
Der True-Crime-Podcaster Philipp Fleiter setzt sich mit neuen PETA-Motiven gemeinsam mit uns von PETA Deutschland gegen Tierquälerei ein: „Schweigen lässt Tiere leiden – Tierquälerei melden!“ Mit diesen Worten macht er eindringlich darauf aufmerksam, dass unzählige Tiere leiden, weil Menschen schweigen.
Philipp Fleiter für PETA: „Nicht wegsehen, wenn nebenan Verbrechen an Tieren passieren!“
Seine Augen blicken klar und direkt in die Kamera, sein Mund ist zugeklebt. Mit dem neuen PETA-Kampagnenmotiv macht der beliebte Podcaster darauf aufmerksam, dass Tiere weiter leiden, wenn Tierquälerei nicht gemeldet wird. Vor diesem Hintergrund appelliert er an das Mitgefühl und das Gewissen aller Menschen, sich für gequälte Tiere einzusetzen. In einem weiteren Motiv ist Philipp direkt am Tatort einer Tierquälerei zu sehen.

„Bitte schweigt nicht, wenn ihr Tiere leiden seht. Ich erlebe es jeden Tag bei der Arbeit für meinen Podcast: So viele Verbrechen könnten verhindert werden, wenn wir alle etwas genauer hinschauen und besser aufeinander aufpassen. Genauso ist es auch mit Tierquälerei: Täglich werden in Deutschland Tiere ausgesetzt, verprügelt, schutzlos in Hitze und Kälte zurückgelassen, nicht tierärztlich versorgt, eingesperrt oder misshandelt. Wenn ihr Zeuge von Tierquälerei werdet – handelt! Gebt Tieren eine Stimme und meldet Missstände der Polizei, dem Veterinäramt oder direkt online und anonym bei PETA.“
Philipp Fleiter
Beliebter Podcaster und Radiojournalist setzt sich gegen Tierquälerei ein
Podcaster, Moderator und Autor Philipp Fleiter gehört mit seinem Format „Verbrechen von nebenan“ seit fast sechs Jahren zu den erfolgreichsten Podcastern in Deutschland. Der Radiojournalist spricht in dem Podcast mit wechselnden Gästen, Experten oder Betroffenen über wahre Verbrechen und ihre Hintergründe. Dabei steht „Verbrechen von nebenan“ mit mehreren Millionen Aufrufen pro Monat regelmäßig an der Spitze der deutschen Podcast-Charts.
Im Juni 2024 veröffentlichte er seinen zweiten Podcast „Dieser eine Moment“, in dem er mit prominenten und nicht-prominenten Menschen über den Moment spricht, der ihr Leben für immer verändert hat. Zwei Jahre lang moderierte Philipp Fleiter seine eigene Fernsehshow bei SKY Deutschland, 2024 bekam er zudem eine eigene Crime-Rubrik in der RTL-Nachrichtensendung „Punkt 12“.
Tierleid in Deutschland: Tausende Tiere werden missbraucht und gequält
Tiere werden in Deutschland täglich Opfer von Misshandlungen und tierschutzwidriger Haltung: Allein PETA erreichten 2025 rund 5.000 Meldungen zu Tierquälerei.
Daher ist es wichtig, dass Menschen aktiv werden, die Zeug:in von Tierquälerei werden, indem sie
- Beweise sammeln,
- sich an Behörden und Veterinärämter wenden
- und sich nicht entmutigen lassen.
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Hinweise und Informationen bei Verdacht auf Tierquälerei
Orientierung bieten einschlägige Gesetze und Verordnungen wie das Tierschutzgesetz. [1] Besonders hilfreich sind die Leitlinien [2] des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, die detaillierte Informationen über die Mindestanforderungen an die Haltung bestimmter Tierarten zusammenfassen. Für Hunde gelten zusätzlich die Bestimmungen der Tierschutz-Hundeverordnung. [3] Auch die Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT) stellt zahlreiche Merkblätter und Stellungnahmen [4] zur Verfügung, in denen sie Hinweise und Informationen zu einzelnen Fragestellungen zu bestimmten Tierarten oder Tierschutzproblematiken gibt. Werden bereits diese Anforderungen nicht eingehalten, ist das oftmals ein deutlicher Hinweis auf einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Wer als Einzelperson nicht weiterkommt, kann sich außerdem an uns von PETA Deutschland wenden.
Welchen Zusammenhang gibt es zwischen Gewalttaten an Menschen und Gewalt an Tieren?
Fachleute aus der Psychologie und Justiz sind sich einig, dass Vergehen an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen: So sagt Aggressionsforscher Christoph Paulus von der Universität des Saarlandes dazu: „Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält.“ [5]
Schauen Sie nicht weg, melden Sie Tierquälerei!
Sollten Sie Tierquälerei beobachten, schauen Sie bitte nicht weg. Die Tiere können sich nicht selbst schützen und sind auf unsere Hilfe angewiesen:
- Dokumentieren Sie Ihre Beobachtungen – beispielsweise auf Video- oder Fotoaufnahmen – und schreiben Sie Ort und Zeit des Geschehens auf.
- Wenn sich das Tier in akuter Gefahr befindet, verständigen Sie bitte sofort die Polizei.
Melden Sie Ihre Beobachtungen dem Veterinäramt oder füllen Sie unser Whistleblower-Formular aus – das ist auch anonym möglich.
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Quellen
[1] Bundesministerium der Justiz und Bundesamt für Justiz: Tierschutzgesetz, https://www.gesetze-im-internet.de/tierschg/TierSchG.pdf (eingesehen am 23.03.2026)
[2] BMLEH: Landwirtschaft der Zukunft, http://www.bmelv.de/DE/Landwirtschaft/Tier/Tierschutz/Tierschutzgutachten/tierschutzgutachten_node.html (eingesehen am 23.03.2026)
[3] BMLEH: Verordnung zur Änderung der Tierschutz-Hundeverordnung und der Tierschutztransportverordnung, https://www.bmleh.de/SharedDocs/Gesetzestexte/DE/VOAendHundeVO.html (eingesehen am 23.03.2026)
[4] Tierschutz TVT: TVT-Veröffentlichungen zum Download, https://www.tierschutz-tvt.de/alle-merkblaetter-und-stellungnahmen/ (eingesehen am 23.06.2026)
[5] PETA Deutschland e.V. (2018): Menschen, die Tiere quälen, belassen es selten dabei, https://www.peta.de/wp-content/uploads/2020/11/Broschuere-A5-Menschen_die-Tiere-quaelen-2019-04-print24.pdf (eingesehen am 23.03.2026)