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Zirkus Voyage, Alois Spindler

Erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Ergänzungen bitte an PETA Deutschland e.V. unter Nennung von Quellenangaben senden.

Stand: Juli 2017

Mai 2017
Nachdem ein Berliner Amtsveterinär und ein Polizist bei einer Kontrolle von einem ungesicherten Wachhund des Circus Voyage gebissen und verletzt wurden, erstatteten die Behörden zwei Strafanzeigen gegen den Zirkusdirektor wegen fahrlässiger Körperverletzung. Der Amtsveterinär musste im Krankenhaus behandelt werden. Die Kontrolle mit Amtshilfe der Polizei war notwendig, weil das Veterinäramt bei dem Berliner Gastspiel zuvor mehrere gravierende Tierschutzverstöße festgestellt und der Zirkus der Behörde untersagt hatte, weitere Nachkontrollen durchzuführen. Die Mängel betrafen unter anderem die Elefantenhaltung, die Giraffenhaltung sowie die Pferde- und Gänsehaltung. Weitere Nachkontrollen fanden nicht statt, weil die Sicherheit der Amtsveterinäre einem Aktenvermerk zufolge auch mit Polizeibegleitung nicht gewährleistet werden konnte. Politiker forderten einen Abbruch des Zirkusgastspiels.
Quellen: www.tagesspiegel.de/berlin/circus-voyage-in-berlin-wedding-hund-beisst-amtstierarzt-und-polizist/19858398.html sowie www.bz-berlin.de/allgemein/riesen-zirkus-um-zirkus-tiere

September 2016
Die Stadt München kündigte angesichts eines aktuellen Gastspiels des Circus Voyage mit Giraffen, Elefanten, Tiger und einem Flusspferd an, künftig keine Flächen mehr an den Zirkusbetrieb zu vermieten.
Quelle: www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.das-letzte-gastspiel-circus-voyage-darf-nicht-mehr-nach-muenchen-kommen.356eeed2-6518-4f03-8558-7d2897067b03.html

Mai 2016
In einem Interview behauptete der Sprecher des Circus Voyage, Sascha Grodotzki, die inzwischen verstorbene Elefantendame Mausi sei 50 Jahre alt geworden. Laut einem Gutachten im Auftrag des hessischen Umweltministeriums über Elefanten im Zirkus wurde sie jedoch lediglich 26 Jahre alt. PETA hatte die Mitführung des schwerkranken Tieres wiederholt kritisiert.
Quelle: www.nordbayern.de/region/nuernberg/auf-tuchfuhlung-mit-den-tieren-zu-gast-im-circus-voyage-1.5212022 / Gutachten liegt PETA vor.

Dezember 2015
Während eines Gastspiels in Berlin als Weihnachtscircus starb das Nashorn Hulk.
Quelle: Auskunft des Berliner Veterinäramtes

Mai 2015
Während eines Gastspiels von Circus Voyage in Wilhelmshaven stand plötzlich das Flusspferd Jedi vor einer Autofahrerin auf einer Straße. Da kein Zirkusmitarbeiter in der Nähe war, informierte die Zeugin das Zirkuspersonal, um Schlimmeres zu verhindern. 
Quell: www.wzonline.de/nachrichten/wilhelmshaven/detail/artikel/nilpferd-132jedi147-auf-abwegen.html

Oktober 2014
Bei dem in Halle gastierenden Circus Voyage bemängelte das städtische Veterinäramt das Fehlen einer Scheuermöglichkeit sowie einer Sandfläche für die Giraffen. Zudem mussten die Verantwortlichen einen Temperaturlogger im Stallzelt anbringen.
Quelle: hallespektrum.de/nachrichten/vermischtes/zirkusse-mit-wildtieren-kontrollen-durch-halles-stadtverwaltung/135283/

September 2014
Bei einem Gastspiel des Circus Voyage in Amberg brachen mehrere Zebras aus ihrem Gehege aus. Die Tiere wurden Stunden später drei Kilometer vom Zirkus entfernt von mehreren Polizisten und Zirkusmitarbeitern eingefangen.
Quelle: www.br.de/nachrichten/oberpfalz/inhalt/zebras-ausgebrochen-amberg-zirkus-100.html

Oktober 2013
In Blankenburg läuft ein Nashorn über die Straße. Es stammt aus dem in der Nähe gastierenden Circus Voyage.
Quelle: www.mz-web.de/quedlinburg/harz-ein-nashorn-auf-abwegen-in-blankenburg,20641064,24577322.html

Januar 2012
Die seit Jahren schwer kranke Elefantendame Mausi stirbt im Alter von ca. 30 Jahren noch auf dem Lastwagen nach einem mehr als zehnstündigen Transport vom Circus Voyage nach Belgien. Circus Voyage hat aufgrund des sich abzeichnenden Todes wohl noch versucht, Mausi in einen Zoo abzuschieben. In dem belgischen Zoo „Pairi Daiza“ kommt Mausi schon liegend im Tiertransporter an. Die Zootierärzte können Mausi nicht mehr auf die Beine verhelfen, sie stirbt. PETA erstattet daraufhin Strafanzeige gegen die Zirkus-Verantwortlichen wegen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz.
Quelle: www.peta.de/rettetmausi sowie Az. 221 Js. 316/12 (StA Berlin)

August 2011
Bei einem Gastspiel in Vechta stellt das örtliche Veterinäramt fest, dass die Ausläufe für Lamas und Zebras zu klein sind. Für Lamas und Alpakas ist kein Nagematerial in Form von Ästen ausgelegt. Die Giraffe hat keine Sandfläche für den Hufabrieb bzw. als Liegefläche. Es erfolgen eine schriftliche Verwarnung sowie mündliche Belehrungen.
Quelle: Behördenunterlage liegt PETA vor.

Mai 2011
Bei einem Gastspiel in Vechta stellt das örtliche Veterinäramt fest, dass Enten und Gänse nicht im Bestandsbuch eingetragen sind.
Quelle: Behördenunterlage liegt PETA vor.

Mai 2011
Bei einem Gastspiel in Wolfsburg stellt das örtliche Veterinäramt bei dem Hengst Sheitan einen schlechten Allgemeinzustand fest. Es wird eine tierärztliche Behandlung verfügt.
Quelle: Behördenunterlage liegt PETA vor.

April 2011
Nashorn Hulk bricht aus dem Zirkus aus und läuft durch Goslar. Nach einiger Zeit wird er vom Zirkuspersonal wieder eingefangen.
Quelle: RTL-Bericht vom 11.04.11
http://www.rtl.de/medien/information/rtlaktuell/15477-ac1bb-51ca-91/nashorn-spaziert-durch-goslar.html

April 2011
Die Elefanten reißen die Umzäunung ihres "Freilaufs" ein und büxen kurzzeitig aus.
Zu dieser Zeit ist gerade Einlass zur Vormittagsvorstellung, daher befinden sich dutzende von Kindern auf dem Gelände.
Quelle: Fotos und Augenzeugenbericht liegt PETA Deutschland vor

September 2010
Bei einem Gastspiel in Ludwigshafen stellt das örtliche Veterinäramt bei dem Friesenhengst Massei einen schlechten Ernährungszustand fest. Es erfolgt eine mündliche Belehrung durch den Amtstierarzt.
Quelle: Behördenunterlage liegt PETA vor.

September 2010
Bei einem Gastspiel in Aschaffenburg stellt das örtliche Veterinäramt fest, dass keines der Pferde gegen Tetanus geimpft ist. Das Amt verfügt eine nachzuholende Impfung für alle Pferde. Bei Friese Hassan fehlt der Equidenpass. Einige Equidenpässe sind nicht vollständig ausgefüllt. Ein Friese leidet an COPD, einer chronischen Entzündung der Atemwege, ein weiterer an Warzenmauke, einer bakteriellen Hautentzündung, sowie an Phlegmonen (eitrige Infektionserkrankung der Weichteile).
Quelle: Behördenunterlage liegt PETA vor.

August 2010
Bei einem Gastspiel in Apolda stellt das örtliche Veterinäramt bei dem Friesenhengst Massei eine chronische Mauke (bakterielle Hautentzündung) fest. Es wird eine tierärztliche Behandlung angeordnet sowie eine mündliche Verwarnung ausgesprochen.
Quelle: Behördenunterlage liegt PETA vor.

August 2010
Bei einem Gastspiel in Arnstadt verweigert der Zirkus eine amtstierärztliche Kontrolle wegen angeblicher Befangenheit. Noch am gleichen Tag reist der Zirkus ab. Die Behörden registrieren einen Hund, der an einem Strick an einem Wohnwagen festgebunden ist.
Quelle: Behördenunterlage liegt PETA vor.

Ende 2008
Das Veterinäramt Nordsachsen erteilt ein Manegen-Verbot für Elefantendame Mausi.
Quelle: Elefanten-Schutz-Europa e.V.
http://www.elefanten-schutz-europa.de/Zirkus/Mausi.html

September 2008
Elefantendame Anja stirbt im Zirkus Voyage an Lungenentzündung.
Quelle: In: Elefanten in Zoo und Circus. Nr. 14, 2008, S.22- von Elefanten-Schutz-Europa e.V.

September 2007
Zwei junge Giraffen (Bagira, ca. 7 Jahre alt und Naomi ca. 6 Jahre alt) sterben im Zirkus Voyage unter ungeklärten Umständen.
Quelle: Pressemitteilung vom 18.10.2007
http://www.openpr.de/drucken/165052/Wieder-2-junge-Wildtiere-im-Zirkus-tot.html

Oktober 2003
Bei einem Gastspiel in Lehrte stellt das örtliche Veterinäramt fest, dass bei einem Lama die Unterkieferschneidezähne geschliffen werden müssen. Dies wurde bereits bei früheren Überprüfungen beanstandet.
Quelle: Behördenunterlage liegt PETA vor.