Das grausame Yulin-Hundefleisch-Festival – So können Sie helfen

Yulin Hundefleisch Festival
Yulin ist ein wahrgewordener Albtraum für Hunde. Jedes Jahr werden bei dem Hundefleisch-Festival in China vom 21. bis 30. Juni tausende Hunde auf grausame Weise getötet und zu Nahrungsmitteln oder Leder verarbeitet. Die Tiere werden bei lebendigem Leibe verbrannt oder mit Knüppeln zu Tode geprügelt.
 
Yulin Hundefleisch
Für die meisten von uns ist allein der Gedanke unvorstellbar, einen Hund oder eine Katze zu töten, zu kochen und zu essen. Diese Tiere sind für uns Familienmitglieder und unsere besten Freunde. Auch die meisten Chinesen unterstützen das Hundefleisch-Festival nicht. Immer mehr junge Menschen informieren sich über die Tierquälerei und wollen etwas dagegen tun. Auch PETA Asien arbeitet vor Ort und appelliert an die Menschen, das Schlachten von Hunden und anderen Tieren für die Fleischproduktion nicht mehr zu akzeptieren. Das macht Hoffnung für die Zukunft der Tiere.

Helfen Sie, indem Sie kein Leder kaufen

Ebenso wie beim Hundefleisch-Festival werden in den Schlachthöfen Chinas Hunde auf brutale Weise getötet, um ihre Haut zu Leder zu verarbeiten. Dabei greifen die Arbeiter beispielsweise die Hunde mit einer metallenen Greifzange am Hals und schlagen ihnen mit einem Holzpfahl auf den Kopf. Dabei werden nicht immer alle Hunde bewusstlos, sodass einigen bei vollem Bewusstsein die Kehle durchgeschnitten wird. Anschließend werden sie gehäutet.


Produkte aus Hundeleder werden in die ganze Welt exportiert und an nichtsahnende Kunden verkauft. Es lässt sich nicht ohne Weiteres feststellen, wessen Haut da wirklich verkauft wird. Die beste Möglichkeit, der Tötung von Hunden in China Einhalt zu gebieten, ist, die Nachfrage nach den Häuten der Tiere zu stoppen. Kaufen Sie also bitte kein Leder – so helfen Sie auch all den anderen Tiere, die für ihre Haut ihr Leben lassen müssen.

Helfen Sie, indem Sie keine Tiere essen

Auch wenn die meisten Hundefleischmärkte Touristenattraktionen sind, würden wahrscheinlich die wenigsten Menschen in Deutschland das Hundefleisch-Festival in Yulin besuchen, geschweige denn Hunde- oder Katzenfleisch dort essen. Doch auch hinter anderem Fleisch kann sich Hund oder Katze verstecken. So wird in asiatischen Ländern das Fleisch von Hunden oftmals als Hühnchenfleisch deklariert und an ahnungslose Touristen verkauft. Bitte kaufen Sie kein Fleisch. Denn jedes Stück Fleisch war immer ein Leben.
 
Wer Hunde, Katzen und alle anderen Tiere davor bewahren will, zu Nahrungsmittelzwecken getötet zu werden, der sollte allen Lebewesen gegenüber Mitgefühl zeigen und generell kein Fleisch essen. Denn Hühner, Kühe, Schweine oder Enten leiden genauso wie Hunde und Katzen.

Helfen Sie, indem Sie die chinesische Botschaft kontaktieren

Tierquälerei wie in Yulin kann nur deshalb geschehen, weil es keine ausreichenden Tierschutzgesetze gibt. Bitte wenden Sie sich daher mit einem höflichen Schreiben an die chinesische Botschaft und bitten Sie den chinesischen Botschafter Wu Ken unter [email protected], alles in seiner Macht stehende zu tun, um das grausame Festival zu verbieten und endlich Tierschutzgesetze zu verabschieden.

Hunderettungen vor Ort helfen leider nicht immer

Durch die zunehmende internationale und lokale Berichterstattung über das Leid der Hunde steigt auch die Anzahl an Besuchern, die Tiere freikaufen und retten wollen.

In einem offenen Brief warnen 35 Tierschutzgruppen allerdings davor, dass der Kauf von Hunden – häufig zu hohen Preisen – den Markt ankurbeln könne, den man eigentlich zunichtemachen möchte. Den Gruppen zufolge werden so lange weiter Hunde geschlachtet, wie wohlwollende Tierretter Schlange stehen, um die Geldbörsen der Hundeverkäufer zu füllen.

„Wenn in Yulin viele Hunde gekauft werden, regt das den Markt vor Ort an, es werden noch mehr Hunde geschlachtet und der Preis steigt. Zudem können Verbleib und Wohlergehen der geretteten Hunde nicht nachgeprüft oder garantiert werden.“


Tierfreunde werden daher gebeten, sich lieber für langfristige Lösungen einzusetzen und z. B. Druck auf die lokalen Behörden aufzubauen, die Öffentlichkeit zu informieren und auf Tierschutzgesetze zu drängen.