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Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht für Katzen

Folgende Städte und Gemeinden haben sich für die tierfreundliche Regelung entschieden

Stand August 2015
Als wichtige Maßnahme gegen die Katzenüberpopulation und zur Eindämmung des Leids heimatloser Katzen setzt sich PETA Deutschland e.V. für eine Kastrations- und Registrierpflicht für alle Freigänger-Katzen ein. Mit der letzten Novellierung des Tierschutzgesetzes, die im Juli 2013 in Kraft getreten ist, kann die Kastrationspflicht nun auch aus Tierschutzgesichtspunkten erlassen werden. Die Länder sind per Verordnungsberechtigung ermächtigt, Maßnahmen zur Populationskontrolle freilebender Katzen zu treffen. Zudem dürfen sie diese Ermächtigung durch Rechtsverordnung auch auf andere Behörden übertragen, d. h. also auch an die Kommunen.

Einige Bundesländer, wie Baden-Württemberg, Hessen und Bayern haben per Rechtsverordnung eine Ermächtigung für ein Kastrationsgebot zu erlassen. Somit können die Kommunen selbst Verordnungen zum Schutz der frei lebenden Katzen einführen. Mittlerweile haben sich über 250 Gemeinden für eine tierfreundliche Kennzeichnungs-und Kastrationspflicht entschieden.

Als erste deutsche Stadt hat Paderborn bereits 2008 eine entsprechende Verordnung über die Gefahrenabwehrverordnung erlassen. Immer mehr Städte und Gemeinden folgen diesem tierfreundlichen Beispiel.

Hier können Sie sich eine Liste der Städte/Gemeinden mit einer Katzenkastrationspflicht in Deutschland herunterladen:

Katzenkastrationspflicht in Deutschland (PDF-Dokument)