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 »  »  »  »  » Bitte unterstützen Sie PETAs Forderung nach einem Importverbot für Jagdtrophäen

Trophäenjagd stoppen

Bitte unterschreiben Sie unsere Petition für ein Importverbot von Jagdtrophäen

Stand Februar 2016
Update Februar
Ende Januar überreichten wir Dr. Elsa Nickel, der Abteilungsleiterin Naturschutz des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit in Berlin, insgesamt 33.682 Unterschriften für ein Importverbot von Jagdtrophäen nach Deutschland. Danke an die vielen Tausend Unterstützer, die den Tieren eine Stimme gegeben haben. Bitte unterstützen Sie unsere Petition auch weiterhin und fordern Sie das Bundesamt für Naturschutz auf, endlich ein Importverbot für Jagdtrophäen zu erlassen.


Für Trophäenjäger aus der ganzen Welt ist Afrika ein beliebtes Reiseziel. Denn nur hier können sie sogar vom Aussterben bedrohte Tierarten wie Elefanten, Löwen und Nashörner töten. Nur aus Spaß am Töten geben die Hobbyjäger viele tausend Euro aus, um in der Heimat mit einer Trophäe prahlen zu können. Zusätzlich zur illegalen Wilderei reduzieren die Trophäenjäger die afrikanische Tierwelt in erheblichem Ausmaß. Viele Tiere werden von den Hobbyjägern zunächst nur angeschossen und anschließend stunden- oder sogar tagelang durch die Wildnis gehetzt. Doch obwohl das Töten eines Tieres ohne vernünftigen Grund nach deutschem Recht verboten ist, erlaubt die Bundesregierung grundsätzlich die Einfuhr von Jagdtrophäen wie Stoßzähne, Felle und präparierte Körperteile.
 

Appellieren Sie an die Bundesregierung

Bitte fordern Sie das Bundesamt für Naturschutz auf, ein Importverbot für Jagdtrophäen zu erlassen. Ihre Unterschrift wird gesammelt und zu einem späteren Zeitpunkt übergeben.

Unterschriften-Aktion:

Import von Jagdtrophäen verbieten

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Töten von Tieren durch Trophäenjäger ist unethisch und widerspricht dem Tierschutzgesetz. Nur aus Spaß am Töten reduzieren Hobbyjäger die Populationen von Wildtieren in der ganzen Welt. Die Beschaffung einer Jagdtrophäe und die Befriedigung des Jagdtriebs stellen keinen vernünftigen Grund für die Tötung eines Tieres dar. Ich fordere Sie auf, ein Importverbot für Jagdtrophäen zu verhängen, um die Tiere zu schützen.
 

Mit freundlichen Grüßen

Derzeitige Erfolgsstatistik

Unterschriften bisher: 34.622
Helfen Sie uns 35.000 zu erreichen!

Jetzt unterschreiben!

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Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus.
 
Die Trophäenjagd stoppen
Hintergrund
PETA fordert sowohl aus ethischen als auch aus Artenschutzgründen ein Verbot der Trophäenjagd. Denn der illegale Handel mit Teilen von geschützten Tieren wird durch die Trophäenjagd begünstigt. Weil „legale“ Trophäen wie Stoßzähne oder Tierhäute im Umlauf sind, fällt es Artenschützern und Behörden schwer, diese von den illegal gejagten Körperteilen zu unterscheiden. Dem Schmuggel, teilweise mit in afrikanischen Herkunftsländern gefälschten Papieren, ist somit Tür und Tor geöffnet.
Des Weiteren sind bei Trophäenjägern in der Regel die stärksten und schönsten Tiere begehrt. Gerade diese Tiere sind aber für die Arterhaltung am wichtigsten, denn sie sorgen in der Regel für Nachkommen und das Überleben einer Art.
 
Argumente der Trophäenjäger sind Augenwischerei
Die vielen tausend Euro, die Jäger für eine Trophäenjagd ausgeben, landen nicht bei der armen Bevölkerung oder bei einer Nationalparkverwaltung, sondern fast ausschließlich in den Taschen der Reiseveranstalter und Jagdfarmen-Besitzer. Aus einer Wirtschaftsanalyse der Trophäenjagd in Afrika geht hervor, dass gerade einmal 3 % der Einnahmen durch Trophäenjagden bei der lokalen Bevölkerung ankommen. [1] Ein noch geringerer Anteil kommt tatsächlich dem Artenschutz zugute. Der weitaus größte Teil der Touristen möchte eine intakte Tierwelt sehen, davon profitiert auch die Bevölkerung langfristig. In Namibia beispielsweise trägt die Trophäenjagd gerade einmal 0,27 % zum Bruttoinlandsprodukt bei, der Naturtourismus hingegen 4,2 %. [1] Deshalb haben schon einige Länder wie Kenia und Botswana die Trophäenjagd bereits verboten.

Negative Vorbilder
Die Population der Afrikanischen Elefanten und vieler anderer Tierarten wie Nashörner, Löwen oder Leoparden verzeichnen in den letzten Jahren starke Rückgänge. Es ist kaum verwunderlich, dass internationale Artenschutzbemühungen auf der Stelle treten, wenn Trophäensammler und Hobbyjäger wie Juan Carlos, ehemaliger König von Spanien [2] und ehemaliger WWF-Ehrenpräsident, oder ein leitender Beamter aus dem thüringischen Umweltministerium [3] Afrika zu ihrer persönlichen Schießbude erklärt haben.
 
Quellen:
[1] Campbell, R. (2013): The $200 million question – How much does trophy hunting really contribute to African communities? Economists at Large Pty Ltd. Melbourne, Australia.
[2] www.stern.de/politik/ausland/nach-juan-carlos-umstrittener-elefantenjagd-wwf-saegt-spaniens-koenig-ab-1862591.html
[3] PETA.de/Elefantenjagd