Universität Oldenburg: Tierversuche an Vögeln müssen beendet werden

Prof. Dr. Henrik Mouritsen von der Universität Oldenburg führt seit Jahren grausame Tierversuche durch, für die Rotkehlchen und andere Vögel gefangen und dann malträtiert werden:
Mit Japannetzen werden die Vögel ihrem natürlichen Lebensraum entrissen. Anschließend werden die Rotkehlchen und anderen Vögel teilweise in fensterlosen Räumen oder kleinen Einzelkäfigen gehalten. In den Versuchen wurde ihnen in der Vergangenheit beispielsweise das Schädeldach aufgeschnitten, um eine Markersubstanz in das Hirn und/oder den Sehnerv zu injizieren. In anderen Experimenten wurde der Gehörsinn durch das Entfernen der Gehörschnecke aus dem Innenohr der Tiere zerstört; einigen Vögeln wurden die Augen zugeklebt oder die Ohren verstopft, sodass es ihnen unmöglich war, sich zu orientieren. 2016 wurden Rotkehlchen durch ein starkes, künstliches elektromagnetisches Feld orientierungslos gemacht, und erst in diesem Jahr köpften die Experimentatoren die Tiere und präparierten ihre Netzhaut, um sie zu untersuchen. Im Anschluss an diese Experimente werden die Vögel meist getötet, um ihre Gehirne für Untersuchungen nutzen zu können. Dabei sollen neue Erkenntnisse zum Navigationssinn der Vögel gewonnen werden.

Helfen Sie durch Ihre Unterschrift dabei, dass die grausamen Experimente des Professors ein Ende finden

Bitte appellieren Sie mit Ihrer Unterschrift an Prof. Dr. Mouritsen von der Universität Oldenburg, PETA zuzusichern, in Zukunft Tiere weder aus ihrem natürlichen Lebensraum zu entnehmen, noch sie für seine Forschung zu töten. PETA fordert, dass Prof. Dr. Mouritsen stattdessen auf tierleidfreie Alternativmethoden zurückgreift.

Online Petition

Bitte quälen und töten Sie in Zukunft keine Vögel mehr

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Mouritsen,

im Rahmen Ihrer Forschung werden seit Jahren Vögel ihrem natürlichen Lebensraum entnommen, in Experimenten malträtiert und im Anschluss oft getötet, um Erkenntnisse über ihr Navigationsvermögen zu gewinnen.
Es ist ethisch nicht vertretbar, Tiere rein aus der Neugier der Grundlagenforschung heraus zu quälen und zu töten. Albert Schweitzer sagte einst: „Wer mit Tieren experimentiert, sollte sein Gewissen niemals damit beruhigen, dass diese Grausamkeiten einen lobenswerten Zweck hätten.“ Selbst wenn Ihre Erkenntnisse einen Beitrag zum Schutz der Vögel leisten sollten, muss man sich in der Konsequenz um ethisch vertretbare Methoden bemühen, wie beispielsweise reine Beobachtungen.
Ich appelliere hiermit an Sie, Tiere in Zukunft weder aus ihrem natürlichen Lebensraum zu entnehmen, noch sie für Ihre Forschung zu töten, sondern stattdessen auf Alternativmethoden zurückzugreifen.

 

Vielen Dank!

 

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Experimente über Navigationsleistungen von Vögeln

Prof. Dr. Mouritsen forscht am Institut für Biologie und Umweltwissenschaften der Universität Oldenburg. Seine Forschungsarbeit zielt darauf ab, neue Erkenntnisse über die Navigationsleistungen von Vögeln zu erhalten. Dabei soll zum Beispiel herausgefunden werden, wie sich Zugvögel genau orientieren oder welche Faktoren ihre Orientierung beeinflussen. Eine Studie konnte zeigen, dass Elektrosmog die Orientierung von Zugvögeln stört. Diese Ergebnisse, die unter Umständen dem Schutz der Vögel zugutekommen, sollen als Rechtfertigung für die Qual und den Tod der Tiere dienen – allerdings ist es ethisch nicht vertretbar, die Vögel solchem Leid auszusetzen, auch wenn dadurch vielleicht Erkenntnisse zu ihrem Vorteil gefunden werden könnten. Wir appellieren daher an Prof. Dr. Mouritsen von der Universität Oldenburg, in Zukunft auf tierleidfreie, nicht-invasive Methoden, wie beispielsweise Beobachtungen im Freiland, zurückzugreifen. An den momentanen Forschungsmethoden klebt Blut – wir fordern daher das unverzügliche Ende dieser Verfahren. Die hohen Summen, die momentan in diese Forschung fließen, könnten sehr viel sinnvoller für den Schutz der Vögel verwendet werden, indem sie beispielsweise in den Erhalt ihres Lebensraums investiert werden.

Zuletzt wurden vor allem Rotkehlchen gefangen, malträtiert und getötet. Sie gehören in die Freiheit!
PETA hat Prof. Dr. Mouritsen kontaktiert, ihn um eine Stellungnahme gebeten und gefordert, dass er in Zukunft keine Tiere mehr fängt und tötet. Die Stellungnahme, die PETA seitens der Universität Oldenburg übermittelt wurde, zeigt allerdings weder Einsicht noch geht sie auf unsere Forderung ein.

VolkswagenStiftung unterstützt Tierversuche an Vögeln

Die Forschung von Prof. Dr. Mouritsen an der Universität Oldenburg wird unter anderem von der VolkswagenStiftung unterstützt und wurde in den vergangenen Jahren mit 1,6 Mio. Euro und 1,8 Mio. Euro dotiert. PETA hat die VolkswagenStiftung seit 2015 mehrmals dazu aufgefordert, ihre Stiftungspolitik anzupassen und keine Tierversuche mehr zu unterstützen. Unserer Forderung wurde jedoch bisher nicht nachgegangen, und auch auf die Übergabe von 17.200 Unterschriften erfolgte keine Reaktion. Im Zuge der Kontaktaufnahme mit Prof. Dr. Mouritsen haben wir auch die VolkswagenStiftung nochmals kontaktiert, ohne Erfolg.

Die Forschung von Prof. Dr. Mouritsen ist nur ein Beispiel von vielen, in deren Zuge Tiere im Namen der Grundlagenforschung, also rein aus wissenschaftlicher Neugierde heraus, gequält und getötet werden. Es ist Zeit, dass solche Experimente endgültig beendet werden. Tiere sind nicht dazu da, dass wir an ihnen experimentieren!

Was Sie tun können

  • Bitte unterstützen Sie unser Vorhaben und helfen Sie mit Ihrer Unterschrift dabei, dass in Zukunft keine weiteren Vögel mehr gefangen, gequält und getötet werden. Teilen Sie unsere Petition auch mit Ihren Freunden, denn nur gemeinsam können wir Veränderungen für die Tiere erwirken!
  • Fordern Sie auch die VolkswagenStiftung mit Ihrer Unterschrift dazu auf, keine Forschungsprojekte mit Tierversuchen mehr zu finanzieren.
  • Auch der Verein „Ärzte gegen Tierversuche“ setzt sich für das Ende der grausamen Vogelversuche ein. Bitte helfen Sie mit Ihrer Unterschrift auch hier!

Quellen:
Die Informationen zu den Studien von Prof. Dr. Mouritsen stammen aus den eigenen Veröffentlichungen des Forschers.