Letztes Delfinarium in Rumänien: PETA fordert die Schließung!

Delfinarium ConstantaDani Ilas (CC BY-NC-ND 2.0)
Trotz eines in Rumänien erlassenen Verbots der Haltung von Wildtieren in Zirkussen leben im Naturkundemuseum von Constanta noch zwei Delfine in Gefangenschaft, um das Publikum zu unterhalten. Die Delfindamen Ni Ni und Chen Chen sind in ein kleines, kahles Becken gesperrt. Der Delfin Pei Pei starb 2013. Medienberichten zufolge sollen fast 5 Millionen Euro zur Erweiterung des Delfinariums bereitgestellt werden, um zwei bis vier weitere Delfine in Betonbecken einzusperren. (1)

Der Abgeordnete Remus Cernea hat 2017 einen Gesetzesentwurf vorgelegt, der die Anerkennung von Delfinen als nicht-menschliche Personen vorsieht. Ein solches Gesetz hätte die Wiederauswilderung der Delfine oder ihre Übersiedlung in ein betreutes Meeresschutzgebiet zur Folge, in dem sie ein artgerechtes Leben führen könnten. Bei einer Abstimmung wurde gegen den Gesetzesentwurf gestimmt.

PETA Deutschland hatte den Gesetzesentwurf mit einer Petition an den rumänischen Präsidenten und alle Mitglieder der Abgeordnetenkammer unterstützt und setzt sich auch weiterhin für die Delfine ein. Zusammen mit rumänischen Politikern und Tierrechtsorganisationen engagieren wir uns gegen eine Vergrößerung des Delfinariums in Constanta.
Über neue Entwicklungen werden wir berichten.

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