Kastrationsgesetz in Rumänien: Unterschreiben Sie jetzt!

Rumänien ist das Land mit den meisten heimatlosen Tieren in ganz Europa. Etwa 600.000 heimatlose Hunde und zigtausend Katzen leben dort ohne festes Zuhause auf den Straßen. Jährlich werden viele Tausend heimatlose Hunde, die vor allem auf den Straßen der Städte leben, von städtisch beauftragten Hundefängern eingefangen, in städtische Tierheime gebracht und oftmals nach kurzer Zeit getötet.

Sowohl für die vielen heimatlosen Tiere als auch jene, die ein Zuhause haben, gilt seit 2013 ein Kastrationsgesetz. Dieses verpflichtet alle Hundehalter dazu, ihre Vierbeiner zu kastrieren und zu registrieren. Trotzdem stellen besonders die Tiere mit einem Zuhause eine tierschutzrelevante Herausforderung dar.

Ursache dafür ist, dass ein Großteil der Hunde mit einem Zuhause trotz des bestehenden Kastrationsgesetzes noch immer nicht kastriert ist. Das liegt zum einen daran, dass viele Halter dieses Gesetz gar nicht kennen, und zum anderen, dass sie eine Kastration nicht finanzieren können. Da ein Großteil der Hunde oftmals angekettet und ohne Aufsicht in Gärten gehalten wird, vermehren die Tiere sich ungehindert mit heimatlosen Hunden. So werden tagtäglich Jungtiere geboren, die niemand aufnehmen möchte. Nicht selten werden die kleinen Welpen ausgesetzt, und so entsteht kontinuierlich eine neue Generation heimatloser Tiere.

Schreiben Sie den zuständigen Behörden und Entscheidungsträgern

Seit 2013 gibt es in Rumänien ein gültiges – aber kaum durchgesetztes – Kastrations- und Registrierungsgesetz. Bitte unterzeichnen Sie unseren Aufruf und senden Sie untenstehende Nachricht an die folgenden Behörden und Entscheidungsträger, in deren Zuständigkeit die Durchsetzung des Gesetzes fällt:

  1. Herr Klaus Iohannis, Präsident Rumäniens
  2. Herr. Dr. Geronimo Răducu Brănescu, Präsident der rumänischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, Pflanzenschutz- und Veterinärkontrollen
  3. Herr. Petre Daea, Minister für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung

Online Petition

Please enforce the existing spay-and-neuter law

Dear President Iohanni,

I am writing to ask you to use your influence and authority to enforce the existing spay-and-neuter law.

As you are aware, your country has had a spay/neuter and registration requirement since 2013, which requires animal guardians to have their dogs spayed or neutered. Unfortunately, many of these dogs still have not been spayed or neutered. Many guardians simply do not know about the existing law, while others don't have the financial means to implement it. Therefore, animals living in private homes present a unique animal-welfare challenge and make clear it why spay and neuter programs are so essential.

Many dogs in the care of humans are kept chained in gardens without any supervision, which means they can breed with homeless dogs, thereby producing more unwanted puppies, who are often abandoned – adding yet another generation of homeless animals.

Around 600,000 homeless animals live on the streets in Romania. Thousands are caught by the authorities every year and the majority of these dogs end up in municipal shelters and killing stations, where they lack appropriate food, enough space, and protection from the cold. Most of the animals are not spayed or neutered and therefore continue to reproduce.

Almost all dogs suffer from serious skin conditions and untreated wounds, as most of them never receive any veterinary care. Many die of malnutrition or other terrible preventable conditions.
I urge you to use your influence to support the spay-and-neuter law. All efforts to capture homeless animals should instead be redirected into sustained spay-and-neuter campaigns by mayors and ministries. In so-called “neuter & release programs”, animals who do not find a home are taken back to their familiar territory, after being spayed or neutered and medically treated, and continue to be looked after there. The World Health Organization (WHO) recommends this approach in its “Guidelines for Dog Population Management”. Additional measures, such as a strict ban on the breeding and selling of dogs and cats, are also necessary to reduce the population of homeless animals in the long term without causing more suffering.

Please support spay-and-neuter campaigns – it is the only way to reduce the homeless-animal population and the suffering of thousands of dogs in a sustainable manner.

Yours sincerely,

 

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Bitte setzen Sie das bestehende Kastrationsgesetz durch

Sehr geehrter Herr Präsident, sehr geehrter Herr Minister,

ich schreibe Ihnen mit der Bitte, den Einfluss und die Autorität Ihres Amtes für die Durchsetzung des bestehenden Kastrationsgesetzes zu nutzen.

Wie Sie mit Sicherheit wissen, gilt in Ihrem Land seit 2013 eine Kastrations- und Registrierungspflicht. Diese verpflichtet Tierhalter, ihre Hunde kastrieren zu lassen. Leider sind viele Hunde, die sich in der Obhut von Menschen befinden, trotz dieses Gesetzes nicht kastriert. Das liegt zum einen daran, dass die Halter über das bestehende Gesetz nicht informiert sind, und zum anderen, dass sie eine Kastration nicht finanzieren können. Dadurch stellen besonders Tiere mit einem Zuhause eine tierschutzrelevante Herausforderung dar und machen die Wichtigkeit von Kastrationsprogrammen deutlich.

Oftmals sind Hunde, die in der Obhut von Menschen leben, angekettet und werden ohne Aufsicht in Gärten gehalten. Dadurch können sie sich ungehindert mit heimatlosen Hunden vermehren, und es werden täglich Jungtiere geboren, für die kein Zuhause gefunden werden kann. Nicht selten werden die kleinen Welpen ausgesetzt, und so entsteht kontinuierlich eine neue Generation heimatloser Tiere.

Auf den rumänischen Straßen leben etwa 600.000 heimatlose Tiere ohne festes Zuhause, wovon jährlich tausende Hunde durch staatliche Behörden eingefangen werden. Ein Großteil dieser Hunde landet in den städtischen Tierheimen und Tötungsstationen, wo es meist an tiergerechtem Futter, ausreichendem Platz und Schutz vor der eisigen Kälte fehlt. Auch hier werden die meisten Tiere nicht kastriert und vermehren sich weiter.

Beinahe jeder Hund leidet an schlimmen Hautkrankheiten und unversorgten Wunden, da eine medizinische Versorgung meist gänzlich fehlt. Viele der Tiere sterben an Unterversorgung oder erleiden einen anderen grausamen Tod.

Daher bitte ich Sie, Ihren Einfluss in Unterstützung des Kastrationsgesetzes geltend zu machen. Gelder, die bisher zum Einfangen heimatloser Tiere verwendet werden, sollten künftig von Bürgermeistern und Ministerien zukunftsweisend in Kastrationskampagnen investiert werden. Sogenannte „Neuter & Release“-Programme sehen vor, dass Tiere, die kein Zuhause finden, im Anschluss an die Kastration und tierärztliche Versorgung in das vertraute Revier zurückgesetzt und dort versorgt werden. Diese Methode empfiehlt auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihren „Guidelines for Dog Population Management“. Zusätzlich sind flankierende Maßnahmen, wie zum Beispiel ein striktes Zucht- und Verkaufsverbot von Hunden und Katzen, unerlässlich, um die Population von heimatlosen Tieren langfristig und leidfrei zu verringern.  

Bitte unterstützen Sie Kastrationskampagnen – nur so kann das Leid tausender Hunde auf lange Sicht verringert werden!

Mit freundlichen Grüßen,

Hintergrundinformationen

Tierheime, wie sie aus dem westeuropäischen Kontext bekannt sind, existieren in Ländern wie Rumänien meist nicht. Ein Grund dafür sind die deutlich zu geringen Vermittlungsraten von Tieren, weswegen es entsprechend so gut wie keine Adoption von Vierbeinern aus Tierheimen gibt. Zudem wäre der Bau von Abertausenden Tierheimen erforderlich, um den Hunderttausenden heimatlosen Vierbeiner Obhut zu gewähren. In den wenigen bestehenden Tierheimen herrschen für die dort untergebrachten Tiere daher teils katastrophale Zustände.


Für die Mehrheit der Hunde in den rumänischen Tierheimen fehlt es an tiergerechter Nahrung, ausreichendem Platz und Schutz vor der eisigen Kälte. Zudem werden viele Tiere nicht kastriert und vermehren sich im Tierheim weiter. Beinahe jeder Hund leidet an schlimmen Hautkrankheiten und unversorgten Wunden, da eine medizinische Versorgung meist gänzlich fehlt. In der Folge stirbt die Mehrzahl der Hunde an Unterversorgung oder erleidet einen anderen grausamen Tod.
 
Hund Rumaenien Winter
Nur die konsequente Umsetzung eines „Neuter & Release“-Programms kann den Bestand an heimatlosen Hunden und Katzen nachhaltig senken. Wird kein Zuhause für die Vierbeiner gefunden, sieht dieses Konzept vor, die Tiere im Anschluss an die Kastration und tierärztliche Versorgung in das vertraute Revier zurückzusetzen und dort zu versorgen. Diese Methode empfiehlt auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in ihren „Guidelines for Dog Population Management“. Zusätzlich sind flankierende Maßnahmen, wie zum Beispiel ein striktes Zucht- und Verkaufsverbot von Hunden und Katzen, unerlässlich.
 

Was Sie tun können

Neben der Durchsetzung des Kastrationsgesetzes ist es weiterhin erforderlich, das Töten der Hunde ohne Zuhause endlich zu beenden! Unterschreiben Sie auch unsere Petition an den rumänischen Präsidenten Klaus Iohannis und fordern Sie ein Ende der Hundetötungen sowie die Einführung einer flächendeckenden Kastrationskampagne in Rumänien.

Lesen Sie mehr über unsere Kastrations- und Bildungskampagne in Rumänien. Flächendeckende Kastrationsprogramme sind zur nachhaltigen Verringerung der Population heimatloser Tiere essenziell. Unterstützen Sie unsere wichtige Arbeit für die Hunde und helfen Sie uns mit Ihrer Spende, unser Kastrationsprojekt in Rumänien weiter voranzutreiben.