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Keine Pferde mehr an Circus Krone – Landgestüt muss Tierschutz im Blick haben!

Das Leiden von Isham aus dem Landgestüt Marbach im Circus Krone

Stand Juli 2013
Im Oktober 2008 informierte PETA das Landgestüt Marbach sowie das Landwirtschaftsministerium Baden-Württemberg über die Haltungsbedingungen der Pferde bei Circus Krone und sprach die Bitte aus, zukünftig an den Zirkus keine Pferde mehr zu verkaufen. Es wurden umfangreiche behördliche Unterlagen mitgeschickt sowie das Urteil vom Amtsgericht Darmstadt, aus dem die Verurteilung der Zirkusdirektorin wegen Tierquälerei hervorgeht. Ein Video, welches ebenso beigefügt wurde, dokumentiert das Leiden des Grauschimmels Isham im Circus Krone im Sommer 2008. Isham wurde vom Landgestüt an den Zirkus verkauft. Obwohl diese Unterlagen vorlagen, wurden im November 2010 erneut vier Junghengste vom Gestüt an Krone verkauft.
Und obwohl aus dem behördlichen Gutachten deutlich hervorgeht, dass ein Verbleib von Isham im Zirkusbestand einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstellt, lebt Isham (Stand 10/2012) noch immer im Circus Krone.

Das Landgestüt soll keine Pferde mehr an Circus Krone oder ähnliche Einrichtungen verkaufen!

Unterstützen Sie den Protest!

Ein vom Landgestüt Marbach an Circus Krone verkauftes Pferd leidet im Zirkus – dies stellten Behörden bereits im Sommer 2008 fest. Das Gestüt ignoriert PETAs Brief sowie die beigefügten behördlichen Dokumente und verkauft stattdessen weiterhin Pferde an den Zirkus. Bitte protestieren Sie, damit das Gestüt keine Pferde mehr an den Zirkus verkauft.

Unterschriften-Aktion:

Bitte handeln Sie – Keine Pferde mehr an Circus Krone oder ähnliche Einrichtungen

Sehr geehrte Frau Dr. von Velsen-Zerweck,

ich habe erfahren, dass immer wieder Pferde vom Landgestüt Marbach an den Circus Krone (womöglich auch an andere Zirkusse?) verkauft werden. Der Leidensweg des Grauschimmels Isham macht betroffen, ebenso die behördlichen Dokumente und Videos, welche Sie von PETA bereits 2008 übermittelt bekamen und auf die Sie nicht reagierten. Auch Ende 2012 leidet Isham noch immer bei Circus Krone. Eine öffentlich-rechtliche Institution hat die Pflicht, mit bestem Beispiel voranzugehen und den Tierschutz ernst zu nehmen. Ein Zirkusleben ist purer Stress für Tiere – die Auswirkungen sind nicht „nur" bei Isham deutlich zu sehen. Ich erwarte von Ihnen, sich aktiv für das Tier einzusetzen, damit Isham an einen anderen Platz gebracht wird und seine seelischen Wunden gesunden können. Ich erwarte außerdem, dass eine Landesbehörde keine Tiere mehr an einen Zirkus verkauft, schon gar nicht, wenn dieser rechtskräftig wegen Tierquälerei verurteilt wurde.

Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,

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Ishams Leiden 2008

Über Isham schreibt die Behörde in Minden im Oktober 2008 in einem Gutachten zur Tierhaltung im Circus Krone Folgendes:

„Das Tier hat zu wenig Auslauf und zu wenig Beschäftigung. Eine Änderung scheint aufgrund der Zahl der Tiere und der mangelnden Zahl an Ausläufen und Betreuungspersonal nicht in Sicht. Aufgrund der starken Verhaltensstörung kann dieses Tier nicht im Bestand verbleiben. Die weitere Haltung stellt einen Verstoß gegen § 3 Nr. 6 Tierschutzgesetz dar.“


Ishams Leiden 2010

Ein Video, das uns zugespielt wurde, zeigt den Grauschimmel im Sommer 2010, noch immer webend, im Circus Krone. Entgegen der behördlichen Feststellung, dass die weitere Haltung des Pferdes im Bestand einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz darstellt, wird der kranke Hengst noch immer mitgeführt. Das Weben von Pferden ist eine psychische Verhaltensstörung und deutet auf nicht artgerechte Haltung hin.


Langer Leidensweg hält an: Isham bei Circus Krone 2012 © PETA

Isham 2012

Ende 2012 befindet sich Isham noch immer bei Circus Krone. Aufgrund massiven Drucks von PETA haben die Behörden zwar größere Boxen bei Circus Krone durchgesetzt, doch kann von einer tiergerechten Pferdehaltung noch immer keine Rede sein.

Landgestüt verkauft erneut 4 Pferde an Circus Krone

Laut Presseberichten verkaufte das Landgestüt Marbach im November 2010 dem Zirkus erneut vier Junghengste. Während PETAs Briefe an das Landwirtschaftsministerium Baden-Württemberg und an das Landgestüt Marbach bis zum heutigen Zeitpunkt (Stand Januar 2013) unbeantwortet blieben, werden Geschäfte mit rechtskräftig verurteilten Tierquälern fortgeführt – Leidtragende sind die Pferde. Eine solche Vorgehensweise von einer öffentlich-rechtlichen Institution ist eine Ohrfeige für den im Grundgesetz verankerten Tierschutz.