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Erfolg: Calvin Klein und Tommy Hilfiger listen Exotenleder aus

Krokodil

Ein großer Erfolg für die Tiere: Die PVH Gruppe, zu der auch Calvin Klein und Tommy Hilfiger gehören, hat nach Gesprächen mit PETA USA beschlossen, Exotenleder aus ihrer Produktlinie zu streichen. Der Moderiese hat erkannt, dass Exotenleder immer Tierleid bedeutet und dass viele Zoonosen aus dem Kontakt mit wild lebenden Tierarten entstehen. Dank dieser Entscheidung bleibt zahllosen Krokodilen, Echsen und Schlangen ein grausamer Tod im Namen der Mode erspart.

Exotenleder fördert Pandemien

Artenschutzexperten warnen die PVH Gruppe vor den Pandemie-Risiken, die mit dem Wildtierhandel einhergehen. Überall, wo Wildtiere und Exoten auf engem Raum gehalten und verkauft werden, können neuartige Viren wie das Coronavirus (SARS-CoV-2) auf den Menschen übertragen werden. Die unhygienischen Bedingungen, unter denen Wildtiere ihrer Häute wegen gezüchtet und getötet werden, ähneln denen, die das Coronavirus hervorgebracht haben.

Leiden für vermeintlichen Luxus

Hinter jeder Krokodil- oder Schlangenhaut steckt ein Tier, das einen gewaltsamen, blutigen Tod erlebt hat. Tiere in der Exotenlederindustrie werden auf besonders grausame Weise getötet. Alligatoren wird der Hals aufgerissen und Metallstangen werden in die Wirbelsäule oder das Gehirn der Tiere gestoßen. Schlangen werden mit Wasser vollgepumpt, das ihre Haut lockern soll, die ihnen anschließend vom Körper geschnitten – oft bei vollem Bewusstsein. Strauße werden vor den Augen ihrer Artgenossen getötet, anschließend werden ihnen die Federn aus dem Leib gezogen.

Was Sie tun können

  • Bitte informieren Sie Ihr Umfeld über die Qualen, die Tiere in der Exotenlederindustrie erleiden müssen.
  • Kaufen Sie niemals Exotenleder, sondern greifen Sie auf tierfreundliches veganes Leder zurück.

 

Unsere Autoren

Friederike Huth

Online-Redakteurin bei PETA Deutschland