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Tierquälerei im Angebot?

Helfen Sie mit, den Stopfleber-Verkauf in Deutschland zu stoppen!

Stand November 2016
Obwohl die Produktion von Stopfleber – auch Foie gras genannt – in den meisten Ländern Europas (also auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz) verboten ist, servieren leider noch immer viele Restaurants, Hotels, Onlineshops und Feinkostgeschäfte diese Delikatesse der Verzweiflung. Eine erstklassige Gourmetküche darf nicht mit Tierquälerei verbunden sein, denn sonst hinterlässt sie einen bitteren Nachgeschmack.
Bilder einer Farm in Südfrankreich: Das Stopfen stellt eine unerträgliche Tortur für die sensiblen Enten und Gänse dar.
Glücklicherweise konnten wir schon zahlreiche Restaurants, Hotels und Feinkostgeschäfte davon überzeugen, Stopfleber von der Karte zu streichen, wie etwa das Adlon Kempinski in Berlin, die Schlemmermeyer GmbH & Co. KG, die Maritim Hotels und zahlreiche weitere Unternehmen. Selbst die ANUGA, die weltgrößte Ernährungsmesse, hat Stopfleber 2011 aus dem Warenverzeichnis gestrichen. Auf unsere Anfrage hin haben fünf Onlineshops uns schriftlich versichert, das Produkt nicht mehr anzubieten. Auch auf den Bestell-Plattformen Lieferheld und Lieferando ist es nicht länger erlaubt, Stopfleber anzubieten. Individuelle Anfragen von Tierfreunden tragen maßgeblich zu diesen Erfolgen bei und haben so schon vielen Tieren die Qualen des Stopfens ersparen können.

Dennoch gibt es viele weitere Restaurants und Unternehmen, die das krankhafte Organ eines gequälten Tieres als „Delikatesse“ anbieten. Da die Möglichkeiten für ein Importverbot gering sind, muss der Verbraucher hier seine Macht ausüben und sich für das Wohl der Enten und Gänse einsetzen.

Was können Sie tun?

  • Kaufen und essen Sie bitte keine Stopfleber (Foie gras).
  • Informieren Sie Ihre Familie und Freunde über das Leid der Enten und Gänse und bitten Sie sie darum, niemals Stopfleber zu essen.
  • Sprechen Sie Betreiber von Restaurants, Hotels und Feinkostgeschäften auf die Tierquälerei an, die mit dieser „Delikatesse“ verbunden ist, und bitten Sie sie, Stopfleber (Foie gras) künftig von der Karte zu streichen.
  • Wenn Sie alleine nicht weiterkommen, wenden Sie sich an aktiv@peta.de und melden Sie das Restaurant oder Unternehmen, das noch Stopfleber anbietet.
  • Bestellen Sie sich hierzu Informationsmaterial aus dem PETA-Store oder laden Sie den Flyer hier herunter.
  • Eine Liste von Onlineshops, die aktuell Stopfleber in ihrem Sortiment führen, finden Sie hier.
  • Informieren Sie sich über die tierfreundliche Lebensweise des Veganismus und bestellen Sie Ihre kostenlose Veganstart-Broschüre.
Sie würden gerne etwas tun, finden aber nicht die richtigen Worte? Dann nutzen Sie doch einfach unsere Textvorlage:

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin entsetzt darüber, dass Sie Foie gras/Stopfleber auf der Speisekarte haben. Die Produktion von Stopfleber ist so extrem grausam, dass Stopfleber in Deutschland, den meisten EU-Ländern, der Schweiz, Israel, Südafrika, Argentinien und der Türkei aus Tierschutzgründen bereits verboten wurde.

Vielleicht ist Ihnen nicht bewusst, was hinter dieser sogenannten „Delikatesse“ steckt? Bei der Produktion von Enten- und Gänsestopfleber wird den Tieren mehrmals täglich ein Metallrohr in den Hals gesteckt, das die Tiere schwer verletzen kann. Darüber wird den wehrlosen Vögeln, die in Käfigen eingesperrt sind und sich nicht frei bewegen können, ein Vielfaches an Nahrung in den Magen gepumpt. So soll erreicht werden, dass sich das die Leber der Tiere auf das Sechs- bis Zehnfache vergrößert. Dieses absichtlich krankgemachte Organ führt bei den Tieren zu Atemnot, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Stoffwechselstörungen.

Bitte überzeugen Sie sich selbst von der Grausamkeit der Stopfleber-Produktion, etwa indem Sie sich das von der Oscar-Preisträgerin Kate Winslet für PETA besprochene Video ansehen:
www.peta.de/katewinsletvideo.

Mir ist durchaus bewusst, dass der Import von Stopfleber (leider) legal ist. Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass Sie als Küchenchef eine besondere Verantwortung tragen, und appelliere deshalb an Ihr Herz und Ihren Verstand. Denn so wie ich möchten viele Menschen aus ethischen Gründen nicht in einem Restaurant speisen, das Foie gras anbietet. Erstklassige Küche darf nicht mit Tierquälerei verbunden sein. Deshalb bitte ich Sie eindringlich: Streichen Sie Stopfleber von Ihrer Speisekarte!