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Keine Idylle für Hühner – Eier vom Bauer nebenan

Eine Recherche zeigt erneut, warum vegane Alternativen das Beste für das Huhn sind

Stand November 2015
In einer Undercover-Recherche zeigt PETA Deutschland erneut, warum auch „Eier vom Bauer nebenan“ keine Idylle für die Hühner bedeutet und dass Verbraucher oft durch geschönte Informationen getäuscht werden.

Die Stuttgarter Zeitung berichtet exklusiv über die Ermittlung.
Tote Tiere liegen teilweise mumifiziert zwischen ihren Artgenossen – ohne dass ihr Tod jemanden interessiert.

Vorstellung und Realität

Laut dieser Webseite sollen die Hühner auf einem Hof bei Stuttgart ein idyllisches Leben führen, glücklich und zufrieden jeden Tag ihr Ei legen und abends gut behütet in ihrem Stall schlafen.
Die Realität sieht jedoch anders aus: Unsere Ermittler filmten tote Hühner, die teilweise mumifiziert neben den lebenden Artgenossen im Stall verrotten. Zudem picken sich die Tiere unter anderem aus Stress und Langweile gegenseitig die Federn aus, wie die teilweise ausgerissenen Schwanzfedern und kahlen Stellen im Gefieder zeigen. Ob die Tiere tatsächlich „den Auslauf auf der grünen Wiese“ genießen dürfen, ist fraglich. PETA besuchte den Stall auch tagsüber mehrmals und sah kein einziges Mal ein Huhn auf der Wiese „scharren oder kratzen“

Wir haben Strafanzeige gegen den Landwirt erstattet und zusätzlich das zuständige Veterinäramt informiert. Die Behörden müssen unter anderem auch die zugelassene Besatzdichte im Stall prüfen, denn laut Tierschutznutztierhaltungsverordnung müssen wenigstens alle Hennen gleichzeitig eine erhöhte Sitzstange zum Ruhen aufsuchen können sowie einen Einstreubereich zur Verfügung haben. Zudem müssten die Verantwortlichen die toten Hühner täglich aus dem Stall bringen.
Täglich müssten die tote Tiere aus dem Stall gebracht werden – hier liegen sie monatelang zwischen ihren Artgenossen

Eier ohne Hühnerleid?

Krankmachende Zucht auf immer mehr Eier, das Abtrennen der empfindlichen Schnabelspitzen, das Töten der männlichen Küken direkt nach der Geburt, Stress durch Hunderte oder gar Tausende Artgenossen im Stall, Verhaltensstörungen, da die Tiere ihr arttypisches Verhalten nicht ausleben können, die grausame Verladung und der Tod im Schlachthof – das sind einige der Gründe, warum es keine Eier ohne Tierquälerei geben kann. Auch der Report von foodwatch zeigt: Keine Haltungsform garantiert die tiergerechte Haltung von Legehennen.
Lesen Sie hier mehr über die verschiedenen Haltungsformen in der Eierindustrie und hier über die Qualzucht in der Geflügelindustrie.

Tierleidfreie Alternativen

Unser veganes Backpapier zeigt, wie einfach sich beispielsweise Kuchen ohne Eier backen lässt. Haben Sie statt Rührei schon einmal leckeren Rührtofu probiert? Oder die perfekte Eialternative fürs Brot – Avocado mit Kala Namak, einem Salz, das täuschend echt nach Ei schmeckt? Dank einer Fülle an köstlichen Alternativen gibt es heute keinen Grund mehr, Eier zu essen und zum Leid der Hennen beizutragen.

 

Was Sie tun können

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