Helfen Sie uns, Europas größten Milchbetrieb zu verhindern!

Kuh schaut aus Stall
Symbolbild

In Spanien soll ein neuer riesiger Milchbetrieb entstehen – er wäre der größte seiner Art in Europa und der fünftgrößte der Welt. Sollten diese Pläne Wirklichkeit werden, würden 23.000 Kühe unter beengten und artwidrigen Bedingungen gehalten werden – nur damit Geschäftsleute ihre Profite maximieren können. 23.000 Kühe – eine kaum vorstellbare Zahl! Das sind mehr Individuen, als Menschen in die größte Halle Deutschlands, die Lanxess Arena in Köln, passen.

Megafarmen wie diese beuten Tiere in einem nahezu unbegreiflichen Ausmaß aus. Werden Sie jetzt aktiv und fordern Sie den Bürgermeister von Noviercas auf, die Pläne zu stoppen.

Helfen Sie uns, Europas größten Milchbetrieb zu verhindern!

Fordern Sie jetzt den Baustopp der Megafarm

Online-Petition

Bau von Europas größtem Milchbetrieb verhindern

 

Sehr geehrter Herr Pedro Jesús Millán Pascual,

ich bin entsetzt, dass in Noviercas Europas größte Megafarm entstehen soll. Sollte diese Anlage gebaut werden, würden dort Tausende Kühe und ihre Kinder ausgebeutet werden – und das muss dringend verhindert werden!

Kühe sind intelligente Tiere mit ganz individuellen Persönlichkeiten. Genau wie Hunde, Katzen und wir Menschen genießen auch Kühe Zuneigung und Fürsorge. In dem geplanten Betrieb würden jedoch zu jeder Zeit 23.000 von ihnen zu Milchmaschinen degradiert und zur Nahrungsmittelproduktion ausgebeutet werden. Sie würden regelmäßig unter Zwang geschwängert werden, damit sie ununterbrochen große Mengen Milch produzieren. Ihre Kälber würden ihnen kurz nach der Geburt entrissen werden, was bei Mutter und Kind tiefe Trauer auslöst. Und wenn sie irgendwann nicht mehr genügend Milch produzieren oder krank werden, würde ihnen im Schlachthof die Kehle aufgeschnitten werden.

Doch die geplante Anlage wäre nicht nur für immenses Tierleid verantwortlich. Die in einem solchen Betrieb freigesetzten Treibhausgase hätten zudem katastrophale Folgen für die Umwelt. Nahegelegene Wasserquellen würden durch Abwässer verschmutzt und zerstört werden. Um Nahrung für die Kühe anzubauen, müssten große Flächen Wald gerodet werden oder würden nicht länger für den Anbau gesunder pflanzlicher Nahrung für den Menschen zur Verfügung stehen.

Und auch unter gesundheitlichen Aspekten ist der geplante Betrieb dringend zu verhindern. Tierhaltungsbetriebe sind wahre Brutstätten für Zoonosen, also Krankheiten, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden. Wir müssen endlich aus der Vergangenheit und der Ausbreitung von Zoonosen wie COVID-19 lernen.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, Spanien darf nicht zu einem Hauptverursacher der Klimakrise werden. Ihr Land sollte den geplanten Tiermissbrauch aufs Schärfste verurteilen. Ich bitte Sie eindringlich darum, sich mit allen Ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln dafür einzusetzen, den geplanten Bau zu verhindern – für die Menschen vor Ort, für Ihr Land, für die Umwelt und für die Kühe.

Mit freundlichen Grüßen

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Die Milchindustrie verursacht enormes Tierleid

Wussten Sie, dass Kühe Milch eigentlich für ihre Babys produzieren? Doch in Milchbetrieben werden die Mütter lediglich als Milchmaschinen erachtet. Damit sie fortwährend Milch produzieren, werden sie regelmäßig künstlich befruchtet, bis ihr Körper für den Milchbetrieb unwirtschaftlich wird. Viele Kühe brechen aufgrund der hohen „Leistung“, die ihnen abverlangt wird, buchstäblich zusammen.

Die Kälber werden ihnen kurz nach der Geburt weggenommen, was bei Mutter und Kind zu tiefer Trauer und Verzweiflung führt. Oft rufen Kuhmütter noch tagelang nach ihren Babys. Haben sie eine Tochter geboren, erwartet diese meist das gleiche grausame Schicksal wie das ihrer Mutter: ein endloser Kreislauf aus erzwungener Schwangerschaft, Geburt und Verlust des Kindes.

Grafik. Leben einer Kuh in der Milchindustrie
Grafik. Leben einer Kuh in der Milchindustrie
Grafik. Leben einer Kuh in der Milchindustrie
Grafik. Leben einer Kuh in der Milchindustrie
Grafik. Leben einer Kuh in der Milchindustrie
Grafik. Konsumiere pflanzliche Produkte und unterstuetzte kein Tierleid.

Kühe werden gezielt darauf gezüchtet, möglichst große Mengen an Milch zu produzieren. Das hat für die Tiere oftmals schmerzhafte Euterentzündungen zur Folge, die sogenannte Mastitis. Diese Entzündung wiederum führt dazu, dass mehr Eiter und Bakterien in die Milch gelangen. Produziert eine Kuh in den Augen der Industrie nicht mehr genug Milch oder erkrankt sie, wird sie im Schlachthof getötet.

Auch die Kälber in der Milchindustrie erwartet ein trauriges Schicksal. Fernab der Mutter werden sie in den ersten Lebenswochen meist einzeln eingesperrt, um dann auf langen Transporten zur Mastbetrieben gebracht zu werden. Vor allem aus Spanien erfolgen häufig Langstreckentransporte in Nicht-EU-Länder wie etwa den Libanon. Auf den Transporten werden selbst minimale Tierschutzstandards nicht eingehalten – in den Zielländern erwartet die Tiere ein brutaler Umgang und ein betäubungsloser Tod.

Kuhmilch belastet das Klima und die Umwelt

Die landwirtschaftliche Tierhaltung trägt maßgeblich zur Klimakrise bei. So stoßen Kühe etwa große Mengen an Methan aus – ein Treibhausgas, das Hitze 30 Mal stärker als Kohlendioxid in der Atmosphäre einschließt. Der Bau neuer Milchbetriebe – besonders einer Farm dieser Größe – hätte daher katastrophale Auswirkungen auf die Umwelt.

Grafik Milchalternativen im Vergleich Umweltbelastung

Zudem könnte der Betrieb mit seinem Abwässern nahegelegene Wasserquellen verseuchen und vollständig zerstören. Erst kürzlich hat die Europäische Kommission Spanien verklagt, weil in dem Land große Mengen tierischer Abwässer in den Boden einsickerten und dabei das gesetzliche Limit an Bodennitraten überschritten wurde. 2021 wurden an Spaniens Südostküste Tausende tote Fische angespült – wie sich herausstellte, war der Hauptgrund dafür Abwässer aus der Intensivtierhaltung, die dem Wasser Sauerstoff entzogen und so zu einem vollständigen Zusammenbruch aquatischer Ökosysteme geführt hatten.

Kühe sind Individuen und keine Produktionseinheiten

Dürfte der Betrieb wirklich wie geplant entstehen, würden auf dieser Megafarm rund 23.000 Kühe eingesperrt werden. Hinter dieser nur schwer vorstellbaren Zahl stehen Individuen mit ganz eigenen Persönlichkeiten. Jede Kuh hat einen einzigartigen Charakter – genau wie jeder Mensch.

Kühe gehen Freundschaften ein oder können einen Groll gegen andere Tiere hegen. Sie sind außerdem sehr klug und können sich die Gesichter von 100 anderen Rindern merken. Kühe sind reinlich und genießen die Fellpflege. Sie kümmern sich aufopfernd um ihre Kinder. Doch in dem geplanten Megabetrieb könnten sie nichts dergleichen tun – nichts, was für sie natürlich und wichtig ist.

Kuh auf der Wiese
Kühe sind genauso individuell wie zum Beispiel Hunde, Katzen oder Menschen.

Werden Sie jetzt aktiv

Fordern Sie den Bürgermeister von Noviercas auf, den Bau dieses Milchbetriebs zu verhindern. Keine Kuh hat es verdient, ihrer Milch wegen vergewaltigt und ausgebeutet zu werden – ganz gleich, ob in einem Biobetrieb oder einer Megafarm.

Kälber sind die einzigen, die Kuhmilch wirklich brauchen – uns Menschen hingegen steht eine schier endlose Auswahl an Pflanzendrinks wie Hafer- oder Sojadrink zur Verfügung.