Sarah Connor erhebt erneut ihre Stimme für Orcas: Mit einem eindrucksvollen Unterwasser-Motiv engagiert sich die beliebte Sängerin gemeinsam mit uns von PETA Deutschland für Meeressäuger. Sie schließt sich damit unserer Kampagne an und appelliert an TUI, die kommerzielle Ausbeutung der sensiblen Meerestiere nicht weiter zu unterstützen.
Neues Unterwasser-Motiv: Sarah Connor erhebt erneut ihre Stimme für Orcas und appelliert an TUI
Sarah Connor zeigt sich auf dem neuen Motiv unter Wasser in Gefangenschaft – und bittet die TUI Group, Marineparks mit gefangen gehaltenen Meeressäugern aus ihren Freizeitangeboten zu streichen. Denn TUI ist einer der letzten Reiseanbieter in Deutschland, die noch immer Zoos bewerben und finanziell unterstützen, in denen Orcas und andere Delfine eingesperrt sind.
„Es ist an der Zeit, damit Schluss zu machen. Im Gegensatz zu den Behauptungen von Meeresparks wie SeaWorld oder Loro Parque sind die in den Meeres-Aquarien gefangenen Tiere nicht glücklich. Ich bitte Sie als Mutter von vier Kindern und Bürgerin dieses Landes inständig: Fördern Sie stattdessen Projekte, die das Ziel haben, die gefangenen Orcas in betreute Schutzgebiete im Meer zu überführen, wo sie selbstbestimmt und in Semi-Freiheit leben können. Bitte hören Sie auf, das Leiden dieser wunderbaren, intelligenten Meeressäugetiere zu unterstützen.“
Sarah Connor

Sarah Connor und ihr großes Herz für Orcas
Sarah Connor ist selbst engagierte Meeresschützerin: Bei jeder Begegnung merkt sie, dass diese faszinierenden Delfine sehr friedliche und hochsoziale Tiere sind, die im Gegensatz zu Orcas in Gefangenschaft in Meereszoos weder Menschen noch Artgenossen angreifen. Sie weist außerdem darauf hin, dass sie während ihrer Arbeit mit engagierten Tierschützer:innen selbst mehrmals Zeugin pathologischer, zwanghafter Verhaltensweisen von eingesperrten Orcas und Delfinen geworden ist.
2024 gründete sie gemeinsam mit Janek Andre die Iberian Orca Guardians Foundation (IOGF), die sich dem Schutz und Erhalt der stark vom Aussterben bedrohten Iberischen Orcas verschrieben hat. Die Stiftung verfolgt das Ziel, diese majestätischen Meeressäuger, die zwischen April und September in der Straße von Gibraltar leben, vor den zahlreichen Bedrohungen durch menschliche Aktivitäten zu schützen.
Orcas sind soziale und intelligente Tiere, die in Gefangenschaft leiden
- Im offenen Ozean schwimmen Orcas bis zu 220 Kilometer am Tag.
- Sie leben in engen Familienverbänden, spielen, lernen und geben ihr Wissen weiter.
- Jede Familie hat einen eigenen Dialekt.
In Gefangenschaft hingegen sind sie in engen Betonbecken eingesperrt, die etwa 10.000 Mal kleiner sind als ihr Lebensraum in den Ozeanen. Das führt zu physischen und psychischen Problemen bis hin zu Angriffen auf Artgenossen und Trainer:innen. [1] Über 500 Delfine, darunter mehr als 45 Orcas, sind bei SeaWorld und im Loro Parque bereits gestorben.
Wir von PETA Deutschland kontaktieren TUI seit Jahren, um den Vorstand über das Leid von Orcas und anderen Delfinen aufzuklären, die in Meereszoos in Betonbecken eingesperrt sind und oft bereits in jungen Jahren sterben. Auf der TUI-Hauptversammlung am 10. Februar 2026 unterbrach eine PETA-Unterstützerin die Rede des Vorstandsvorsitzenden Sebastian Ebel und forderte ihn auf, Meeresparks endlich aus dem Angebot zu streichen, während vor dem Hannover Congress Centrum PETA-Aktive mit einem Motorscreen das Leid der Orcas für die Aktionär:innen sicht- und hörbar machten.
Zahlreiche Reiseunternehmen, darunter zuletzt die DERTOUR Group, haben Meeresparks mit gefangenen Orcas bereits aus ihrem Katalog gestrichen.
Appellieren auch Sie an TUI, den Ticketverkauf für Meereszoos einzustellen
Helfen Sie, das Leid der Tiere zu beenden und fordern Sie die Verantwortlichen des Reiseunternehmens auf, den Missbrauch von Orcas und anderen Meerestieren in kommerziellen Meeresparks nicht weiter zu unterstützen.
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Quellen
[1] Marino, L., Doyle, C., Rally, H., O’Brien, L., Tennison, M. & Jacobs, B. (2024): An update on captive cetacean welfare. PeerJ. DOI: 10.7717/peerj.19878. PubMed ID: 41189571, (eingesehen am 10.02.2026)