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„Jägerregeln“

10 Weisheiten über das blutige Hobby der Jäger

Stand Februar 2017
Der Flachmann ist ein beliebtes Accessoire zum lodengrünen Anzug. Auch bei sogenannten Jagdunfällen oder unsachgemäßer Handhabung der Jagdwaffen spielt der Alkohol doch immer wieder eine Rolle.
In den meisten Bundesländern ist die Jagd auf Katzen noch immer erlaubt. Jedes Jahr werden schätzungsweise 350.000 Katzen von Jägern erschossen oder in Fallen regelrecht zerquetscht und verstümmelt.
Jährlich ereignen sich Vorfälle, bei denen Fehlschüsse oder Querschläger Menschen verletzen oder gar töten, Gewehrkugeln in Häuser einschlagen oder Spaziergänger plötzlich unter Beschuss geraten.
Jäger töten bundesweit jedes Jahr mehr als eine Million Rehe. Im Zuge der „Hege“ werden die Tiere massiv gefüttert und Nahrungsengpässe somit überbrückt, um anschließend möglichst viele Tiere töten zu können.
Füchse dienen den Jägern als lebendige Zielscheibe, denn weder aus wildbiologischer noch aus gesundheitlicher Sicht gibt es einen Grund für die massenhafte Bejagung der Beutegreifer.
Den deutschen Waidmännern reicht es offenbar nicht, jährlich bis zu fünf Millionen heimische Wildtiere zu töten. Im Jahr 2014 wurden 325 geschützte Tiere als „Jagdtrophäen“ nach Deutschland eingeführt, darunter 11 Löwen, 36 Leoparden, sieben Elefanten und ein Eisbär.
Die Jäger halten noch immer an ihrem längst überholten „Jägerlatein“ und alten „Traditionen“ fest, was der Natur und den Tieren massiv schadet.
Bei der Jagd wird auf jeden geschossen, der nicht schnell genug weglaufen oder wegfliegen kann. Selbst vor Schwänen, Dachsen, Wieseln, Rabenvögeln oder Möwen machen die Waidmänner keinen Halt.
Ob Luchs oder Wolf – die Jäger dulden keine Beutekonkurrenten in „ihrem“ Wald. Sie schüren Ängste und verbreiten Schauermärchen, um die streng geschützten Arten so schnell wie möglich ins Jagdrecht zu befördern.
Bei der Jagd geht es vor allem um die Lust am Töten, das damit verbundene Machtgefühl und das Sammeln von Trophäen. In der Psychologie gilt Gewalt gegenüber Tieren mittlerweile als ein ernstzunehmendes Zeichen für eine mentale Störung.
 

Was Sie tun können

Stoppen Sie die Zwangsbejagung auf Ihrem Grundstück: PETA.de/Zwangsbejagung-stoppen.
Unterschreiben Sie unsere Petition für ein Importverbot von Jagdtrophäen nach Deutschland.
Klären Sie Freunde und Bekannte über die Unsinnigkeit der Jagd auf.