen zudem für permanenten Nachwuchs. Diese Quellen speisen fortwährend die Population der heimatlosen Hunde.
Die einzige zukunftsfähige und tierwürdige Lösung zur nachhaltigen Populationskontrolle sind flächendeckende Kastrationsprogramme. Die Methode „Neuter & Release“ sieht vor, heimatlose Tiere behutsam einzufangen, zu kastrieren, tierärztlich zu versorgen, zu impfen und anschließend in das vertraute und sichere Revier zurückzusetzen; dort müssen sie dann weiterhin versorgt werden. Langzeitstudien belegen die Wirksamkeit von „Neuter & Release“. Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt diese Methode in ihren Guidelines for Dog Population Management1. Zusätzlich sind flankierende Maßnahmen – wie beispielsweise eine Kastrations- und Registrierungspflicht für tierische Mitbewohner in Privathaltung und eine Einschränkung der Zucht – unabdingbar.
Flankierend sind folgende Maßnahmen erforderlich, um das Ziel zu erreichen:
Ein Verkaufsverbot für Hunde in Zoohandlungen
Hohe Strafen für das Aussetzen von Hunden
Eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht für Hunde in Privathaltung
Adoptionskampagnen der Tierheime zur Vermittlung von Hunden
Size, Almanya’nın en büyük hayvan hakları örgütü olan ve 1,5 milyondan fazla destekçisi bulunan PETA Deutschland e.V. adına, Türkiye’deki sokak köpeklerinin mevcut durumu ile ilgili yazıyorum. Bu konuda merhametinize sesleniyor ve şiddet içermeyen, hayata değer veren, sürdürülebilir bir çözüm için çalışmanızı rica ediyoruz.
Türkiye’deki hayvanların refahı konusundaki gelişmeleri büyük bir endişeyle takip ediyoruz. Türkiye’de halihazırda „yakala-kısırlaştır-bırak“ yasası varken, 2024 yılında sokak köpeklerinin acımasızca öldürülmesini kolaylaştıran bir yasa çıkarıldı. Türkiye’den, vahşi koşulları resmeden, hayvanlara yapılan eziyeti gözler önüne seren çok sayıda mesaj ve fotoğraf alıyoruz. Belediye hayvan barınakları vahim koşullar altındadır; köpekler şiddet kullanılarak yakalanmakta, sokak hayvanlarına kötü muamele uygulanmakta, çok sayıda köpek ve kedi öldürülmekte ve hayvanlar için sadece en iyisini isteyen insanlara karşı şiddet ve gözdağı kullanılmaktadır.
Bu sebeple sizden, hayvanların daha az acı çektiği ve aynı zamanda gerçek bir etkiye sahip olan, popülasyonu kontrol etmeye yönelik sürdürülebilir bir konsepti de desteklemenizi rica ediyoruz.
Sokak köpekleri „evcil“ köpeklerimizin evlatlarıdır, dolayısıyla onların refahı konusunda özel bir sorumluluğumuz bulunmaktadır. Özel mülklerde hayvan üretimi, satışı ve ticareti de kalıcı yavrular sağlamaktadır. Bu kaynaklar sürekli olarak sokak köpeği popülasyonunu beslemektedir.
Sürdürülebilir popülasyon kontrolü için tek sürdürülebilir ve hayvanlara layık oldukları hayatı sağlayabilecek çözüm, kapsamlı kısırlaştırma programlarıdır. “Kısırlaştır ve Serbest Bırak” yöntemi, evsiz hayvanların dikkatli bir şekilde yakalanmasını, kısırlaştırılmasını, onlara veteriner bakımı sağlanmasını, aşılanmasını ve ardından tanıdık ve güvenli bölgelerine geri gönderilmesini içerir; sonrasında ise bırakıldıkları yerde düzenli bakım sağlanması gerekmektedir. Uzun vadeli çalışmalar “Kısırlaştır ve Serbest Bırak” yönteminin etkinliğini kanıtlamaktadır. Dünya Sağlık Örgütü (WHO) Köpek Nüfus Yönetimi Rehberi’nde de bu yöntemi önermektedir. Buna ek olarak, özel mülkiyete ait hayvanlar için kısırlaştırma, kayıt zorunluluğu ve üremenin kısıtlanması gibi tedbirler de zorunludur.
Bu hedefe ulaşmak için aşağıdaki ek tedbirlerin de alınması gerekmektedir:
Evcil hayvan mağazalarında köpek satışının yasaklanması
Köpekleri terk edenlere yüksek cezalar
Özel mülkiyetteki köpekler için zorunlu kayıt ve kısırlaştırma
Köpeklerin yerleştirilmesi için hayvan barınaklarının sahiplenme kampanyaları
Nach der Verabschiedung des Gesetzes, das den Weg für die Tötung von heimatlosen Hunden in der Türkei ebnete, beantragte die Oppositionspartei vor dem Verfassungsgericht die Aufhebung des Gesetzes. Noch während dieses vor dem Verfassungsgericht verhandelt wurde, tauchte der Entwurf einer Verordnung zu diesem Gesetz auf. Tierschützer:innen, NGOs und Bürger:innen kritisierten den Verordnungsentwurf in den sozialen Medien scharf.
Das Gesetz bedrohe bereits das Leben der Tiere – und der Verordnungsentwurf enthalte Details, die diese Bedrohung noch verstärken würden. Die Verordnung zielt darauf ab, das Recht auf Leben von Tieren weiter einzuschränken. Während die Bedingungen für die Adoption von Hunden mit dieser Verordnung erschwert werden, können die Tiere mit hochdosierter Betäubung getötet werden. Außerdem wird die Tötung mit Schusswaffen ermöglicht, wenn ein:e Tiermediziner:in dies für angemessen hält.
Vage Bestimmungen im Gesetz, Unsicherheiten in der Praxis und Lücken in den Definitionen könnten zur Tötung von Hunderttausenden Hunden führen. Die Gemeinden, die bis 2028 Zeit haben, Tierheime einzurichten, können sofort tätig werden. Aus diesem Grund besteht die Möglichkeit, dass mit der Tötung von Hunden begonnen wird, ohne zu prüfen, ob die erforderlichen Kriterien erfüllt sind.
In der neuen Verordnung heißt es, dass Hunde, deren negatives Verhalten nicht kontrolliert werden kann, getötet werden. Es ist jedoch unklar, wer das negative Verhalten feststellt, wie lange es überwacht wird und wer wann die Entscheidung trifft. Die Verordnung überlässt die Hunde ganz den Vollstreckenden.
Während die Zahl der streunenden Hunde in der Verordnung mit 4 Millionen angegeben wird, beträgt die Gesamtkapazität der Tierheime in der Türkei etwa 105.000 Tiere. In diesem Fall wird darauf hingewiesen, dass die Option der sofortigen Tötung der eingesammelten Hunde aktiviert wird.
Massengräber von Hunden nach Inkrafttreten des Gesetzes gefunden
Nach Inkrafttreten des Gesetzes wurde in der Presse auch über Gemeinden im ganzen Land berichtet, die Tiere unsachgemäß einsammeln oder grauenvoll töten. In Altındağ, Niğde und Sincan wurden Massengräber gefunden und es wurde bestätigt, dass Tiere zu Tode gequält wurden.
Zuletzt wurde aus Gebze berichtet, dass 43 Tiere, darunter Kätzchen und Welpen, getötet, in Säcke gestopft und in den Müll geworfen wurden. Auch wurden in den Müllsäcken Medikamente gefunden, die einen qualvollen Tod der Tiere verursachen.
Die Situation im Tierheim Gebze
Die Anwält:innen des Tierrechtszentrums der Anwaltskammer Ankara reichten sowohl in Niğde als auch in Altındağ Strafanzeige wegen der Vorwürfe ein. Im Tierheim wurden keine Funde gemacht, tote Tiere wurden nicht zur Untersuchung geschickt, Kameraaufzeichnungen wurden nicht untersucht, die Aussagen der Mitarbeitenden, die das Massaker detailliert beschrieben, wurden ignoriert und es wurde beschlossen, keine Anklage zu erheben.
Gegen die Mitarbeitenden, die den Tod der Tiere im Tierheim der Gemeinde Gebze verursacht haben, wurde Strafanzeige erstattet, aber das Büro des Gouverneurs gab keine Erlaubnis für eine Untersuchung. Tierschützer:innen protestieren weiterhin gegen die fehlende Genehmigung für eine Untersuchung.
Die Entscheidung des Verfassungsgerichts (AYM) wird sich direkt auf das Leben von Millionen von Tieren auswirken. Die Gesellschaft erwartet, dass das Verfassungsgericht den Aufhebungsantrag auf die Tagesordnung setzt und das Gesetz unverzüglich aufhebt, bevor weitere Folterungen und Massaker hinzukommen.
Mit dem folgenden Hashtag fordern Menschen, das Gesetz abzuschaffen: #Aymyasayiiptalet
@aymbaskanligi: Über diesen Account auf Instagram können die Verantwortlichen direkt kontaktiert oder ihre Beiträge kommentiert werden.
Türkisches Parlament stimmt für Gesetz zur Tötung von heimatlosen Hunden
Zu Beginn des Sommers 2024 wurde bekannt, dass die türkische Regierung plant, heimatlose Hunde nach 30 Tagen zu töten, sollten sie innerhalb dieses Zeitraums nicht vermittelt werden können. Ende Juli 2024 beschloss die Regierung ein Gesetz zur Tötung dieser Tiere. [1]
In der Türkei leben rund vier Millionen heimatlose Hunde, gibt Präsident Erdogan an. Das Parlament stimmte für die Tötung der Tiere, wenn sie als krank oder aggressiv eingeschätzt werden.
Die Abgeordneten in Ankara stimmten mehrheitlich für den 5. von 17 Artikeln eines Gesetzes, der es erlaubt, Straßenhunde zu töten, die „eine Gefahr für das Leben und die Gesundheit von Menschen und Tieren darstellen“. Auch kranke Hunde oder Tiere mit einem unkontrollierbaren Verhalten sollen getötet werden.
Wir von PETA Deutschland kritisieren diese Entscheidung erneut scharf:
„Mit diesem Beschluss macht sich das Parlament schuldig für ein blutiges Attentat an tausenden Hunden, welches nun seinen Anfang nimmt. Aus anderen Ländern, wie bspw. Rumänien ist offensichtlich, dass das Töten von Hunden nicht nur inhuman, sondern auch unwirksam ist. Wir unterstützen die Proteste von Tierfreund:innen, die sich für die Tiere in Not nun einsetzen und plädieren für nachhaltige Lösungen, wie die Populationskontrolle durch flächendeckende Kastration und Wiederfreilassung der Hunde. Die Entscheidung der türkischen Regierung stellt einen absoluten Rückschritt dar. Es ist an der Zeit, in einer modernen Welt auch modern zu denken und sich für alle Lebewesen schützend einzusetzen. Die Hunde brauchen uns und unsere Unterstützung, besonders heute und jetzt in der Türkei.“
Jana Hoger, Tierpsychologin und Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA Deutschland
Originalartikel vom 10. Juni 2024
Eine neue Gesetzesvorlage der türkischen Regierung sieht vor, heimatlose Hunde einzufangen und nach 30 Tagen zu töten, sollten sie innerhalb dieses Zeitraums nicht vermittelt werden. [2] Wir von PETA Deutschland haben uns am 7. Juni 2024 mit einem Schreiben an den türkischen Minister für Land- und Forstwirtschaft İbrahim Yumakli und andere Regierungsstellen gewandt und die Pläne als grausam und kontraproduktiv kritisiert.
Wir appellieren an die türkische Regierung, von den Plänen Abstand zu nehmen und stattdessen auf bewährte tierfreundliche Methoden zur Regulierung der Hundepopulation zu setzen.
Nachhaltige, tierfreundliche Maßnahmen zum Schutz heimatloser Tiere
Wir von PETA Deutschland sprechen uns für die Methode „Neuter & Release“ („Kastration & Freilassung“) ein: Das bedeutet, dass heimatlose Tiere behutsam eingefangen, kastriert, tierärztlich versorgt und geimpft werden, bevor sie wieder in ihr vertrautes und sicheres Revier zurückgebracht werden. Dort müssen die Tiere anschließend weiterhin versorgt werden.
„Das Einfangen und grausame Töten von Hunden ist hinsichtlich ihrer Populationsgröße völlig sinnlos, denn es werden immer neue Tiere geboren. Wenn Tiere von der Straße weggefangen werden, verbessern sich dadurch die Überlebenschancen der verbliebenen Tiere. Die geplanten Massentötungen sind also nicht nur unwirksam, sondern sogar kontraproduktiv. Die einzige zukunftsfähige, nachhaltige und tierwürdige Lösung zur nachhaltigen Populationskontrolle sind flächendeckende Kastrationsprogramme sowie flankierende Maßnahmen wie ein Verkaufsverbot von Hunden in Zoohandlungen.“
Harald Ullmann, 2. Vorsitzender von PETA Deutschland
Auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt diese Methode in ihren Guidelines for Dog Population Management. [3]
Tiere aus Privathaushalten und dem gewerblichen Handel mit Hundewelpen sorgen zusätzlich für permanenten Nachwuchs. Deshalb sind weitere zielführende Maßnahmen unabdingbar. Dazu gehören:
So helfen Sie den heimatlosen Tieren in der Türkei
Die grausamen Tötungen heimatloser Hunde in der Türkei müssen gestoppt werden. Es gibt tierfreundliche und nachhaltige Wege, um den Bestand zu kontrollieren – ohne Leid und Gewalt. Unterstützen Sie jetzt unsere Petition an Herrn Turan, den türkischen Botschafter, und fordern Sie ihn auf, sich für den Schutz der heimatlosen Tiere und das Ende der Tötungen einzusetzen.
Peter Höffken ist Fachleiter des Kampagnenteams bei PETA Deutschland und unter anderem zuständig für PETAs politische Arbeit und das Thema Jagd. Peter setzt sich mit großer Leidenschaft dafür ein, die Welt zu einem besseren Ort für alle Tiere zu machen.