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Joanna Krupa zeigt die blutige Wahrheit hinter Wolle

Schauspielerin und Model Joanna Krupa weiß schon lange: Wir Menschen unterscheiden uns nicht von anderen Tieren. Nun steht sie wieder einmal für die Tiere ein und fordert die Öffentlichkeit zur Reflexion über Speziesismus auf.

In Joannas neuem Video für PETA USA wird die Schauspielerin niedergeschlagen und hilflos auf der Straße zurückgelassen – alles nur, weil jemand ihren Pullover stehlen wollte. Passant:innen gehen einfach an ihr vorbei, keine Spur von Mitgefühl. Das schockiert Sie? Nun ja, Schafe in der Wollindustrie machen häufig ähnlich missbräuchliche Erfahrungen: Sie werden geschlagen, umhergezerrt, erleiden Schnittwunden, und einigen wird sogar das Genick gebrochen.

PETA-Organisationen aus verschiedenen Ländern konnten bisher Enthüllungsberichte aus 116 Wollbetrieben in sechs Ländern auf vier Kontinenten veröffentlichen. Der vorgefundene Missbrauch an den Tieren war immer der gleiche:

„Sie treten sie, sie schlagen sie, sie fügen ihnen beim Entfernen der Wolle Schnittwunden zu, und [die Schafe] sterben unter Qualen und Schmerzen. Die Menschen müssen verstehen, dass sie beim nächsten Einkauf auf das Etikett achten sollten.“

Joanna Krupa, Schauspielerin und Model

Schafe sind sanftmütige, liebevolle Tiere. Genau wie wir Menschen, empfinden sie Angst, Stress und Schmerzen. Trotzdem setzt man sie in der globalen Wollindustrie unvorstellbarem Leid aus. Nur weil es eine Nachfrage nach ihrer Wolle und ihrer Haut gibt, werden Schafe wie wollproduzierende Maschinen behandelt.

Banner Speziesismus stoppen

Scherer:innen werden normalerweise pro Stück, nicht pro Stunde bezahlt. Das führt dazu, dass sie schneller arbeiten und das Wohl der Schafe auf der Strecke bleibt. Die rasche, unvorsichtige und grobe Schur führt immer wieder zu Verletzungen. Augenzeug:innen beobachten, wie Scherer:innen klaffende Wunden mit Nadel und Faden verschließen– ohne jegliche Betäubung. Oft werden bei der Schur auch ganze Hautfetzen, Zitzen, Schwänze oder Ohren abgetrennt. Auch in Betrieben, die angeblich „nachhaltig“ und „verantwortungsbewusst“ wurden Arbeiter:innen beobachtet, die Schafe schlagen, treten und verletzen – manchen Tieren wird dort sogar bei lebendigem Leib die Kehle durchgeschnitten.

Wer Wolle kauft, unterstützt eine grausame, blutige Industrie

Auch in kleinen Betrieben werden Schafe routinemäßig verstümmelt, indem man ihnen Löcher in die Ohren stanzt, den Schwanz abschneidet oder ihre Hoden ausreißt – alles ohne Betäubung. Ein Großteil der weltweit verkauften Wolle stammt von Schafen, die dem sogenannten Mulesing unterzogen werden. Dabei handelt es sich um eine schmerzhafte Prozedur, bei der große Haut- und Fleischstücke vom Hinterteil der Schafe geschnitten werden – auch das geschieht ohne Betäubung. Das Mulesing soll Fliegenbefall verhindern, verursacht aber enormes Leid. Nimmt die Wollproduktion der Tiere ab, enden sie im Normalfall im Schlachthof, wo ihnen ein grausamer Tod bevorsteht.

Mitgefühl ist immer in Mode

Joanna trifft es auf den Punkt: Es gibt so viele vegane Optionen, dass man modebewusst sein kann, ohne ein Tier dafür leiden zu lassen. Bitte schließen Sie sich den Millionen mitfühlenden Menschen auf der Welt an, die sich für tierfreundliche Mode entscheiden. Retten Sie Schafe – kaufen Sie keine Wolle.