Spenden
 »  »  » Vegan Grillen – Tipps für den Sommergenuss ohne Tierleid

Vegan Grillen – bunte Vielfalt ohne Reue

 
Banner
 
 
Empfohlene Beiträge

Tipps für den tierfreundlichen Grillspaß

Stand Juni 2017
Sommerliche Temperaturen und laue Abendstunden laden zu entspannten Grillabenden mit Familie und Freunden ein. Veganem Grillgut macht dabei in Sachen Umweltschutz, Gesundheit, Tierfreundlichkeit und Kulinarik so schnell keiner etwas vor. Doch was landet beim veganen Grillen am besten auf dem Rost? Was sollte man bei der Vorbereitung von fertigen Fleischalternativen und Gemüse beachten? Und warum lohnt es sich, vegan zu grillen? Mit den folgenden Tipps sind Sie fürs vegane Grillvergnügen bestens gewappnet.

Tipps & Tricks für den perfekten veganen Grillabend

Im Grunde können so gut wie alle veganen Lebensmittel auf den Grill, auf die Sie Lust haben und die nicht durch den Rost fallen. In manchen Fällen kommt es jedoch auf die richtige Vorbereitung an, damit das vegane Grillgut nicht verkohlt, sondern außen schön knusprig und innen gar ist.
 

Vorbereitung und Grundlegendes

Grundsätzlich gelten auch beim veganen Grillen die gleichen Tipps, was die Wahl des Grills, der Sicherheit, der Rücksicht auf Nachbarn und Natur sowie den gesundheitlich sicheren Umgang mit dem Grillgut angeht.
Vergolden Sie das Grillgut lieber, statt es zu verkohlen. Schneiden Sie sehr dunkle bzw. verkohlte Stellen vor dem Verzehr großzügig ab. Verwenden Sie Öle, die stark erhitzt werden können.
 

Verzehrfertige Fleischalternativen

Für ein veganes Grillvergnügen sind Tofuwürstchen oder Seitansteaks nicht unbedingt notwendig. Sie können das Angebot allerdings bereichern, sind schnell zubereitet und auf jeden Fall eine tierleidfreie Alternative zu Rostbratwürstchen und Nackensteaks. Ob Sie dabei auf Produkte aus Tofu, Weizen oder Lupinen zurückgreifen möchten oder welche mit oder ohne vegane Wurstpelle bevorzugen, hängt vom individuellen Geschmack ab. Durchprobieren lohnt sich, ist doch die Palette mittlerweile so groß, dass für jeden etwas dabei ist.
  • Viele vegane Grillprodukte sind bereits vorgegart und müssen deswegen auf dem Grill nur noch eine knusprige Kruste bekommen. Bei voller Glut werden sie besser am Rand platziert oder rechtzeitig gewendet. Falls möglich, kann auch der Rost etwas höher gehängt werden.
  • Vegane Fleischalternativen sollten wegen des oft geringeren Fettgehalts vorher mit etwas Öl bestrichen werden. Übrigens: Vegane Fleischalternativen lassen sich auch prima selbst zubereiten.
 
Seitan, Tofu, Tempeh und texturiertes Sojaeiweiß
Seitan und Tofu sind nicht nur häufige Hauptzutaten in Fleischalternativen, sondern machen sich auch allein prima auf dem Grill. Hierbei kommt es jedoch auf die richtige Vorbereitung an. 
Tempeh sorgt für Abwechslung auf dem Gemüsespieß
 
  • Seitan, Tofu, Tempeh und texturiertes Sojaeiweiß (Textured Vegetable Protein = TVP) profitieren von der richtigen Marinade. Hier ist erlaubt, was schmeckt – von Salz, Pfeffer und etwas Paprikapulver bis hin zu BBQ-Saucen. Wem das zu viel Aufwand ist, der kann auch auf fertig gewürzten Tempeh, Räuchertofu oder Naturtofu mit eingearbeiteten Gewürzen zurückgreifen.
  • Tofu sollte vor dem Marinieren ausgepresst werden. Da Tofu in Wasser gelagert wird und dieses wie ein Schwamm aufsaugt, können Marinaden nicht eindringen. Schlagen Sie den Tofu daher in ein sauberes Küchenhandtuch oder Küchenkrepp ein und beschweren Sie das Ganze mit einem Päckchen Mehl oder einem schweren Buch. Je länger desto besser, mindestens aber 15 bis 30 Minuten. Verwenden Sie anschließend eine Marinade aus den gewünschten Gewürzen, die Sie mit etwas Essig, Zitronensaft, Gemüsebrühe, Sojasauce oder etwas Wasser anzurühren – zunächst ohne Öl. Das Öl sollte erst kurz vor dem Grillen reichlich aufgestrichen werden, um ein Festkleben auf dem Grill zu vermeiden.
  • TVP eignet sich am besten in der etwas größeren Medaillon- oder Steakform für den Grill. Die Stücke nach Packungsanweisung rechtzeitig in Wasser/Brühe einweichen, ausdrücken und dann nach Wunsch marinieren.
 
Gemüse, je bunter desto besser
Im Grunde eignet sich so gut wie jedes Gemüse für den Grill. Ganz gleich, ob Tomaten, Lauch, Zwiebeln, grüner Spargel, Sellerie oder Kohl: Ausprobieren lohnt sich und bringt Farbe auf den Teller. Allerdings kommt es auf die richtige Vorbereitung an.
Gemüse schmeckt sehr gut pur vom Grill und bringt Farbe auf den Tisch.
 
  • Feste Gemüsesorten, wie Maiskolben, Karotten und Kohlrabi, sollten zuvor gekocht, zartere Gemüsesorten wie Brokkoli, Blumenkohl und Fenchel eventuell blanchiert werden. Auberginen, Zucchini, Paprika und viele weitere Gemüsesorten wie Spargel können ganz einfach, in etwas Öl und Gewürzen mariniert, direkt auf den Grill gelegt werden. Sehr wasserreiche, leicht bittere Gemüsesorten wie Aubergine und Zucchini zuvor mit etwas Salz bestreuen, stehen lassen und dann das überschüssige Wasser abtupfen. Dies nimmt das leicht bittere Aroma und sorgt für eine gute Aufnahme der Marinade.
  • Kartoffeln und Süßkartoffeln können roh im Ganzen, in Scheiben geschnitten oder zu Fächern angeschnitten, z. B. als Folienkartoffeln, auf den Grill oder direkt in die Glut. Sie können aber auch vorgegart werden, das spart Zeit am Grill.
  • Auberginen und Zucchini sollten mindestens halbiert, Weiß- und Rotkohl am besten quer in 1-2 Zentimeter dicke Scheiben geschnitten, Radicchio und Chicorée längs geviertelt werden. Bei Zwiebeln eignen sich beispielsweise ganze Schalotten, um ein Auseinanderfallen zu verhindern. Bei Karotten eignen sich die etwas dünneren Bundmöhren oder geviertelte Karotten, bei Spargel nicht zu dünne und nicht zu dicke Stangen. Außerdem ist es ratsam, alle Stücke einer Gemüsesorte gleich dick zu schneiden.
  • Je nach Grill und Gemüsesorte empfiehlt sich der Einsatz einer Gemüsezange, so dass viele Gemüsestücke gleichzeitig gegrillt und gewendet werden können. Alternativ kann eine Mehrweg-Grillschale eingesetzt werden. Auch Metall- oder gewässerte Holzspieße erleichtern die Handhabung. So können beispielsweise mehrere Stangen Spargel gleichzeitig gewendet werden.
  • Den feinen Geschmack des Gemüses unterstreichen Sie mit den richtigen Marinaden. Erlaubt ist, was schmeckt. Kräuter der Provence passen zu Auberginen, Bärlauch zu Spargel. Auch eine Säurekomponente, also etwas Zitronensaft- und/oder -schale, sowie etwas Schärfe sollten nicht fehlen.
  • Marinaden brauchen genügend Zeit zum Einziehen. Bei Marinaden mit sehr feinen, frischen Kräutern kann es jedoch ratsam sein, diese erst kurz vor Ende der Grillzeit aufzustreichen und zu Beginn nur Öl zu verwenden. So verhindern Sie ein Verbrennen der Kräuter.
 
Lecker kombiniert, gefüllt, aufgespießt oder verpackt
Gegrilltes Gemüse schmeckt nicht nur pur. So richtig beeindrucken können Sie Ihre Gäste, wenn Sie das Gemüse kombinieren oder nett „verpacken“.
Gegrilltes Gemüse schmeckt sehr gut als Brotbelag.
 
  • Ausgehöhlte Gemüsezwiebeln, Pilze, Fleischtomaten, vorgegarter Kohlrabi oder Paprika lassen sich mit Kräutern, Knoblauch, veganem „Käse“, gehackten Nüssen, Couscous, anderem Gemüse sowie Bohnen- oder Quinoasalat füllen. Grillen Sie dazu festes Gemüse zunächst ungefüllt auf der offenen Seite, wenden Sie es und garen Sie es gefüllt zu Ende.
  • Längs in Scheiben gehobelte Zucchini oder Aubergine sowie blanchierte Wirsingblätter sind die perfekte „Verpackung“ für Kräutertofu, Sojahack oder Getreide-, Kartoffel- und Nussfüllungen.
  • Metallspieße (oder gewässerte Holzspieße) können kreativ bestückt werden, z. B. mit Schalotten, Zucchiniröllchen, Cocktailtomaten, Seitanwürstchen oder Tempehstücken.
  • Mit dünn geschnittenem Seitan oder Räuchertofu können ein paar Stangen Spargel oder Frühlingszwiebel umwickelt werden.
  • Auch in Alufolie oder müllvermeidend in Bananenblätter können Sie Gemüse, Gemüsemischungen oder Gemüse-Kartoffel-Mischungen verpacken und beispielsweise zusammen mit Kräutern garen. Backpapier eignet sich ebenso, allerdings nur in Verbindung mit einer Grillplatte (nicht direkt auf dem Rost oder gar in Kontakt mit Feuer).
  • Das Gegrillte können Sie natürlich auch mit vollständigen Gerichten kombinieren. Gegrilltes Gemüse schmeckt zu Nudeln mit Pesto, in Getreidesalat, zusammen mit Fleischalternativen zu leckeren Burgern zusammengebaut, zu Sandwiches oder in Fladenbrot.
 
Das gewisse Etwas
Wer etwas Besonderes auf den Grill legen möchte, kann sich auch für Polentaschnitten, Spieße mit veganen Maultaschen und Gemüse, Pizza, Stockbrot, Pfannengerichte in gusseisernen Pfannen und vieles mehr entscheiden. Der Fantasie sind hier (fast) keine Grenzen gesetzt.
Auch eine vegane Pizza schmeckt gut vom Grill.

Zum Abschluss etwas Süßes
Auch beim Thema Obst können Sie kreativ sein. Ob Ananasscheiben, halbe Birnen, Erdbeeren am Spieß oder ganze Bananen: Früchte vom Grill bilden den krönenden Abschluss eines schönen Grillabends. 
Gegrilltes Obst bildet mit etwas veganem Vanilleeis den krönenden Abschluss der Grillparty
 
  • Wer es süß mag, schneidet ungeschälte Bananen vorher längs ein, aber nicht ganz durch, und füllt sie mit veganer Schokolade.
  • Erdbeeren, Trauben oder mit Marzipan gefüllte Aprikosen werden vorher mit Margarine, Agavendicksaft und Vanille oder Zimt bestrichen und dann aufgespießt.
  • Sehr lecker sind auch halbierte und gefüllte Ananas, Äpfel und Birnen. Als Füllung eignen sich z.B. Nusskrokant oder Haferflocken mit etwas Zucker und Sojacuisine.
  • Abgerundet wird das kulinarisches Erlebnis mit einem Seidentofu-Dessert, schokoladiger Avocado-Creme, Schokolade oder Fruchtsauce, veganem Vanilleeis oder veganer Schlagcreme. 

Leckere Beilagen
Natürlich gehört zu einem schönen Grillabend auch eine große Auswahl an Beilagen.
Selbstgemachte Guacamole ist der perfekte vegane Dipp für jeden Grillabend.
 
  • Herzhafte Backwaren, ob selbstgemacht oder gekauft, sind in vielen Fällen vegan. Bei gekauften Backwaren lohnt sich die Nachfrage. Und wenn Sie selbst backen, können Sie einzelne tierische Zutaten mühelos ersetzen
  • Kartoffel- und Nudelsalat schmecken prima mit einem Essig-Öl-Dressing oder veganer Mayonnaise. Besonders frischen Geschmack verleihen zudem Sojajoghurt, etwas Gewürzgurkensud, Senf und Gewürze. Kraut- oder Karottensalate sind ohnehin oft vegan. Probieren Sie aber auch mal leckeren Taboulé oder einen asiatischen Nudelsalate.
  • Auch bei Dipps haben Sie eine große Auswahl. Ketchup und Senf sind in der Regel ohnehin vegan, ursprüngliche Rezepte für Aioli ebenso und auch Mayonnaise lässt sich leicht vegan herstellen oder fertig kaufen. Auch Hummus, Guacamole und Salsa passen prima zu veganem Grillgut. Außerdem haben immer mehr Unternehmen vegane Grillsaucen im Sortiment.

Gute Gründe für veganes Grillen

Vegan Grillen für die Umwelt

Immer mehr Verbraucher achten auf die Umweltbilanz ihres Grillvergnügens. Sie verwenden Mehrweg-Grills, ökologisch hergestellte Kohle und vermeiden Einweggeschirr. Für die Menge an ausgestoßenen Treibhausgasen ist nicht die Grillmethode entscheidend, sondern die Wahl des Grillguts, das auf dem Rost landet [1]. Wer Fleisch grillt, heizt dem Klima nämlich so richtig ein. Tierische Substanzen und Erzeugnisse haben in der Regel über den gesamten Produktionsweg einen weit höheren CO2-Ausstoß als beispielsweise Gemüse.
Landen also Gemüsespieße, Tofuwürstchen oder Linsenbratlinge auf dem Rost, fällt die CO2-Bilanz um ein Vielfaches günstiger aus.
 

Vegan Grillen für die Tiere

Ein veganes BBQ verhindert Tierleid. In der industriellen Tierhaltung stehen Leistung und Wirtschaftlichkeit im Vordergrund. Je schneller die Tiere große Mengen „Fleisch ansetzen“, desto höher ist der Profit der Industrie. Krankheiten und schmerzhafte Veränderungen, wie beispielweise des Skeletts, sind unweigerliche Folgen dieser Zucht auf Leistung. Nach wenigen Wochen oder Monaten sind die Tiere „schlachtreif“ und werden – nicht selten bei vollem Bewusstsein – getötet. Auch ein „Biosiegel“ oder „Tierwohlsiegel“ nützt ihnen hier nichts.
Das Gute: Selbst bei Lust auf Bratwürstchenwürstchen und Co. muss heutzutage dank veganer Alternativen niemand mehr auf Tierqualprodukte zurückgreifen, ganz nach dem Motto „Pflanzlich grillen statt Tiere killen“.
 

Vegan Grillen für die eigene Gesundheit

Mit der Wahl rein pflanzlicher Speisen auf dem Grill minimiert sich zudem das gesundheitliche Risiko. Erstens sinkt die Gefahr von Lebensmittelinfektionen, die bei den hohen Temperaturen und der langen Standzeit der Speisen im Freien sehr hoch ist. Bei sommerlichen Temperaturen können sich vorhandene Keime wie Salmonellen besonders in rohem Fleisch und Eiern geradezu explosionsartig vermehren. So nimmt mit steigenden Temperaturen auch die Anzahl der bakteriellen Erkrankungen zu [2]. Leicht verderbliche Produkte wie Milcherzeugnisse und Fleisch stehen beim veganen Grillen erst gar nicht auf dem Speiseplan.
Zweitens werden gerade die verarbeiteten Fleischprodukte und rotes Fleisch, die gerne auf den Grill gelegt werden, mit ernährungsmitbedingten Erkrankungen in Verbindung gebracht. So zeigte die großangelegte National Institutes of Health (NIH)-AARP Diet and Health Study, dass der Konsum von Fleisch und Fleischprodukten mit einer Reihe von Krankheiten wie Krebs, Herzerkrankungen, Alzheimer oder Nierenerkrankungen und einer erhöhten Sterblichkeit verbunden ist [3]. Auch die Internationale Agentur für Krebsforschung (IACR), eine Behörde der Weltgesundheitsorganisation, stufte verarbeitete Fleischprodukte als krebserregend ein. Bereits durch den Verzehr kleiner Mengen an verarbeiteten Fleischprodukten steige das Krebsrisiko. Auch rotes Fleisch, also Rind-, Schweine-, Lamm- und Schafsfleisch, wurden im selben Bericht als wahrscheinlich krebserregend eingestuft. [4]
 

Zum Weiterlesen und Nachkochen

Für alle, die gerne nach Rezept kochen oder sich zumindest davon inspirieren lassen wollen, hält der Buchhandel eine Reihe von veganen Grill-Kochbüchern bereit. Hier eine kleine Auswahl:
 
  • „Vegan grillen kann jeder“ von Nadine Horn und Jörg Mayer, erschienen im NeunZehn Verlag
  • „Vegan grillen: Köstliche Rezepte fürs Grillvergnügen“ von Heike Kügler-Anger, erschienen im pala verlag
  •  „Vegan Grillen: Genial gut!“ von Mattias Kristiansson, erschienen bei Heel
  • „vegan grillen“ von Kristina Unterweger, erschienen im NeunZehn Verlag
  • „Grill vegan! 75 Rezepte für die perfekte BBQ-Saison“ von Michaela Marmulla, erschienen im Unimedica Verlag, einem Imprint des Narayana Verlags
  • „Vegan BBQ - Das vegane Grillbuch“ von Anna Walz, erschienen im Fackelträger Verlag
  •  „Das vegane Grillbuch: Gesunde Trendrezepte vom Grill“, erschienen bei Naumann & Göbel
  • „einfach vegan - draußen kochen - von Grillen bis Picknick“ von Roland Rauter, erschienen bei Schirner
  • „BBQ - Simply Veganicious: 25 vegane Highlights für die perfekte Grillparty” von Marie Laforét, erschienen im Hans-Nietsch-Verlag


Quellen:
[1] TÜV Rheinland Pressemeldung vom 22.6.2015: Ökobilanz von TÜV Rheinland: Rund 20 Prozent weniger klimaschädliche Emissionen durch bewussten Einkauf des Grillguts
[2] Bundesinstitut für Risikobewertung Presseinformation vom 16.8.2016: Hochsaison für Salmonellen und Campylobacter
[3] Etemadi Arash, Sinha Rashmi, Ward Mary H, Graubard Barry I, Inoue-Choi Maki, Dawsey Sanford M et al. (2017): Mortality from different causes associated with meat, heme iron, nitrates, and nitrites in the NIH-AARP Diet and Health Study: population based cohort study BMJ 2017; 357 :j1957
[4] Bouvard, Véronique et al.(2015): Carcinogenicity of consumption of red and processed meat, The Lancet Oncology , Volume 16 , Issue 16 , 1599 - 1600