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Neun Monate nach Kriegsbeginn in der Ukraine kommt der Winter: PETAs Hilfe für notleidende Tiere

Seit Russland Ende Februar 2022 den Angriffskrieg auf die Ukraine startete, sind Menschen und Tiere in vielen Regionen des Landes täglich den unvorstellbaren Gefahren des Krieges ausgesetzt: Luftalarm, Bombeneinschläge, Versorgungsengpässe, versperrte Fluchtwege – und nun stellt der kalte Winter eine weitere Gefahr dar.

Wir von PETA Deutschland sind unmittelbar nach Kriegsbeginn mit einem Einsatzteam Richtung Ukraine gereist, um dort mit befreundeten Organisationen und Helfer:innen so vielen Menschen und ihren tierischen Mitbewohnern wie möglich zu helfen. Unsere Arbeit vor Ort ist alles andere als einfach, und auch in den kommenden Wochen und Monaten werden wir weiterhin unser Bestes geben, um so vielen notleidenden Tieren wir möglich zu helfen.

Neun Monate Krieg in der Ukraine: Menschen und Tiere sind unvorstellbaren Gefahren und Leid ausgesetzt

Der Winter steht unmittelbar vor der Tür. Das bedeutet, die Tiere in der Ukraine müssen weiterhin dringend mit Nahrung und Wärmemitteln versorgt werden. Vielen droht bei eisigen Temperaturen ein qualvoller Hunger- und Kältetod.

Geretteter Hund aus der Ukraine liegt auf einem Sofa

Seit neun Monaten im Einsatz für die Tiere in der Ukraine: So helfen wir zahllosen Tieren in Not

Seit Ausbruch des Krieges sind wir in der Ukraine im Einsatz: Uns war sofort klar, dass wir Handeln mussten und schickten ein Team an die polnische Grenze, um dort aktiv und vor Ort den Tieren in der Ukraine helfen zu können. Seitdem sind wir im Dauereinsatz und haben innerhalb kürzester Zeit das größte karitative Projekt in der Geschichte von PETA Deutschland geschaffen.

Unsere Arbeit in der Ukraine umfasst verschiedene Maßnahmen in Zusammenarbeit mit befreundeten Hilfsorganisationen:

Tierrettungen, Unterbringung, Versorgung und Vermittlungen

Mit unserer Partnerorganisation Notpfote sind wir seit einigen Monaten an der ungarisch-ukrainischen Grenze. Dort haben wir lokale, private Tierheime ausgebaut und unterstützen ukrainische Tierschutzorganisationen wie zum Beispiel Animal Rescue Kharkiv so gut es geht bei der Evakuierung und Versorgung von notleidenden Tieren: Unsere befreundeten Helfer:innen bringen uns dort Hunde und Katzen in Not hin, die wir in unser Projekt aufnehmen. Darüber hinaus kommen auch fast täglich Tiere aus anderen Regionen der Ukraine. Für ihre Unterbringung und Versorgung konnten wir inzwischen rund 250 sichere Plätze schaffen.

Die Tiere werden liebevoll aufgepäppelt, medizinisch versorgt, durch die Quarantäne gebracht und bekommen den Titer aus dem Blutserum, damit sie zeitnah in unsere Partnertierheime in sichere EU-Staaten reisen und mit ihren Menschen wiedervereint werden oder ein neues, sicheres Für-immer-Zuhause finden können.

Regelmäßig sind Teams von uns vor Ort, die die Hunde und Katzen, die rechtlich und medizinisch bereit sind, in die EU einzureisen, über die Grenze bringen. So konnten wir bereits mehr als 1.800 Tiere aus der Ukraine retten und evakuieren.

„Wir sind dankbar über den unermüdlichen Einsatz unserer Freund:innen in der gesamten Ukraine und all unserer Partner:innen, die tagtäglich unter Einsatz ihres Lebens weiterhin den Tieren helfen.“

Judith Pein, für PETA Deutschland im Einsatz

Über eine Million Kilogramm gelieferte Tiernahrung

In den vergangenen Monaten ist uns eine unglaubliche Leistung gelungen: Mit über 1,1 Millionen Kilogramm veganer Tiernahrung konnten wir zahllosen Menschen und Tieren in Not helfen. Diese Nahrung lassen wir extra produzieren und transportieren – jeder Transport stellt uns dabei vor neue logistische Herausforderungen, denn die Nahrung muss in die Gegenden geliefert werden, die besonders betroffen und daher schwer zugänglich sind.

Doch wir und unsere unterstützende Partnerfirma lassen uns von keinen Umständen aufhalten: Bisher haben wir jeden Transport erfolgreich durchführen können – und wir machen weiter. Denn es ist leider offensichtlich: Ohne unseren Einsatz leiden und hungern jeden Monat Tausende Tiere mehr.

Zudem konnten wir erst vor wenigen Wochen viele Hundemäntel, die wir als Spende erhalten hatten, Taschenlampen, Winterausrüstung und viele weitere nützliche Sachspenden an lokale Tierschützer:innen überreichen.

Transporter wird beladen

Humanitäre Hilfe für Menschen und Tiere in Not

Darüber hinaus helfen wir in der Ukraine so gut wir können: Wir arbeiten mit lokalen Tierschützer:innen zusammen, leisten humanitäre Hilfe für Menschen und Tiere in Not und versuchen, zerstörte Infrastruktur mitten im Krieg für die Tiere zumindest wieder ein bisschen aufzubauen. Gemeinsam mit Animal Rescue Kharkiv haben wir beispielsweise eine Tierklinik an einem sicheren Ort geschaffen, einen leeren Pferdestall für den Winter als Tierheim für Hunde auf- und ausgebaut und eine möglichst sichere Wohnung für 100 Katzen gemietet. All diese Tiere werden von uns und unseren Freund:innen versorgt, unter anderem durch unsere Nahrungslieferungen für diese Tiere und Tausende weitere in Not.

Innerhalb weniger Monate ist es uns gelungen, ein umfassendes Netzwerk aufzubauen, das uns ermöglicht, sogar in den stark umkämpften Gebieten und den gerade befreiten Zonen zu helfen – aber bei allem, was wir tun, ist uns traurigerweise bewusst: All unsere Mühen und Arbeit können schlichtweg nicht reichen – die Not ist einfach viel zu groß.

„Der Krieg frisst sich durch das Leben der Menschen und Tiere und hinterlässt Schutt, Asche, Trauer und Schmerz.“

Sylvie Bunz, PETA Deutschland

Helfen Sie uns, so viele Tiere wie möglich in der Ukraine vor einem qualvollen Tod zu retten

In den kalten Monaten sind die notleidenden Tiere in der Ukraine noch mehr auf unsere Hilfe angewiesen als ohnehin. Wenn Sie verschiedene Hilfsmaßnahmen für die Tiere zielgerichtet unterstützen möchten, können Sie dies im Rahmen des „Global Compassion Fund“ unter folgendem Spenden-Link tun: