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Mohair: Ausbeutung von Ziegen für Paul Smith – jetzt helfen!

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Das britische Modelabel Paul Smith verarbeitet Mohair in verschiedenen Kleidungsstücken und Accessoires. Die Faser stammt von Angoraziegen, die für ihr Fell ausgebeutet werden. Recherchen von PETA Asien in Südafrika, wo der Großteil des weltweit gehandelten Mohairs produziert wird, haben dokumentiert, welches Leid die Tiere in der Mohairindustrie erleben. Obwohl unsere Partnerorganisation PETA UK Vertreter:innen von Paul Smith diese Aufnahmen gezeigt hat, hält das Unternehmen bisher weiterhin an Mohair fest. 

Fordern Sie jetzt Paul Smith dazu auf, sich nicht länger hinter bedeutungslosen Labels zu verstecken und die Verwendung von Mohair einzustellen.

Online-Petition

Fordern Sie jetzt Paul Smith dazu auf, sich nicht länger hinter bedeutungslosen Labels zu verstecken und die Verwendung von Mohair einzustellen.

Werden Sie jetzt aktiv

Please stop selling mohair wool

 

Dear Paul Smith Team,

I was horrified and heartbroken to watch new footage from PETA Asia’s investigation into “responsible” and “humane” mohair farms in South Africa and Lesotho that implicates one in your supply chain. The undercover footage shows workers violently striking goats with brooms and poles, dragging them by their horns and legs, pinning them to the ground, and leaving them bleeding from careless shearing. Workers even hauled goats by their sensitive tails, which can easily break their spines.

One goat with a large, gaping wound—reportedly from a jackal attack—was shorn anyway, screaming in pain as a worker cut around the torn flesh. At other “responsible” facilities, investigators found emaciated goats and the bodies of several dead goats, including a baby, discarded in a heap.

Goats are gentle animals who form strong bonds with their babies and recognize each other’s distinct calls. Shearing is extremely stressful to goats, who are instinctually terrified of being pinned down. No certification can make this cruelty “responsible.”

I urge you to take PETA Asia’s evidence seriously. Don’t settle for meaningless ‘corrective actions’ and remove mohair from your collections immediately.

Thank you for your time and attention to this urgent matter.

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Die Petition richtet sich an
  • Paul Smith
20.047 Unterstützende
100%
Helfen Sie uns, 1.000 zu erreichen

  • Deutsche Übersetzung des Petitionstexts

    Sehr geehrtes Paul Smith Team,

    ich war entsetzt und erschüttert, als ich die neuen PETA Asien-Aufnahmen einer Untersuchung „verantwortungsbewusster” und „humaner” Mohairfarmen in Südafrika und Lesotho sah, bei der auch ein Betrieb eine Ihrer Lieferketten betrifft. Die verdeckt erstellten Aufnahmen aus den Farmen zeigen Arbeiter:innen, die Ziegen gewaltsam mit Besen und Stöcken schlagen, sie an den Hörnern und Beinen ziehen, sie auf den Boden drücken und nach unachtsamer Schur blutend zurücklassen. Die Arbeiter:innen zerrten die Ziegen sogar an ihren empfindlichen Schwänzen, wodurch leicht ihre Wirbelsäule gebrochen werden kann.

    Eine Ziege mit einer großen, klaffenden Wunde – angeblich von einem Schakalangriff stammend – wurde trotzdem geschoren und schrie vor Schmerz, als ein Arbeiter um das zerrissene Fleisch herum schnitt. In anderen „verantwortungsbewussten” Einrichtungen fanden die Ermittler:innen abgemagerte Ziegen und die Leichen mehrerer toter Ziegen, darunter ein Jungtier, die auf einen Haufen geworfen worden waren.

    Ziegen sind sanfte Tiere, die eine starke Bindung zu ihren Babys aufbauen und die individuellen Laute der anderen erkennen. Die Schur ist für Ziegen extrem stressig, da sie instinktiv Angst davor haben, festgehalten zu werden. Keine Zertifizierung kann derartige Grausamkeiten als „verantwortungsvoll” bezeichnen.

    Ich fordere Sie dringend auf, die Aufdeckungen von PETA Asien und das Leid von Ziegen ernst zu nehmen. Belassen Sie es nicht bei sinnlosen „Korrekturmaßnahmen“: Entfernen Sie Mohair unverzüglich aus Ihren Kollektionen .

    Vielen Dank für Ihre Zeit und Ihre Aufmerksamkeit in dieser dringenden Angelegenheit.

So leiden Ziegen für Mohair, das Paul Smith verkauft 

Recherchen von PETA Asien in Südafrika haben dokumentiert, wie gravierend die Missstände in der Mohairindustrie sind:  

  • Arbeiter:innen schlagen Ziegen mit Besen und Stangen.   
  • Die Tiere werden an Schwänzen, Hörnern und Beinen gezerrt.  
  • Viele Ziegen erleiden bei der Schur Verletzungen.  
  • Auch auf Farmen mit dem sogenannten „Responsible Mohair Standard“ wurden misshandelte, verletzte und tote Tiere dokumentiert. 

Die Aufnahmen zeigen, dass Zertifizierungen das grundlegende Leid in der Mohairindustrie nicht verhindern können. Ziegen sind sensible Fluchttiere, für die das Festhalten, Fixieren und Scheren mit erheblichem Stress verbunden ist. Sobald ihre Wollproduktion wirtschaftlich nicht mehr rentabel ist, werden sie getötet. 

Weil Arbeiter:innen nach Menge und nicht nach Stunden bezahlt werden, erfolgt das Scheren oftmals schnell und ohne Rücksicht auf die panischen Ziegen. Ermittler:innen von PETA Asien haben in den Betrieben aufgezeichnet, wie Ziegen so unachtsam geschoren wurden, dass mehrere von ihnen blutige Verletzungen erlitten. Die verdeckt erstellten Aufnahmen zeigen, wie Arbeiter:innen die Ziegen an ihren empfindlichen Ohren, Hörnern, Schwänzen, Beinen und ihrem Fell packten und zerrten – oft hoben oder rissen sie die Tiere so, dass sie während des Schurvorgangs stürzten, um sich schlugen oder schrien.

Eine Ziege litt unter einer großen, klaffenden Wunde, nachdem sie angeblich von einem Schakal angegriffen worden war – dennoch wurde sie geschoren. Die Ziege schrie vor Schmerzen, während ein:e Arbeiter:in achtlos um das zerrissene Fleisch des Tieres herum schnitt.

Fordern Sie Paul Smith auf, kein Mohair zu verkaufen

Hinter jedem Mohair-Kleidungsstück stehen Blut, Panik, Schreie und der Tod von Ziegen. Sogenannte Tierwohlzertifizierungen können Tierleid nicht verhindern. Ziegen brauchen ihr Fell, Menschen nicht. Viele Modeunternehmen haben Mohair bereits verboten – darunter J. Crew, Helmut Lang, Brooks Brothers, Gap, Banana Republic, Barbour, UNIQLO und Zara. Unterstützen Sie unsere Petition und fordern Sie Paul Smith dazu auf, deren Beispiel zu folgen.