PETAs Recherche im Entenmastbetrieb
Bei jedem Besuch der Mastanlage fanden die PETA-Ermittler tote Enten zwischen den lebenden vor. Sehr viele Tiere lagen auf dem Rücken und konnten aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen. Das weist auf die Überzüchtung der Tiere hin und die daraus resultierende Störung der Skelettreifung. Selbst wenn die PETA-Aktivisten den Tieren aufhalfen, fielen sie wieder um. In einer Nacht fanden die PETA-Ermittler rund 100 Tiere vor, die auf dem Rücken lagen und nicht aus eigener Kraft aufstehen konnten. Die grausame Folge kann sein, dass sie verdursten oder verhungern, noch bevor sie getötet werden. Die Aktivisten mussten einige Tiere tränken, um sie vor dem Verdursten zu bewahren. Ein schwacher Trost, denn sie wissen, dass sie nicht jedem Tier helfen können.
Ein bedauerlicher Einzelfall?
Bei den Vorfällen in Wiesenhof-Farmen handelt es sich nicht um Ausnahmen, sondern um gängige Praxis. Bereits im Jahr 2010 und 2011 haben PETA-Ermittler alarmierende Zustände auf Wiesenhof-Puten- und Hühnerfarmen gefilmt. Die Ermittler bekommen in jedem Stall das gleiche zu sehen: kranke, schwache und qualvoll sterbendeTiere.
Nach PETAs Auffassung handelt es sich bei den gefilmten Pekingenten eindeutig um eine Qualzucht im Sinne von § 11 b des Tierschutzgesetzes. Danach dürfen keine Wirbeltiere gezüchtet werden, deren Nachkommen erhebliche Leiden aufweisen oder welche nur unter solchen Bedingungen gehalten werden können, die Schmerzen und Leiden bei den Tieren hervorrufen. Bei dieser Zucht stehen primär wirtschaftliche Interessen im Vordergrund. Jeder, der sich das Video ansieht, muss zugeben, dass die Tiere leiden. Wieso wird also ein Gesetz vorsätzlich gebrochen, ohne geahndet zu werden?
Gesetzgebung und Konsum
Die rechtlichen Grundlagen genügen nicht im Geringsten, um die Tiere vor Industrieriesen wie der PHW-Gruppe, darunter auch Wiesenhof, zu schützen. Puten, Enten und Gänse wurden systematisch aus den rechtlich verbindlichen Regelungen außen vor gelassen.
Die Reaktion der Verantwortlichen ist immer gleich: leugnen, beschwichtigen, Besserung geloben. Aber ändern wird sich nichts, wenn wir nicht einschreiten. Wir Verbraucher haben die Nachfragemacht. Greifen Sie zu pflanzlichen Alternativen und sprechen Sie sich gegen die Intensivtierhaltung aus.
Erfahren Sie mehr über das Leben der Enten in der Intensivtierhaltung.
Sie wollen noch mehr über Tierrechte und tierfreundliches Leben wissen? Bestellen Sie jetzt einfach GRATIS unsere Broschüre "Einfach vegetarisch, einfach vegan" mit vielen Informationen, Tipps und Rezepten für Ihren Start in ein tierfreundlicheres und schmackhaftes Leben!
PS: Sie können die Broschüre auch schon jetzt sofort als PDF-Datei herunterladen. Alle Informationen gibt es hier.