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Tierquälerei im Angebot?

Helfen Sie mit, Foie gras von den Speisekarten zu verbannen

Stand Oktober 2013
Obwohl die Produktion von Stopfleber in den meisten Ländern Europas (also auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz) verboten ist, servieren leider noch immer viele Restaurants, Hotels und Feinkostgeschäfte Foie gras. Doch erstklassige Gourmetküche darf nicht mit Tierquälerei verbunden sein, sonst hinterlässt sie einen bitteren Nachgeschmack.

© Animal Protection & Rescue League / StopGavage.com
Glücklicherweise konnten wir schon zahlreiche Restaurants, Hotels oder Feinkostgeschäfte überzeugen, Stopfleber von der Karte zu streichen, wie etwa das Adlon Kempinski in Berlin, die Schlemmermeyer GmbH & Co. KG, die Maritim Hotels und zahlreiche weitere Unternehmen. Selbst die ANUGA, die weltgrößte Ernährungsmesse, hat Stopfleber aus dem Warenverzeichnis gestrichen.

Dennoch gibt es viele weitere, die das krankhafte Organ eines gequälten Tieres als „Delikatesse“ anbieten. Da die Möglichkeiten für ein Importverbot gering sind, muss der Verbraucher hier seine Macht ausüben und sich zum Wohle der Enten und Gänse einsetzen.

Was können Sie tun?

Kaufen und essen Sie bitte keine Stopfleber (Foie gras).
  • Informieren Sie Ihre Familie und Freunde über das Leid der Enten und Gänse und bitten Sie sie darum, niemals Stopfleber zu essen.
  • Sprechen Sie Betreiber von Restaurants, Hotels und Feinkostgeschäften auf die Tierquälerei hinter dieser „Delikatesse“ an und bitten Sie sie, zukünftig Stopfleber (Foie gras) von der Karte zu verbannen.
  • Bestellen Sie sich hierzu Informationsmaterial aus dem PETA-Store.
  • Informieren Sie sich über die tierfreundliche Lebensweise des Veganismus und bestellen Sie Ihre kostenlose Veggie-Broschüre.
  • Sie würden gerne etwas tun, finden aber nicht die richtigen Worte? Dann nutzen Sie doch unsere Textvorlage:

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin entsetzt darüber, dass Sie Foie gras/Stopfleber auf der Karte haben. Denn die Produktion von Stopfleber ist so extrem grausam, dass sie in Deutschland, den meisten anderen EU-Ländern, der Schweiz, Israel, Südafrika, Argentinien und der Türkei aus Tierschutzgründen bereits verboten wurde.

    Vielleicht ist Ihnen nicht bewusst, was hinter dieser sogenannten Delikatesse steckt? Bei der Produktion von Enten- und Gänsestopfleber wird den Tieren mehrmals täglich ein Metallrohr in den Hals gesteckt, das die Tiere schwer verletzen kann. Darüber wird den wehrlosen Vögeln, die in Käfige eingesperrt sind und sich nicht frei bewegen können, ein Vielfaches an Nahrung in den Magen gepumpt. So soll erreicht werden, dass sich das Organ auf das Sechs- bis Zehnfache vergrößert. Dieses absichtlich krankgemachte Organ bewirkt Atemnot, Herz-Kreislauf-Beschwerden und Stoffwechselstörungen bei den Tieren.

    Überzeugen Sie sich selbst von der Grausamkeit hinter Stopfleber, etwa indem Sie sich das von der Oscar-Preisträgerin Kate Winslet für PETA besprochene Video ansehen: www.peta.de/katewinsletvideo.

    Mir ist durchaus bewusst, dass der Import von Stopfleber (leider) legal ist. Dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass Sie als Küchenchef eine besondere Verantwortung haben, und appelliere deshalb an Ihr Herz und Ihren Verstand. Denn so wie ich möchten viele Tierfreunde nicht in einem Restaurant speisen, das Foie gras anbietet. Erstklassige Küche darf nicht mit Tierquälerei verbunden sein. Deshalb bitte ich Sie inständig: Streichen Sie Stopfleber von Ihrer Speisekarte!