Aktivismus im Alltag – die 8 besten Tipps

Aktivismus für die Tiere lässt sich spielend leicht in den Alltag integrieren. Ganz gleich, ob Sie lieber online oder offline aktiv werden möchten: Tierfreunde haben unzählige Möglichkeiten, sich täglich für Tiere einzusetzen. Vieles davon kostet nicht einmal zusätzliche Zeit.

1. Kleidung mit Tierrechtsbotschaften

Sie kennen Fanshirts mit Aufdrucken von Musikbands oder Fußballvereinen? Nutzen Sie diese Möglichkeit auch für die Tiere und tragen Sie Kleidung mit Tierrechtsbotschaften. Ob im Supermarkt, beim Sport oder beim Shopping in der Stadt: Die Tierrechtsmessage auf Ihrem T-Shirt wird von Hunderten Menschen gesehen und regt zum Nachdenken an. Kleidung mit tierfreundlichen Slogans finden Sie unter anderem im PETAStore. 

Auch kleine Buttons an der Kleidung können Großes bewirken. Tragen Sie Buttons als Zeichen des Mitgefühls an Rucksack, Tasche oder Jacke. Sie werden überrascht sein, wie viele konstruktive Gespräche sich daraus ergeben können. Außerdem ist es eine gute Möglichkeit, Gleichgesinnte kennenzulernen.

2. Der Dauerbrenner: Online-Aktivismus für die Tiere

Integrieren Sie ein Banner auf Ihrer Website oder Ihrem Blog und motivieren Sie Freunde und Bekannte, dies auch zu tun. Oder binden Sie in Ihre E-Mail-Signatur den Hinweis peta.de ein und regen Sie Ihr Umfeld so dazu an, sich mit Tierrechtsthemen auseinanderzusetzen.

Leserbriefe und Online-Kommentare zu aktueller Berichterstattung sind eine weitere Möglichkeit, sich schnell und effektiv für die Tiere einzusetzen. Über das PETA-Aktivistennetzwerk teilen wir regelmäßig besonders tierfreundliche oder tierfeindliche Artikel, auf die Sie reagieren können.

3. Flyer, Sticker und Broschüren

Nehmen Sie stets Flyer, Sticker und Broschüren mit und verteilen Sie das Infomaterial, wo immer Sie sich befinden – im Wartezimmer, Waschsalon, Bus, Buchladen, Café, Supermarkt oder in der Umkleidekabine. Heften Sie tierfreundliche Flyer und Sprüche an Pinnwände und öffentliche Anschlagbretter. Am Flughafen und auf Flügen lassen sich Bordmagazin und Speisekarte mit einem Flyer aufwerten. Machen Sie Ihr Auto oder Ihren Kühlschrank zum Fürsprecher für Tiere und befestigen Sie Sticker und Aufkleber gut sichtbar daran. Oder verzieren Sie Briefe und Pakete mit tierfreundlichen Stickern – je sichtbarer, desto besser!

Gerne senden wir die Veganstart-Broschüre auf Wunsch an Biomärkte oder Bibliotheken, denn sie hat schon viele Menschen beim Umstieg auf eine vegane Ernährung begleitet. Fragen Sie einfach beim Einkaufen nach, ob Interesse besteht, und teilen Sie uns die entsprechende Adresse an [email protected] mit.

4. Laut und unübersehbar: Tierrechte auf der Straße

Organisieren Sie in Ihrer Stadt Infotische und Aktionen, denn damit erreichen sie sehr viele Menschen. Wählen Sie eine belebte Straße im Stadtzentrum oder bauen Sie Ihren Stand auf Flohmärkten, Stadtfesten, im Einkaufszentrum, im Uni-Foyer oder anlässlich von Konzerten auf. Infostände und Aktionen müssen vorher bei der zuständigen Behörde (im öffentlichen Raum beim Ordnungsamt oder der Polizei) angemeldet werden. Infomaterialien und weitere Infos erhalten Sie gerne unter [email protected].

menschen mit schildern

Die Organisation solcher Aktionen ist leichter, als man denkt – fast so einfach wie Flyer zu verteilen oder Schilder zu halten. Wer alleine unterwegs ist, kann auch einfach und unkompliziert ohne Anmeldung in der Fußgängerzone oder vor Konzerten und anderen Großveranstaltungen Flyer verteilen. Kostüme eignen sich gut dazu, Aufmerksamkeit zu wecken. In unserem Aktivenhandbuch finden Sie viele nützliche Infos, um aktiv zu werden.

5. Als Vorbild überzeugen: sozialer Aktivismus

Nutzen Sie Ihre sozialen Kontakte für die Tiere! Setzen Sie sich bei Vereins-, Familien- und Kollegentreffen für vegane Gerichte ein und steuern Sie selbst pflanzliche Köstlichkeiten bei. Wenn Sie in einer Kirchengemeinde aktiv sind, regen Sie die Auseinandersetzung mit der Frage nach den Rechten der Tiere an. Vermeintlich kleine Maßnahmen wie diese können mit geringem Zeitaufwand viel für die Tiere bewirken.

Viele Menschen würden die vegane Ernährung gerne unverbindlich ausprobieren. Laden Sie Freunde und Bekannte daher zu einer veganen Party ein und geben Sie ihnen die Gelegenheit dazu. Es gibt keine angenehmere Möglichkeit, Mitgefühl für Tiere auszudrücken, als eine vegane, tierfreundliche Dinnerparty. Wir unterstützen Sie gerne mit einfachen, leckeren Rezepten, die Ihre Gäste überzeugen werden.

essen auf dem tisch

6. Informationsveranstaltungen

Ob Workshops, Projekttage oder Sommerferienprogramme: Sie alle bieten die Möglichkeit, Veranstaltungen zur Tierrechtsthematik anzubieten, z. B. einen Thementag über das Leid der Tiere im Zirkus. Mit nur wenigen Klicks können Sie PETAs Tierrechtsreferenten zu Ihrer Veranstaltung einladen oder den Verantwortlichen entsprechende Angebote mitteilen. Die erforderlichen Materialien können Sie hier bestellen. Für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an [email protected].

mann zeigt auf eine tafel

7. Spenden Sie Ihre Zeit für den Tierschutz

Verbringen Sie Ihre Freizeit mit Tieren in Tierheimen oder auf Lebenshöfen, denn dort wird häufig tatkräftige Unterstützung benötigt. Halten Sie im persönlichen Umfeld die Augen offen und unterstützen Sie Halter von Hunden oder Katzen, die Unterstützung benötigen, zum Beispiel mit Gassigängen.

8. Die Berufung zum Beruf machen: Jobs bei PETA

Wir sind immer auf der Suche nach motivierten Tierfreunden, die das Herz am rechten Fleck haben und sich gemeinsam mit uns für die Tiere einsetzen wollen. Informieren Sie sich regelmäßig über offene Stellenangebote und Praktika – vielleicht ist ja schon bald das Richtige für Sie dabei.

Was Sie tun können

Sie möchten sich gemeinsam mit uns für die Tiere einsetzen und keine PETA-Veranstaltung in Ihrer Nähe verpassen? Dann freuen wir uns, Sie im Aktivistennetzwerk zu begrüßen!