Video: Jägerin erschießt kaltblütig Katze in Lebendfalle mit Pistole

Ein Whistleblower spielte uns von PETA Videos unfassbarer Tierquälerei zu: Darin tötet eine Jägerin eine Katze auf brutale Weise mit mehreren Schüssen aus einer Pistole. Die Katze wird regelrecht zu Tode gequält. Zuvor war das Tier, das den Angaben zufolge ein Halsband trug und vermutlich ein liebevolles Zuhause hatte, in einer sogenannten Lebendfalle gefangen worden. Wir erstatten Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft Augsburg.

Jägerin schießt mehrfach auf wehrlose Katze in Lebendfalle – Sie erleidet Todesqualen

Das war geschehen: Vermutlich kurz vor Weihnachten 2020 filmte sich eine Jägergruppe in einem Waldgebiet westlich von Augsburg dabei, wie sie eine gefangene Katze auf brutale Weise quälten und töteten: Im Video ist eine schwarz-weiße Katze zu sehen, die in eine Lebendfalle geraten ist. Wie lange das Tier zu dem Zeitpunkt bereits ohne Nahrung, Wärme und Wasser in der Falle festsaß, ist nicht bekannt. Anstatt das verängstigte und sichtlich gestresste Tier frei zu lassen oder in ein Tierheim zu bringen, setzt eine Jägerin dazu an, die Katze noch in der Falle mit einer Pistole zu töten. Nach drei Schüssen auf den Kopf des Tieres aus nächster Nähe befindet sich die panische Katze schwer verletzt im Todeskampf, ist jedoch immer noch bei Bewusstsein. Die Qualen, die diese Katze durchlebt haben muss, sind unvorstellbar.

Wir von PETA Deutschland erstatten Strafanzeige gegen die Tierquäler

Diese grausame Tierquälerei darf nicht ungeahndet bleiben und muss juristisch hart bestraft werden.

Wir fordern zudem, dass den anwesenden Personen unverzüglich der Jagdschein entzogen wird. Außerdem fordern wir ein bundesweites Verbot des Abschusses von Hunden und Katzen, damit sich solche und viele ähnlich brutale Todesszenen, die sich im Rahmen der Jagd oft verborgen vor der Öffentlichkeit abspielen, nicht fortsetzen.

Jährlich sterben hunderttausende Katzen und Hunde durch Jäger und deren Fallen

Die Anzahl der in Deutschland getöteten Katzen schätzen wir Hochrechnungen zufolge immer noch auf 200.000 Tiere pro Jahr.

Auch der Einsatz von Lebendfallen, um Tiere in der entsprechenden Größe zu fangen, ist nach wie vor erlaubt und sorgt für größte Qualen. Oft leiden gefangene Tiere tagelang in den Fallen, bevor sie gefunden und wie im Video getötet werden. Verirrt sich beispielsweise eine Katze in eine dieser Fallen, ist sie ein leichtes Opfer für Jäger. Diese sehen neben Füchsen auch Katzen als „Beutekonkurrenten“, im Jägerjargon auch despektierlich „Raubzeug“ genannt.

Die Jägerin in diesem Fall hat ganz offen zugegeben, es sei gängige Jägerpraxis, Fallen gegen vermeintlich wildernde Tiere wie Katzen einzusetzen. Damit wollen Jäger jedoch nur die eigenen „Zielscheiben“ schützen. Am Tag des Vorfalls habe es eine Fasanenfütterung gegeben. [1] Damit scheint die Frau ihr brutales Handeln rechtfertigen zu wollen. Fasane werden als ursprünglich gebietsfremde Art, die in Deutschland durch Nahrungsmangel zu verhungern droht, von Jägern angefüttert, um sie anschließend als Beute zu jagen.

Was Sie tun können

  • Informieren Sie sich über die Brutalität angewandter Jagdmethoden und weshalb die Jagd unnötig ist!
  • Werden Sie aktiv: Halten Sie eine friedliche Mahnwache ab und demonstrieren Sie gegen die Jagd. Hierfür stellen wir Ihnen ein kostenloses Demo-Paket mit Flyern und Broschüren zur Verfügung. Jetzt kostenlos bestellen!