Neue Aufnahmen zeigen, wie grausam Foie gras wirklich ist

Wussten Sie, dass die Herstellung von Foie gras so grausam ist, dass sie in Deutschland verboten ist? Vielleicht kennen Sie Foie gras auch unter dem Namen Stopfleber. Eine Bezeichnung, die zumindest im Ansatz ausdrückt, was den Tieren für diese vermeintliche Delikatesse angetan wird.

Wie wird Foie gras hergestellt?

Arbeiter stoßen Enten und Gänsen mehrmals täglich ein Rohr oder einen Schlauch in die Speiseröhre, um sie mit fettreichem Getreidebrei zu mästen. Jeden Tag müssen sie etwa ein Viertel ihres eigenen Körpergewichts aufnehmen. Das ist, als würde Ihnen jemand täglich 15 Kilogramm Spaghetti in den Rachen pumpen. Innerhalb von zehn bis 21 Tagen schwillt die Leber der Tiere auf das bis zu zehnfache Gewicht an. Viele Enten und Gänse leiden unter Atemnot oder Knochenbrüchen bis hin zu Herzversagen. Einige von ihnen sterben bereits, bevor sie überhaupt erst im Schlachthof ankommen. Die vergrößerte Fettleber der getöteten Tiere wird schließlich als Foie gras verkauft.

Mehr als 30 Millionen weibliche Küken werden in Frankreich für Foie gras getötet

Diese aktuellen Videoaufnahmen aus Frankreich zeigen, dass weibliche Küken aussortiert werden, weil die Leber weiblicher Enten zu viele Blutgefäße enthält. Allein in Frankreich werden deshalb jedes Jahr mehr als 30 Millionen weibliche Küken direkt nach der Geburt in den Schredder geworfen oder in einer Kiste entsorgt. Dort werden sie lebendig zerquetscht oder müssen elendig verhungern. Die Köpfe der männlichen Küken werden in eine Maschine gedrückt, die ihnen die Schnabelspitzen abtrennt. Diese Prozedur kann zu starken und langanhaltenden Schmerzen führen und wurde für deutsche Legehennen bereits verboten. Die Schnäbel werden kupiert, um die Tiere davon abzuhalten, sich aufgrund der katastrophalen Haltungsbedingungen gegenseitig zu verletzen. Doch nicht die Schnabelspitzen sind das Problem, sondern die Produktion von Foie gras an sich.
 

Das ist eine Bildunterschrift

Nach der brutalen Zwangsernährung folgt der Schlachthof

Die männlichen Enten werden in enge Käfige gesperrt, damit sie nicht flüchten können. Immer wieder wird ihnen ein Rohr in den Rachen gestoßen, um sie zwangszumästen. Schon bald leiden sie unter starkem Durchfall und können ihre Körpertemperatur nur noch durch starkes Hecheln kontrollieren. Wenn sie im Schlachthof ankommen, werden sie bei vollem Bewusstsein in ein Elektrobad getaucht. Einige der Tiere sind noch am Leben, wenn ihnen die scharfe Klinge die Kehle aufschneidet. Den getöteten Enten wird schließlich die erkrankte Fettleber entnommen und für viel Geld als „Delikatesse“ verkauft. Jedes Jahr müssen 45 Millionen männliche Enten für die Produktion von Foie gras leiden und sterben.
 

Enten und Gänse sind soziale und hochintelligente Lebewesen

Ist es nicht abartig, dass fühlende Lebewesen absichtlich krank gemacht werden, um sie anschließend zu töten und ihre Leber zu verspeisen? Enten und Gänse schließen enge Bindungen und bleiben oft ein Leben lang zusammen. Sie sind intelligente und hochsoziale Vögel, die an ihrem Leben hängen, wie wir alle an unseren Leben hängen. In Freiheit könnten sie zehn bis 15 Jahre alt werden.
 

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Teilen Sie diesen Artikel mit Ihren Freunden und Bekannten, um sicherzustellen, dass keiner von ihnen jemals das Tierqualprodukt Foie gras bestellt. Mittlerweile gibt es köstliche vegane Alternativen, für die kein Tier sterben musste. Probieren Sie sich durch rein pflanzliche Rezepte und Produkte und essen Sie von jetzt an nur noch mit gutem Gewissen. Auf www.veganstart.de werden Sie kostenlos mit Rezepten und Tipps versorgt.