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Weltumwelttag am 5. Juni: Darum sollten Sie mitmachen

Jedes Jahr am 5. Juni wird der Weltumwelttag begangen. Er wurde vor vielen Jahren ins Leben gerufen, um Entscheidungsträger:innen in Politik und Wirtschaft, aber auch uns als Einzelpersonen daran zu erinnern, dass wir vor allem in Zeiten der fortschreitenden Klimakatastrophe eine besondere Verantwortung für unseren Planeten tragen.

In diesem Beitrag erfahren Sie, warum wir alle dringend aktiv werden müssen. Außerdem finden Sie hier tolle praktische Tipps für mehr Umweltschutz im Alltag.

Studie: 75 Prozent mehr Landfläche bei einer Ernährung ohne Fleisch und Milch

Im Rahmen einer Studie im Jahr 2018 werteten Wissenschaftler:innen den bisher größten Datensatz zu den Ursachen für Umwelt- und Klimagefahren aus. Dabei kamen sie zu dem Ergebnis, dass eine Ernährung ohne Fleisch und Milch den globalen Anteil an landwirtschaftlicher Fläche um mehr als 75 Prozent reduzieren könnte – eine Größenordnung, die den USA, China, der EU und Australien entspricht.

 Weitere Fakten der Studie [1]:

  • Insgesamt werden 83 Prozent des Ackerlands für die Tierhaltung genutzt.
  • Tierische Produkte erzeugen aber nur 18 Prozent der Kalorien
  • und 37 Prozent der Proteine, die wir zu uns nehmen.

Weitere Umweltprobleme: Artensterben durch Tierhaltung

Die industrielle Tierhaltung schadet nicht nur dem Klima, sie ist auch für andere Umweltprobleme wir das Artensterben mitverantwortlich. In einer weiteren Studie fanden Forscher:innen heraus, dass der Mensch mit seinem Handeln die gesamte Erde beeinflusst – obwohl unsere Spezies nur einen Anteil von 0,01 Prozent ausmacht. Die Folge: Der Mensch ist seit Anbeginn der Zivilisation für den Artenverlust von 70 Prozent der Wildtiere an Land, 50 Prozent in Flüssen und Seen und der Hälfte der Pflanzen verantwortlich. [2, 3]

Hochgerechnet macht der Mensch gerade einmal 36 Prozent aller Lebewesen auf der Erde aus. Die gigantische Mehrheit nehmen sogenannte Nutztiere in der Landwirtschaft ein. Wildtiere dagegen machen nur vier Prozent der weltweiten Biomasse aus. Allein in den letzten 50 Jahren ist die Hälfte aller Tiere ausgestorben. Für das sechste Artensterben in der vier Milliarden alten Geschichte der Erde macht die Wissenschaft vor allem einen Faktor verantwortlich:

  • die Zerstörung von Naturräumen wie dem Regenwald für den Anbau sogenannter Futtermittel für die Tierindustrie und für Weideflächen.

4 Tipps für mehr Umweltschutz im Alltag

Wer sagt, dass einzelne Menschen gegen die Klimakrise nichts bewirken könnten, der irrt. Wir alle können unserem Planeten mit jeder Handlung helfen und das Problem aktiv verringern. Die folgenden einfachen Maßnahmen wirken sich positiv auf die Umwelt aus und lassen sich spielend leicht in den Alltag einbauen:

  1. Vegan leben: Streichen Sie Fleisch, Milch, Eier, Fischfleisch und andere Tierprodukte vom Speiseplan und ernähren Sie sich vegan. Damit machen Sie einen riesigen Unterschied für die Tiere, das Klima und Ihre eigene Gesundheit. Kaufen Sie nach Möglichkeit auch saisonale und regionale Lebensmittel.
  2. Müll aufsammeln oder Müllangeln: Plastik ist nicht biologisch abbaubar. Viele Tiere halten Plastikteilchen für Nahrung, was oft tödliche Folgen hat. Wenn Sie die Möglichkeit haben, sammeln Sie Müll auf, denn damit bewirken Sie viel.
  3. Wasser sparen: Wegen des Klimawandels wird Wasserknappheit auch bei uns in Deutschland zu einem immer größeren Thema. Kurz duschen statt baden, den Wasserhahn zudrehen, statt ihn laufen zu lassen, und statt Fleisch lieber zu einer veganen Fleischalternative greifen: Damit sparen Sie sehr viel Wasser.
  4. Energie sparen: Wir können nicht nur im Winter Energie sparen, wenn wir die Heizung ein paar Grad nach unten stellen. Es hilft auch, wenn Sie öffentliche Verkehrsmittel nutzen, Fahrgemeinschaften bilden, auf den Reifendruck achten und das Auto mit möglichst wenig Gewicht beladen. Außerdem sparen Sie Energie, wenn Sie das Licht ausschalten, einen Ökostromanbieter wählen und sich anstelle eines Netflix-Abends für einen Spaziergang entscheiden.
Familie isst am Tisch
Jede:r von uns kann einen Beitrag zum Umweltschutz leisten, zum Beispiel durch eine vegane Lebensweise.

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