Nur noch wenig Zeit: Tierversuche beenden
Der Zähler ist abgelaufen.

Reiseveranstalter Club Med streicht SeaWorld & Elefantenreiten

Ein großer Erfolg für die Tiere: Der französische Reiseanbieter Club Med sagt ab August 2021 „Au revoir“ zu grausamen Attraktionen wie SeaWorld, Elefantenreiten und anderen Urlaubsattraktionen mit Tieren. Nach Gesprächen mit PETA France gab das Unternehmen bekannt, die Werbung für diese Angebote einzustellen.

Das beinhalten die neuen Tierschutz-Richtlinien von Club Med

Nachdem Club Med von PETA France erfahren hat, wie die Tiere, die in Touristenattraktionen misshandelt werden sowie körperlich und psychisch leiden, hat das Unternehmen einen neuen Tierschutz-Leitfaden veröffentlicht. Folgende Angebote werden nicht mehr beworben:

  • Elefantenreiten
  • Parks mit Walen und Delfinen
  • Stierkämpfe
  • Fotoshootings mit Tieren

Die Richtlinien beinhalten auch ein Pelzverbot in den Boutiquen des Unternehmens und Empfehlungen für die Kastration von tierischen Mitbewohnern in Ländern mit vielen heimatlosen Tieren. Auch Ratschläge, wie Mücken abgeschreckt anstatt getötet werden können, sind enthalten.

Menschen stehen um einen und sitzen auf Elefanten
Touristenattraktionen wie das Elefantenreiten bedeuten für Tiere ein Leben voller Entbehrungen und Misshandlungen.

Immer mehr Reiseanbieter streichen SeaWorld & Co.

Club Med reiht sich mit seinen neuen Richtlinien in eine lange Liste von Unternehmen ein – darunter British Airways Holidays, Your Co-op Travel, Virgin Holidays und Premier Holidays –, die ebenfalls fortschrittliche Tierschutzrichtlinien eingeführt und die Förderung grausamer Aktivitäten eingestellt haben.

Die wenigen verbleibenden Reiseanbieter wie beispielsweise TUI, die noch von diesen ausbeuterischen Branchen profitieren, müssen dringend dem Beispiel von Club Med folgen und die Werbung für SeaWorld und andere Wassergefängnisse einstellen.

Das Leid der Tiere für Touristenattraktionen

Im Gegensatz zu den Reisenden von Club Med haben Tiere, die zur Unterhaltung eingesperrt und missbraucht werden, nie die Möglichkeit, sich zu entspannen oder besondere Momente mit ihren Lieben zu teilen.

In der Natur gehen Orcas und andere Delfine komplexe Beziehungen ein und schwimmen täglich Dutzende von Kilometern im Ozean – doch Meereszoos und Parks wie SeaWorld und der Loro Parque sperren diese Tiere in enge Becken, in denen sie nur noch in endlosen Kreisen schwimmen können.

Orca in einem Wasserbecken
In Meereszoos leben Orcas in winzigen und reizlosen Betonbecken, in denen sie nur im Kreis schwimmen können. 

Großkatzenjunge, die für Selfies mit Touristen verwendet werden, leben normalerweise in kargen Käfigen und viele werden entweder getötet oder an schäbige Zoos am Straßenrand verkauft, wenn sie für Fototermine zu groß werden.

Anbieter von Elefantenreiten schlagen Elefanten oft mit spitzen Haken, um sie zu unterwerfen. Der britische Reiseverband ABTA – dem Club Med angehört – hat erklärt, dass es inakzeptabel für Urlauber ist, auf Elefanten zu reiten und die britische Regierung überlegt, Reiseunternehmen die Werbung für Elefantenreiten zu verbieten.

Was Sie tun können

Das Beste, was Sie für Tiere tun können, ist, diese Angebote zu meiden. Dies bedeutet, dass Sie niemals einen Meerespark besuchen und jeden Park meiden, der wilde Tiere gefangen hält. Dass Sie niemals auf einem Elefanten oder Kamel reiten. Und dass Sie niemals einen Stierkampf besuchen. Die Ausbeutung von Tieren für Elefantenreiten, Stierkämpfe und Fotoshootings gäbe es ohne die Nachfrage von Urlaubern nicht.

Sie können sich für Wale und Delfine in Gefangenschaft einsetzen, indem Sie das Reiseunternehmen TUI auffordern, ebenfalls die Werbung für SeaWorld und andere Delfinarien zu beenden.